Das Buch...

...in der Kritik
...als Leseprobe

Cover zum Download

Hoffnung ist das Ding mit Federn

Vom Fliegen. Drei Versuche und ein halber

Michael Lichtwarck-Aschoff

2016, Auslieferung am 25. Juli 2016, 172 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-422-8

€ (D) 19,– / (A) 19,60*

Auch als ebook verfügbar!


In den Warenkorb 


Empfehlen Empfehlen

Warum die Menschen fliegen wollen? Weil sie einmal die Schwere vergessen, weil sie Luft unter den Achseln spüren und so weit schauen wollen, wie sie gar nicht schauen können.

»Großartig, hinreißend. So klar, kraftvoll, präzise und einfühlsam erzählt: da fängt man sofort Feuer.« Markus Orths

Warum die Menschen fliegen müssen? Da sind die Gründe schon erdiger: Weil man die Bauern zum Kartoffelanbau bekehren will, und die glauben einem nur, wenn man am Blutsonntag fliegen kann. Weil man jahrzehntelang eingesperrt wurde wegen Erfinderwahn und Kindlichkeit und ewig hinüber will über die Klostermauer. Mit Muskelkraft,
unbedingt. Oder weil im Raketenzeitalter der Zeppelin ein Weltfriedensprojekt verwirklichen könnte. Und wenn schon nicht das, dann hilft er wenigstens der buckligen Patientin, dass sie einmal im Leben den Kopf oben hat.

Von solchen Träumen eines praktischen Lebens wird hier erzählt, vom 17. Jahrhundert weg bis ins 20. Die ganze Zeit hat die Welt sie nicht verstanden und sie lieber weggesperrt. Den Gustav Mesmer, den Pater Kasper Mohr, die
Geisteskranken, die ein Zeppelinstück aufführen wollten. Und auch den Johann Baptist Allgaier, der etwas über
automatische Soldaten und das Geheimnis des Schachtürken erfahren soll. Es hat sie gegeben, so wie es das Kloster
Schussenried bis heute gibt, über dessen Mauer sie immer hinaus mussten.

»Es stehen die Menschen draußen in der Natur.
Schauen bestaunt die Vögel – groß und klein.
Weil ›Sie‹ so beschwingt durch die Lüfte Schweben.
Wird da der Mensch nicht neidig, hat Gott
›Den‹ Vögeln Schwingen erschaffen u. Dir Mensch nicht.
Hat Gott da was vergessen, oder ein anderes
Ziel vorbehalten?« Gustav Mesmer, Flugradbauer.
»Ikarus vom Lautertal« genannt

Das Buch in der Kritik:

»Lichtwarck-Aschoff erforscht die Absonderlichkeiten des menschlichen Geistes als Quelle der Kreativität und Innovation, aber auch die Tiefen der menschlichen Leidensfähigkeit angesichts einer Welt, die das Sonderbare gerne hinter dicke Mauern sperrt.« Katharina Müller, Augsburger Allgemeine

»Taucht man in die Erzählungen des Buches ein, ist man sofort gefesselt, gepackt und lässt sich hineinziehen in die andersartige Welt der Psychiartrie.« Monika Ziegler, Kulturvision aktuell

»Lichtwarck-Aschoffs mit novellistischem Geschick und perspektivischen Finessen dargebotene Melange aus Dichtung und Wahrheit handelt nicht nur von Versuchen, die Schwerkraft zu überwinden, sondern auch von gedanklichen und emotionalen Höhenflügen.« Augsburger Allgemeine

»Vier bezaubernde Geschichten. Beste Literatur, beste Unterhaltung.« Klaus Isele, Wort_Zone

»Denn immer ist es das Menschliche, damals wie heute, ist es das Gute wie das Schlechte, das Gestalt findet und dem Michael Lichtwarck-Aschoff eine sagenhaft einfache wie einfühlsame Sprache zu geben vermag, die den Leser sofort in Bann zieht.« Otfried Käppeler, Südwest Presse Ulm

»Wunderbare literarische Miniaturen.« Oswald Burger, Südkurier

»Es handelt sich um eine Literatur, wie sie in alle Zeiten passt: erzählend, aber nicht nur schlicht, klar formuliert, aber alles andere als kunstlos, romantisch, aber fern von jedem Kitsch, fabulierend, aber mit sachlicher Grundierung.« Rolf-Bernhard Essig, Nürnberger Nachrichten


* Preis inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir versandkostenfrei.

10. August 2017
»Stillhalten« im »Büchermarkt«

3. August 2017
40. Todestag von Ernst Bloch am 04. August 2017

3. August 2017
»Stillhalten« im NDR

27. Juli 2017
FAZ lobt »Stillhalten« sehr

26. Juli 2017
»Stillhalten« in der Sächsischen Zeitung

Weitere Nachrichten Weitere Nachrichten

Abonnieren Sie unseren Newsletter