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Theodor Heuss, die Schoah, das Judentum, Israel.

Ein Versuch

Karl-Josef Kuschel

2013, 440 Seiten, geb. mit Schutzumschlag. Mit drei Schlüsselreden von Theodor Heuss
ISBN 978-3-86351-068-8

€ (D) 25,- / (A) 25,70*

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Auch anlässlich des 50. Todestages am 12. Dezember 2013: Theodor Heuss' Engagenment für den christlich-jüdischen Dialog in Originaltexten.

Theodor Heuss: Der Bundespräsident, der es den Deutschen nicht bequem machen wollte. Erstmals eine brillante Analyse seines Engagements für den christlich-jüdischen Dialog. Mit drei Schlüsselreden von Theodor Heuss.
 
Über Theodor Heuss (1884 – 1963), den ersten Bundespräsidenten, den Politiker, den Publizisten, ist fast alles schon gesagt. Doch ein Aspekt, eine Dimension seines Lebens und Wirkens ist bislang beinahe unbeachtet geblieben: sein einzigartig freundschaftliches Verhältnis zu vielen jüdischen Zeitgenossen, zum Judentum überhaupt – und insbesondere sein Engagement um eine wahrhaftige Erinnerungskultur, für eine »Wiedergutmachung« der Verbrechen am jüdischen Volk und die Aussöhnung mit Israel. Heuss ist der Mann, der früh nach dem Krieg das Wort von einer »Kollektivscham« der Deutschen zu prägen wagte und damit vehement gegen die Rede von einer »Kollektivschuld« stritt wie auch gegen diejenigen, die schon einen »Schlussstrich« unter die Vergangenheit ziehen wollten. Beiden Parteien wollte er es »bequem« nicht machen. Im Gegenteil: Heuss forderte für die Deutschen (und durchaus selbstkritisch auch für sich) einen »schweren Weg der Selbstreinigung«, weil ihm das wahrhaftige Eingedenken der Vergangenheit die Grundvoraussetzung für die Gewinnung einer glaubwürdigen demokratischen Zukunft war.

Die 50. Wiederkehr des Todestages am 12. Dezember 2013 ist ein würdiger Anlass für diesen Band.

»Wenn man in ein Volk hineingeboren ist, in seiner geistigen Luft aufwuchs und seine Geschichte weiß, seine Landschaft kennt, dann liebt man dieses Volk. (…) So entstand, ohne daß wir plump und vertraulich dem Beethoven oder Kant auf die Schulter klopften, das Bewußtsein, daß wir stolz darauf waren, Deutsche zu sein. Und das war das Schrecklichste, was uns der Nationalsozialismus antat, daß er uns zwang, uns schämen zu müssen, Deutsche zu sein (…) und daß wir Sehnsucht haben müssen, wieder mit freier Seele stolz darauf sein zu dürfen, Deutsche zu sein.« Theodor Heuss, 1946

Das Buch in der Kritik:

»Das Buch schildert faktenreich und verständlich, eindringlich, aber nicht aufdringlich und unter Erschließung vieler neuer Quellen jüdisches Leben in Deutschland, die Leistungen von Juden als deusche Mitbürger am kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben. Es schildert das Leben und Überleben von Juden, die Auswanderung vieler und die Ermordung von Millionen (...) Ein lesenswertes Buch für Zeitgenossen und für Nachgeborene, die heute für einige Zeit die Stafette übernommen haben und sich der geschichtlichen Verantwortung stellen.« Erwin Teufel, Stuttgarter Zeitung 
 
»Was hat Theodor Heuss 1933 gemacht? Was wusste er von der Schoah? Nach intensiver Recherche hat der emeritierte Tübinger Theologie-Professor Kuschel die Forschungslücke geschlossen. Kuschel, der ein differenziertes Bild des Engagements von Heuss zeichnet, liefert anlässlich des 50. Todestages am 12. Dezember eine empfehlenswerte Lektüre.« Heilbronner Stimme 

»Kuschel spannt aus der thematisch recht engen Fragestellung heraus einen weiten Bogen, der tief in die deutsche und in die badenwürttembergische Geschichte hineinführt.« Schwarzwälder Bote

»Gemeinhin herrscht die Meinung vor, erst durch die Eichmann- und Auschwitz-Prozesse habe man in Deutschland angefangen, sich mit der Nazi-Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die vorliegende, glänzend erzählte Studie zum ersten Bundespräsidenten beweist das Gegenteil.« Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart


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