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Schule der Arbeitslosen

Ein Roman

Joachim Zelter

2006, 2. Auflage, 208 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-937667-71-3

Leider vergriffen
€ (D) 19,90 / (A) 20,50*

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Bislang auf fünf deutschen Bühnen!
Ein Spitzentitel der SWR-Bestenliste im Mai 2006
»Schöne neue Welt: Den eigentlichen Roman zur Zeit hat Joachim Zelter geschrieben. Er beschönigt nichts. Und er läßt es nicht zu, die Ursache für Arbeitslosigkeit in persönlichen Unzulänglichkeiten zu sehen. (…) Das ist Zelters thematisch brisantestes Buch und auch stilistisch sein bestes.«
Berliner Zeitung
»Ein genialer Erzähler.« SWR

Übersetzungen ins Italienische und Französische
 
»Zelters Roman ist so gut, so böse.
Ein präziser Schlag in die Magengrube unserer Zeit.
Was für ein Geschenk, was für ein Manifest des Protestes!
Jeder Satz ist wie mit dem Skalpell geschrieben, blutig eingeritzt in Papier.«
G.M., Erstleserin der »Schule der Arbeitslosen« in Hilversum
 
 
Zum Inhalt:
 
Deutschland, irgendwo, in naher Zukunft: Beklommen steigt eine Gruppe Reisender in einen bereitgestellten Bus und fährt einer neuartigen, überaus angepriesenen Fortbildung für Arbeitslose entgegen, fährt ins Trainingslager »Sphericon«. Der Bus trägt das Logo der Bundesagentur und den Slogan »Deutschland bewegt sich«. Geduckt sitzen die Trainees am Computer und feilen an ihren Lebensläufen. Sie nächtigen in provisorisch hergerichteten Schlafsälen. Ihr Essen erhalten sie aus Automaten, in Menge und Qualität gestaffelt nach den Leistungen der Vorwoche. Und dann gibt es noch einen Fitnessraum und auch einen »Samstagabend« und für die ganz Kontaktfreudigen noch die Weekend Suite – sowie die Stelle eines »Sphericon«-Trainers, um die sich die Teilnehmer bewerben sollen. Mit allen Mitteln.
 
 
Ein Absatz zur Probe:
 
»Manche Teilnehmer stehen in der Tat wie Schüler – vor ihrer Einschulung. Oder kurz vor ihrer Versendung in ein Internat. (…) Und wenn, so heißt es in einer Studie der Bundesagentur, und wenn sie nur lernen zeitig aufzustehen, hat sich die Maßnahme bereits gelohnt.«
 

Das Buch zum Reinschauen:

Das Buch in der Kritik:

 
»Wenn man sieht, wie heute schon Arbeitslose in absurden Trainingsprogrammen zusammengesperrt werden, wie es tatsächlich (wenn auch nicht in Deutschland) schon Fernsehshows gibt, bei denen der Sieger einen Arbeitsvertrag erhält, dann ist der Schritt zu Joachim Zelters ›Schule der Arbeitslosen‹ nicht weit: ein prophetisches Buch, ein Buch (vielleicht gerade noch) zur rechten Zeit.«
M.G., Erstleser, Freiburg
 
»Ein starker Roman der sozialen Entfremung, mit einer kalten Rhetorik serviert, die keinen Platz für menschliche Wärme läßt.« Le Monde
 
»Selten ist in der Literatur die subtile Brutalität des Kapitalismus so klug und so schmerzhaft gespiegelt worden wie in Joachim Zelters Horrorsatire ›Schule der Arbeitslosen‹. Der Roman spielt im Jahr 2016, und doch scheinen die Geschehnisse längst Realitität.« Deutschlandradio
 
»Ein großer, ein eminent wichtiger Roman.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung 
 
»Mit beißendem Humor packt der promovierte Anglist seine Leser, jagt sie durchs Spiegelkabinett aktueller Sprachregelungen und lässt sie am Ende in die Zukunft starren - mit einem Blick voll grimmier Ironie.«
Märkische Allgemeine
 
»Zelters bitterer Zukunftsthriller beunruhigt und provoziert.« Sächsische Zeitung 
 
»Denkbar kälteste Attacke auf den Mythos Vollbeschäftigung. Konsequenter ist die Frage, was denn nun zu tun ist mit dem menschlichen Strandgut, das die strukturelle Arbeitslosikgeit im späten Informationskapitalismus massenhaft produziert - konsequenter ist diese Frage literarisch zuletzt nicht beantwortet worden.«
Süddeutsche Zeitung
 
»Ein Roman, mit dem sich unsere Gesellschaft wird beschäftigen müssen.«
Stuttgarter Nachrichten 
 
»Virtuos beherrscht Zelter das kalte Kauderwelsch real existierender Business-Seminare und das Wortgeklingel von Ratgeberliteratur. Satire ist nicht das Gegenteil von Wirklichkeit, sondern deren Übertreibung. Diese hat Joachim Zelter gut hinbekommen.«
Stuttgarter Zeitung
 
»Zelters Buch peinigt. Es ist unangenehm, sich vorzustellen, man wäre selbst betroffen. Am liebsten möchte man das nicht lesen, möchte das Thema ausklammern. Gerade das macht den Roman so starkt und zu einem Muss für alle, die sich in der glücklichen Lage befinden, Arbeit zu haben. Noch.« Oranienburger Generalanzeiger
 
»Eine neue Brave New World.« Karl Corino
 
»Beängstigend aktuell. Thematisch sein brisantestes Buch und stilistisch sein bestes.«
Berliner Zeitung
 
»Messerscharf, mit knapper aber umso präziserer Sprache.« taz
 
»Emotionslose Beschreibung einer düsteren Zukunftswelt.« dpa
 
»rifft ins Mark der deutschen Wirklichkeit.«
Sonntag Aktuell
 
»Diese halb kafkaeske, halb Orwellsche Utopie scheint auf grausame Weise längst Realität.« Deutschlandradio
 
»Eigenwillig und äußerst spannend geschrieben.« SWR
 
»Bitterböser Science-Fiction-Roman über ein hochaktuelles Thema.«
Aachener Nachrichten
 
»Beängstigend realistische Zukunftsvision.« Hannoversche Allgemeine Zeitung
 
»Beklemmende Zukunftsvision einer Gesellschaft der Bürger ohne Arbeit.«
Nürnberger Zeitung
 
»Eine Philippika. Was bei Huxley und Orwell futuristisch anmutete, ist bei Zelter einem beklemmenden Realismus verpflichtet.« Badische Zeitung
 
»Schöne, neue Arbeitswelt! Das Bedrückende an dieser negativen Utopie ist, dass sie zum Greifen nah scheint.« Südkurier
 
»Sarkastisch, zynisch, temporeich. Man bekommt Schweißausbrüche.« Lindauer Zeitung
 
»Gnadenlos und nah an der Zeit.« Schwäbisches Tagblatt
 
»Extrapoliert wohin die Reise geht, in eine Zeit völliger Rechtlosigkeit, Entsolidarisierung und Entmenschlichung.« Badische Neueste Nachrichten
 
»Ein schmerzhaft klarer Blick in eine düstere, nahe Zukunft.« Literaturkritik.de
 
»Eiskalte Satire und grimmiger Spaß von hohen stilistischen Graden.« Saarbrücker Zeitung
 
»Zieht den Grad zwischen Belustigung und Entsetzen so haarscharf, dass das Lachen im Halse stecken bleibt.« Reutlinger Generalanzeiger
 
»Ein hartes Buch, und gerade deshalb jedoch ein Buch, das den Leser emotional anrührt.« Zitty, Berlin
 
»Dem Unbehagen an einem neoliberal-autoritären Maßnahmenregime verleiht Joachim Zelter eine schlüssige Gestalt.« Jungle World, Wochenzeitung
 
»Bitterböse Satire auf den Neuen Kapitalismus.« Märkische Zeitung
 
»Beängstigend nah an der Realität.« Konkret
 
»Lesenswert.« Augsburger Zeitung
 


Nachrichten über "Schule der Arbeitslosen":



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