»Stacheldraht und Bambusspeere«: Zeitzeugen reisen zu Bruni Adlers Buchpremiere in Wangen an (18. März 2018)



Wangen. Die Wangener Autorin Bruni Adler hat die multinationale Geschichte Indonesiens „von unten“ erforscht und dazu mit über vierzig Deutschen, Holländern, Indonesiern, Indo-Europäern und Japanern gesprochen, die alle unter den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges und der anschließenden Befreiungskriege im Pazifik-Raum zu leiden hatten – und, oder anderen Leid zugefügt haben. Am Sonntag, den 18. März 2018, 11 Uhr, stellt sie in der Stadtbücherei im Kornhaus (Postplatz 1) erstmals ihr daraus entstandenes Buch vor: „Stacheldraht und Bambusspeere“. Zur Buchpremiere werden vier Zeitzeugen aus den Niederlanden anreisen. Die zwei Frauen und zwei Männer wuchsen in Niederländisch-Indien auf und sind heute zwischen 85 und 95 Jahre alt.

Zur Einführung spricht Professor Bernhard Dahm, emeritierter Professor für Südostasienkunde an der Universität Passau. Wie schon für ihre drei Bücher zuvor, gilt auch für dieses: Bruni Adler recherchiert und schreibt nicht im Dienste irgendeiner Ideologie oder Theorie, sondern in und zur Erinnerung an die von ungezählten Opfern ertragenen Leiden in Kriegszeiten.

Bruni Adler, Jahrgang 1952, wurde in Annaberg im Erzgebirge geboren. Sie studierte Sozialpädagogik in Tübingen und Bryn Mwar /USA und arbeitete als Familientherapeutin und freie Rundfunkjournalistin in Colorado. Die Mutter von drei Kindern und drei Enkelkindern lebt heute in Wangen im Allgäu.



Über den Autor 

Über das Buch 

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