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»In der Heimat eine Fremde«

Das Leben einer deutschen jüdischen Familie im 20. Jahrhundert

Anne Overlack

2016, erscheint am 21. März 2016, Großformat, 320 Seiten, 153 s/w Abbildungen und 2 Karten, geb. mit Schutzumschlag und 2 Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-419-8

€ [D] 34,– / [A] 35,-*

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Eine beeindruckende, eine wahrlich fesselnde jüdische Familiengeschichte.

»Selbsterzählt« – und aus dem Familienarchiv belegt: von Großherzogs Zeiten und der Weimarer Republik, durch die Nazizeit, durchs Schweizer Exil, durch die deutsche Nachkriegszeit bis in unsere jüngste Gegenwart ...

»Dieses Buch sollte zu einem Volksbuch werden. Es packt, es erschüttert, es öffnet uns die Augen.« Peter von Matt

»In der Heimat eine Fremde« erzählt Geschichte auf besondere Art: eine Erzählerin mit einem überaus präzisen
Erinnerungsvermögen, die ihr langes Leben anschaulich, humorvoll und anekdotenreich Revue passieren lässt – eine Dokumentation, die diese detailgenaue Erzählung illustriert, ergänzt, einige wenige Male auch korrigiert – und schließlich Bilder, die beglaubigen, was geschrieben steht: ja, all diese Menschen haben wirklich gelebt, damals in dem kleinen Dorf am Bodensee, in unmittelbarer Nähe zur Schweiz, die während eines finsteren Jahrzwölfts zum rettenden Fluchtpunkt wurde.

»In der Heimat eine Fremde« greift über die Nazizeit weit hinaus, erzählt vom Davor und bezeugt das Danach, in einer Familie und in einem Dorf, über ein gutes Jahrhundert hinweg – und berichtet von Glück und Unglück, von Angst, Not und Tod, von Mut und Kleinmut, vom Sichzurechtfinden im fernen Amerika, das zur anfangs distanziert und später mit viel Empathie betrachteten Heimat auf Zeit wird, und erzählt auch vom bundesrepublikanischen Alltag
einer Juristin, die ihren Beruf liebt.

Der eigentliche Sehnsuchtsort aber bleibt über Jahrzehnte hinweg das kleine Dorf am See.

Das Buch in der Kritik:

»Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der sich für die jüngere Deutsche Geschichte interessiert.« Joachim Mols, bestreaders.de

»Das Buch sollte ein Volksbuch werden.« Südkurier

»Welch ein Buch! Die Kombination von Gesprächen und Dokumenten verführt zu etwas nervösem Blättern. Aber es gibt ja auch zwei Lesebändel. Ganz großen Dank und Respekt an Anne Overlack.
Das eine, was mich die Lektüre vor allem nicht hat abbrechen lassen, ist, was man erfährt über das jüdische Leben in Wangen, über diese imposante Familie Wolf, aber auch um das Leben drumherum, die guten und die sehr üblen Zeitgenossen, die Bürokratismen. Wobei die vielen Fotos und Zeugnisse mir den schönen Schrecken vergangener Zeit bereiten, die mir noch nicht nur fern ist, weil ich die Höri gerade noch im Dorf-Zustand kennengelernt habe.
Das andere ist die umwerfende Erzählerin Hannelore König. Klug, frech, schnippisch, dezidiert, plastisch - von der Jugend bis zum Alter.  In ihrer sprachlichen Selbstdarstellung eine sehr beeindruckende Persönlichkeit.« Hermann Kinder

»Quasi selbsterzählt und aus dem Familienarchiv belegt, eine Revue von Großherzogs Zeiten und der Weimarer Republik, durch die Nazizeit, durchs Schweizer Exil, durch die deutsche Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.« SeeSommer Magazin

»Ein lesenswerter Band, der über eine Familien- und Regionalgeschichte weit hinausreicht.« Larissa Dammig, ekz Bibliotheksservice

»Auf über 300 wunderschön gestalteten Seiten erzählt Hannelore König in lebendiger, bildhafter Sprache und mit Detaileinblicken, wie man sie wohl nie lesen durfte, über dieses schwäbische, ländliche, jüdische Milieu. (...) Mit ihr ist Anne Overlack ein großartiges Buch gelungen.« Wolfgang Frommelt, Schwäbische Zeitung

»So hautnah und authentisch findet sich Geschichtsschreibung selten.« Bruder Gerald Zenoni, Urner Wochenblatt

»Wer dieses Buch in die Hand nimmt, wird es nicht gleich wieder weglegen. Das Interview und die Dokumente fesseln und erschüttern, sie erschließen nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern einen besonderen Abschnitt allgemeiner deutscher Geschichte.« Wilfried Setzler, Schwäbische Heimat

»Weit über einen Katalog hinaus geht Overlacks Buch, das sich auf Aufzeichnungen von Gesprächen (...) stützt, ergänzt um eigene Recherchen und Dokumente, die 100 Jahre deutsche und jüdische Geschichte abbilden.« Edith Fritschi, Schaffhauser Nachrichten

»Buch und Ausstellung sind ein Lehrbeispiel dafür, wie wertvoll erzählte Geschichte sein kann.« Michael Lünstroth, thurgaukultur.ch


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