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Einen Blick werfen

Literaturnovelle

Joachim Zelter

2013, 110 Seiten, Hardcover mit Fadenheftung, eingelegtem Titelschild und Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-061-9

€ (D) 14,90,- / (A) 15,40 [Preis inkl. Umsatzsteuer]*

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Die tragikomische Beschreibung eines Literaturbetriebs, in dem es um Vieles geht, kaum mehr aber um die Literatur.

Lakonisch, melancholisch und mit beißendem Witz: Joachim Zelters tragikomische Novelle beschreibt einen Literaturbetrieb, in dem Autorinnen und Autoren wichtiger sind als ihre Werke – und Lebensläufe bedeutsamer als jede sprachlich literarische Fähigkeit.
 
Ein paar Zeilen zur Probe:  
 
»Was hier erzählt wird, ist keine Fiktion. Alles ist wahr, oder bewegt sich zumindest nahe an der Realität. Abweichungen des Erzählten von wirklichen Begebenheiten oder wahren Verhältnissen wären also rein zufällig – oder ein letzter Tribut an die Literatur.«
»Dann hörte ich eine Stimme. Ich hörte ihn rufen: Herr Schrieftsteller! Ich eilte weiter, so als hätte ich mit dieser Stimme nichts zu tun, und auch nichts mit dem Wort Schriftsteller. Herr Schrieftsteller! In immer kürzeren Abständen gerufen. Herr Schrieftsteller! Ich antwortete im Weiterlaufen, mit immer schneller werdenden Schritten, dass es jetzt nicht geht, während er mir mit kleinen Schritten und leichten Verbeugungen folgte.
 

Das Buch in der Kritik:

»Zelters kleine Geschichte, die leichtfüssig daherkommt, liest sich vergnüglich. Sie verzichtet aber trotz ihren treffsicheren Pointen auf Schwarz-Weiss-Malerei, denn gerade in der Gestalt des Selim Hacopian tritt uns eine Figur mit durchaus anrührenden Zügen entgegen, die sich in den plötzlichen Erfolg ergeben fügt, weder darunter zerbricht noch sich dadurch korrumpieren lässt. Der Gegenspieler wiederum, der Autor bzw. Ghostwriter, gefällt sich nicht einzig und allein im Opferstatus. So stellt sich eine Balance her, die jede Bitterkeit über die Launen des Literaturbetriebs verbannt. Ohnehin weiss Joachim Zelter um die Kurzlebigkeit aller Kapricen.« Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ

»Joachim Zelter ist einer der scharfsinnigsten Beobachter des Literaturbetriebs und seiner Mechanismen. Wer wird groß und aus welchen Gründen, diesen Fragen geht er in seiner äußerst amüsanten Novelle ›Einen Blick werfen‹ nach. Ein schmales Buch über eine sagenhafte Schriftstellerkarriere.« Knut Cordsen, BR
 
»Die Tendenz der Literaturkritik zur Homestory, die allgemein zu beobachtende Personalisierung von Sachthemen auch und besonders in der Politik gibt Joachim Zelter nur zu Recht. Dass der Autor indes keine Polemik geschrieben hat, sondern einen stilistisch glänzenden literarischen Text, in dem Worte wie ›Literaturbetrieb« nicht vorkommen, stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass der ›Herr Schrieftsteller‹ wirklich einer ist. Ein guter. Ein sehr guter. Einer, der scharfe Intelligenz mit beachtlichem Unterhaltungswert vereint.« Bettina Schulte, Badische Zeitung
 
»Die Biografie ersetzt die Rezension! Joachim Zelter hat eine kleine, treffende Satire über den Literaturbetrieb und seine Mechanismen geschrieben.« Christoph Schröder, ZEIT online 
 
»Ohnehin liest sich ›Einen Blick werfen‹ – Joachim Zelter nennt das in seinem typisch verdichtet-durchkomponierten Stil gehaltene Buch eine Literaturnovelle – wie eine Satire auf den Literaturbetrieb. Wie ein böser Witz.« Magdi Aboul-Kheir, Südwest Presse
 
»Eine Satire? Und/oder Abrechnung mit einem Betrieb, der weltläufige Biografien wertschätzt? Joachim Zelter treibt in seiner Literaturnovelle vieles gekonnt auf die Spitze. Doch es ist ihm ernst. Im Nachwort konstatiert er den Tod des literarischen Textes. An seine Stelle seien Autoren mit eindrucksvollen Lebensläufen getreten. Das Ereignis sei nicht mehr das Buch, sondern der Autor, schreibt er und wiederlegt es mit seinem Buch aufs Schönste.« Shirin Sojitrawalla, Die Nordwestschweiz
 
»Einer der Vorzüge dieses Buches ist es, dass hier kein schweres, kulturkritisches Geschütz aufgefahren wird. Es ist eine leise Elegie, die den Leser nach zwei Lektürestunden in leicht melancholischer Stimmung zurücklässt.« Gregor Kreuschnig, begleitschreiben.de
 
»Joachim Zelter schreibt gewohnt pointiert und liefert eine nachvollziehbare Analyse eines gewichtigen Aspekts des Literaturbetriebs. In einem Nachwort schreibt er der Branche ins Stammbuch – Zitat: ›Es gilt der Primat des Tatsächlichen über das Fiktive, des Biographischen über das Erfundene, des Lebens über die Kunst‹. Zitat Ende. Sein kleines Buch ist geeignet, den eigenen Begriff von Literatur wieder einmal nachzujustieren.« Thomas Völkner, Hamburger Lokalradio
 
»Über schriftstellerischen Dilettantismus als Zeitphänomen schreibt Joachim Zelter alles andere als dilettantisch. Allein schon, dass er sich die strenge Novellenform als Gefäß für seine gegen Ende dann doch ziemlich bitter werdende Kritik gewählt hat, darf als Kampfansage verstanden werden. Und wie wenig ernst man den wunderbar ironischen Schluss dieser kleinen Geschichte nehmen sollte, darüber wird uns gewiss in ein, zwei Jahren Zelters nächstes Werk belehren.« Dietmar Jacobsen, literaturkritik.de
 
»Ein kurzweiliges, hintergründiges Lesevergnügen!« Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme
 

»Dass man dieser Geschichte gerne folgt, ist nicht nur der Skurrilität des Plots, sondern vor allem der Erzählkunst des Autors zu verdanken. Joachim Zelter spielt geschickt mit der Sprache. Auf diese Weise schafft er einen diegetischen Sprachraum und vermag allein durch den Einsatz weniger sprachlicher Nuancen die beiden Protagonisten zu charakterisieren.« kulturbuchtipps.de

»Überaus spannend und vergnüglich zu lesen ist diese Satire; manche werden ihre (Vor-)Urteile gegenüber dem Literaturbetrieb bestätigt finden, manche einen anderen Blick darauf gewinnen.« literaturcafé.de



Überaus spannend und vergnüglich zu lesen ist diese Satire; manche werden ihre (Vor-)Urteile gegenüber dem Literaturbetrieb bestätigt finden, manche einen anderen Blick darauf gewinnen.



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