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Die abenteuerliche Fahrt des Herrn von Drais

Eine Romanbiografie

Johannes Schweikle

2017, Auslieferung 13. März 2017, 168 Seiten, Frontispiz und 1 s/w Abbildung, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-445-7

€ [D] 20,– / [A] 20,60*

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Von einem Erfinder, Pionier und Weltverbesserer - und der Freiheitserfahrung auf zwei Rädern.

Karl von Drais hat die Welt verändert. Am 12. Juni 1817 brach er in Mannheim zur ersten Fahrt mit seinem Laufrad auf. Und just bis in den Sommer 2017 hinein feiert Baden-Württemberg mit der Großen Landesausstellung in Mannheim und zahlreichen Veranstaltungen das 200jährige Jubiläum dieser revolutionären Erfindung.

Der badische Freiherr von Drais träumte davon, mit seinen Ideen die Welt voranzubringen. Mit seiner Laufmaschine wurde der Mensch unabhängig vom Pferd. Aus eigener Kraft erreichte er das vierfache Tempo der Postkutsche, auf dem Veloziped konnte er schier utopische Entfernungen überwinden. Aber es dauerte fast ein ganzes Jahrhundert, bis Deutschland den Wert dieser Erfindung begriff. Der Pionier der modernen Mobilität wurde als Spinner verspottet, in der Revolution von 1848 scheiterte seine Euphorie des Aufbruchs in die Freiheit. Ein Gefährte schildert die  abenteuerlicheFahrt des Karl von Drais, der wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte. Erst nach dem Tod des Erfinders setzte das Fahrrad weltweit zu seinem Triumphzug an.

Als Lehrling des Wagnermeisters in Mannheim, bei dem Drais sein erstes Laufrad bauen lässt, muss der Erzähler den Erfinder bei Probefahrten begleiten. Die anfängliche Skepsis des Handwerkers gegenüber dem komischen Adligen wandelt sich erst in Gefolgschaft, dann in Bewunderung. Gemeinsam fahren sie über Land. In Paris führen sie im Jardin du Luxembourg das Laufrad vor.

Der Gegenwind der Enttäuschung

Die beiden Gefährten reisen als Wiedergänger von Don Quijote und Sancho Panza durch ein Jahrhundert der großen Umbrüche: Der Erfinder ist erfüllt von der Freiheitserfahrung des Radfahrens. Und versteht nicht, warum die Deutschen biedermeierlich im Hergebrachten verharren. Mit scharfem Blick beobachtet sein realitätsnaher Gehilfe, wie sich der Idealist an den Alltagsmenschen aufreibt. Lakonisch erzählt er von Begegnungen mit Opportunisten, Wendehälsen und Spießern, die den Fortschritt hemmen. Die langwierige Entwicklung des Fahrrads wird zum Symbol für den mühsamen Weg zur politischen Freiheit.

»Das Bicycle hat zur Emanzipation der Frau mehr beigetragen als alle Bestrebungen der Frauenbewegung zusammen.« Rosa Mayreder, um 1905



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