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Wollte Waldemar wegen Wetter warnen

Gedichte, Sketche und Kolumnen. Mit einem Vorwort von Thomas Vogel

Helge Thun

2015, 224 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und einer CD
ISBN 978-3-86351-098-5

Leider vergriffen
€ [D] 20,– / [A] 20,60*


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Praxiserprobte Texte ohne Schreibtischgespinste.

Ein Buch fürs Lachen ohne Geländer.

Nach zwei ersten puren Gedichtbänden vereint Helge Thun nun in seiner Best-of-Sammlung »Wollte Waldemar
wegen Wetter warnen« zum ersten Mal Poesie und Prosakolumnen, Sketche und Szenen in einem Buch.
Komische Gedichte und Lieder im Stil von Heinz Erhardt oder Robert Gernhardt stehen da neben pointenreichen
Kolumnen im Plauderton. Und Thuns Sketche müssen selbst einen Vergleich mit Loriot nicht scheuen.
Premiere in diesem krummen Buch haben auch einige seiner gereimten »Klassiker in 3 Minuten«: Von Schillers
»Räubern« bis zu Shakespeares »Sommernachtstraum« werden einige der größten Dramen der Literaturgeschichte neu gedichtet und verdichtet. Das macht einen wahrlich komischen Schauspielführer, mit dem der erfolgreiche Studienabbrecher Thun die klassische Bildung des Lesers auffrischt – und/oder in einigen Fällen womöglich erst begründet.

»Wollte Waldemar wegen Wetter warnen«, das ist in jedem Fall ein anregendes und kurzweiliges Lesevergnügen
ohne Kopfgeburten und Schreibtischgespinste. Da finden sich ausschließlich praxiserprobte Texte, die den harten Test der Bühnenreife bestanden haben!


Ein paar Zeilen zur Probe:

Faust in 3 Minuten


Jetzt kommt’ wovor es allen graust:
Johann Wolfgang Gründgens Faust!
Genau gesagt der erste Teil,
nicht der zweite, weil:
der geht zwei Tage ohne Pause
und wir woll ’n ja noch nach Hause.
Doch auch Faust 1 ist eher lang –
Klassik halt, kein Sturm und Drang.
Das zieht sich schon, auch wenn ich dränge,
noch vor dem Anfang in die Länge.
Goethe ist da wirklich rigoros:
bevor es losgeht geht’s nicht los.

Schon die Zueignung – ne Elegie –
spiel ’n die Bühnen praktisch nie.
Das Vorspiel dann auf dem Theater,
der Prolog im Himmel – Gott der Vater
gibt auch noch seinen Senf dazu
und man denkt sich: »aber nu’!«
Doch Faust steht nur in seiner Kammer
und zehn Minuten folgt Gejammer!
O weh! Ach nee! So ’n armer Mann,
er weiß, dass er nichts wissen kann,
er würd’ ja gerne leben, aber
glücklich ist er auch nicht, laber, laber …


Das Buch in der Kritik:

»Wie kaum ein zweiter Künstler beherrscht Helge Thun das Spiel mit Sprache, Phrasen und komischen Situationen, stets gepaart mit tiefgehender Komik und perfektem Timing - und ist dabei nie um Worte verlegen.« Moritz Das Stadtmagazin

»Wortwitz en masse« Lorenzo Zimmer, Schwäbisches Tagblatt

»Thuns Sketche müssen selbst einen Vergleich mit Loriot nicht scheuen.« Pforzheimer Zeitung

»Mit spitzer Feder geschrieben, wird hier aus dem Zwerchfell das Lachen herausgetrieben.« Reutlinger Generalanzeiger

»Insgesamt kurzweilige Lektüre, leicht skurril, mit viel Wortwitz und Sprachspiel.« Ulrike Magdanz, EKZ


Nachrichten über "Wollte Waldemar wegen Wetter warnen":



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