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Nie wieder Beethoven!

Roman

Stefan T. Gruner

2013, 264 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-063-3

€ (D) 20,– /(A) 20,60 (UVP)*

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Ein Roman vom Begehren und Aufbegehren in der Beethoven-Stadt Bonn und auch ein Stück Kindheitsgeschichte der BRD, in der Rebellion, Randale und Rock'n Roll den Ton angaben.

»Sehr gelungen: zum ersten Mal, so weit ich sehe, ist dies Aufwachsen mit einem vermissten, vorhanden-nichtvorhandenen Vater von Stefan Gruner in ganzer Wucht dargestellt.« F. C. Delius
 
Ein Adoleszenzroman.
 
Der junge »Held«, Daniel, wächst im Deutschland der 1950er Jahre auf. Sein Vater: an der Ostfront vermisst. Aus dem sozialen Absturz gelingt es der Mutter, sich nach und nach wieder hochzuarbeiten. Der vermisste Vater aber sorgt bei Daniel für eine Grundstimmung von Verwirrung, Scham und Beklemmung.
 
Ein Stück Kindheitsgeschichte der BRD.
 
Der Roman verleugnet weder Nierentisch noch Tütenlampe, nicht den Italienurlaub und auch nicht den Petticoat der 1950er Jahre, verschweigt aber hinter der bonbonfarbenen Oberfläche erst recht nicht die Irrungen und Wirrungen der Zeit. Ort der Handlung ist Bonn, die Beethovenstadt, die provisorische Hauptstadt der neuen Republik und Zentrum des schwierigen Aufbaus nach der (vermeintlichen) »Stunde Null«.
 
Ein Roman vom Begehren und Aufbegehren.
 
Die »Halbstarken« – meist ohne Vater und in der Familie mit Schweigegebot belegt – bewältigen ihre Situation auch mit der Begeisterung für US-amerikanische Film- und Musikhelden. Rebellion, Randale und Rock ’n’ Roll ist angesagt, auch bei der Partnersuche – bis zur letztendlichen Anpassung oder aber zum endgültigen Ausstieg.
 
In Freundschaften und Liebesversuchen wiederholt sich das für jede Generation Erregendste mit der herzklopfenden Energie, die aus der Überzeugung entspringt, einmalig zu sein.
 
Die Musikbox spielt im Roman übrigens die Lieder von: Harry Belafonte, Chuck Berry, Eddie Cochran, Buddy Holly, Elvis Presley, Little Richard, Jerry Lee Lewis, Bill Haley, Duane Eddy, Fats Domino, Brenda Lee, Wanda Jackson, The Platters, Paul Anka ...
 
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
»›Sieh dich an. Wo ist was Besonderes? Du rennst gegen eine Mauer aus Schweigen, du zerlegst einen Stuhl im Klassenzimmer, du wütest ein bisschen, du schmierst dir ein bisschen Fett ins Haar, du zwirbelst dir eine Krone ins Gesicht, du findest Elvis gut, du vermisst den Vater, du treibst Sport bis zum Umfallen, du schielst nach den Mädchen, du säufst dir Mut an, du gehst tanzen, du rennst auf die Kirmes, nebenbei willst du was Vernünftiges werden – du machst mit, was im Angebot ist, und das ist nicht gerade umwerfend … Du bist eben wie alle.‹ ›Ja, so wie keiner.‹«
 

Das Buch in der Kritik:

»Ganz schön halbstark - so ein kategorischer Imperativ im Titel! (...) Eine präzise eingesetzte Schlaglichttechnik, die einzelne Szenen grell ausleuchtet, bewahrt den Roman vor epischer Überbreite.« Edelgard Abenstein, Deutschlandfunk

 
»Stefan T. Gruner zeigt uns einen unsicheren Jungen, der auf Stärke pocht, obwohl er noch schwach ist, der sich den vermissten Vater herbeiphantasiert, der seine fleißige Mutter bewundert und sie gleichzeitig wegen ihrer Umtriebigkeit innerlich kritisiert. Der Autor beschreibt seinen Protagonisten als Helden und Antihelden, als auftrumpfenden Gewinner und als hasenfüßigen Verlierer, als äußerst spannenden, weil ambivalenten Charakter.« Nordwestradio Bremen
 
»Tatsächlich beschreibt Gruner einen fundamentalen Kulturbruch, der bereits in den fünfziger Jahren begonnen hat. Nie wieder Beethoven!‹  steht einerseits für das humanistische Bonner Beethoven-Gymnasium, das Gruner wegen der Griechisch-Exerzitien des Rektors gehasst hat. Andererseits steht Beethoven für ihn als Repräsentant einer Kultur, zu der es kein Zurück mehr gibt.« Heiko Rehmann, Reutlinger Generalanzeiger  
 
»Gruner erzählt eindrücklich, vergegenwärtigt in dichter Textur und in vielen Details die Nachkriegszeit. Beim Schreiben ist er konsequent, nimmt keine Rücksicht auf Moral und Konvention. (...) Was Gruners Roman anziehend macht, sind die bewegenden wie turbulenten Geschichten des pubertierenden Romanhelden und seiner Freunde.« Neue Westfälische Zeitung
 
»In kräftiger, zorniger, mitreißender Sprache beginnt der Roman. Große Gefühle, und der Sound der Rebellion ist der Rock'n Roll und kommt aus der Musikbox.« Südwest Presse

»Gruner hat einen beeindruckenden Entwicklungsroman geschrieben, beheimatet in einem heute eher exotisch wirkenden Ambiente.« Heidenheimer Zeitung

»Stefan T. Gruner fängt mit seinem leicht zu lesenden Roman die Grundstimmung, das Unbehagen und die beginnende Revolte einer teils vaterlosen und zur Trauer umfähigen Nachkriegsgesellschaft gekonnt ein.« Heilbronner Stimme


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