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Kaltenherberg

Geschichten auf der Schwelle

Susanne Fritz

2012, 244 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und mit einer CD »Luisa spielt Klavier«, eingelesen, eingespielt von der Autorin
ISBN 978-3-86351-040-4

€ (D) 22,– / (A) 22,70 *

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Geschichten »auf der Schwelle« zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit, Leben und Tod, Verantwortung und Freiheit.

Mit CD - »Luisa spielt Klavier«

 
Spielort: Schwarzwald, realistisch. Unbesinnliches, zum Nachdenken: präzise erfunden. Kaltenherberg. Ein Weiler. Ein altes Gasthaus steht dort unmittelbar auf der europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Wenn es regnet, klammern die Regentropfen sich am Dachfirst fest aus Furcht vor einer schicksalhaften Entscheidung. Führt ihr Weg sie ins Schwarze Meer oder in die Nordsee? Und so die Menschen, sie verharren auf der Schwelle. Was bringt der nächste Schritt?
 
19 Schwellenmomente, zum Beispiel:
 
Der Liebhaber steht vor der Tür, doch Ellens Hand ist wie gelähmt. Sie kann die Tür nicht öffnen. Zum ersten Mal reden die beiden miteinander. Durch die geschlossene Tür.
 
Eine krebskranke Frau wünscht sich ein Kind. Doch es bleiben ihr, so die düstere Prognose der Ärzte, nur noch wenige Wochen zu leben. Kann ihr Mann ihren Wunsch erfüllen?
 
Ein Asylant erhängt sich in zweideutigem Gebiet zwischen zwei Ortschaften. Wohin gehört er, als Lebender, als Toter? Ein auswärtiges Paar kauft das Gebäude, das während der Renovierung zerfällt.
 
Der Judenfriedhof einer kleinen Winzergemeinde wurde geschändet. Vehement verteidigt der Bürgermeister seine Gemeinde gegen den Verdacht neonazistischer Machenschaften. Die Schänder waren Fremde. Gewiss?
 
An Verwechslungen sind die Zwillinge gewöhnt, obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten. Als der Archäologe Heiner bei Ausgrabungen im Jemen verschwindet, gerät auch die Identität seines Bruders Karl ins Wanken.
 
Als das ersehnte Klavier eintrifft, ist es stumm. Für seine Reparatur sind die Hämmerchen entnommen worden. Die zehnjährige Luisa spielt trotzdem voller Hingabe darauf, ihre Musik hat sie im Kopf. Ihr erstes Konzert in der Schule gerät zum Debakel.
 
Figuren, Orte und Handlungen sind frei aus der Wirklichkeit entnommen. Umso abenteuerlicher, skurriler und unwahrscheinlicher sie erscheinen, desto näher kommen sie der Realität, ohne die sie nicht entstanden wären.

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Das Buch in der Kritik:

»›Figuren, Orte und Handlungen sind frei aus der Wirklichkeit entlehnt. Umso abenteuerlicher, skurriler und unglaubhafter sie erscheinen, desto näher kommen sie der Realität, ohne die sie nicht entstanden wären‹, charakterisiert Susanne Fritz ihre Erzählweise. Ihre Sprache ist kraftvoll, klar und schnörkellos, und in diesem beinahe sachlichen Ton erzählt sie von ungewöhnlichen Menschen und schicksalhaften Situationen.« Christa Hajek, Südkurier
 
»Von einer klugen Vertracktheit sind diese Erzählungen, deren nüchtern reportierender, gelegentlich abweisender Ton in einem spannungsgeladenen Gegensatz zu der ihnen eigenen Atmosphäre von Unheimlichkeit steht. Die Autorin und Musikerin geht künstlerisch ihre sehr eigenen Wege.« Bettina Schulte, Badische Zeitung

»Die Freiburger Autorin Susanne Fritz überrascht mit jeder ihrer Geschichten ›auf der Schwelle‹ neu. Wie bei einem Kaleidoskop fließen die 19 Schwellenmomente zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit, Ernst und Spiel, Verantwortund und Freiheit ineinander. (...) Mit selbst eingespielten Klavier-Kompositionen, die auf CD dem Buch beiliegen, erweitert die Autorin das Spektrum der Wahrnehmung ihrer präzise erfundenen Geschichten. So berührt ›Luise spielt Klavier‹ auf einer Ebene, die Sprache allein nicht erreichen kann.« Literatur-Report
 
»Das Abgründige im Alltäglichen, das, was zwischen Menschen geschehen und schief laufen kann, ist immer ungewöhnlich und in seiner Überspitzung überraschend dargestellt. Susanne Fritz bewältigt die Stoffe dank ihrer Vorstellungskraft und Genauigkeit. Ein starkes Buch, dieses ›Kaltenherberg‹.« Peter Frömmig, Kulturjoker  


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