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Heimweh nach Freiheit

Resonanzen auf Hermann Hesse

J. Ulrich Binggeli (Hg.)

2012, 356 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-386351-030-5

€ (D) 19,90 / (A) 20,50*

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Zum 50. Todestag am 9. August 2012, ein »Lesebuch« zu Hermann Hesse, mit Originaltexten und »Resonanzen« aus schöner Literatur und Wissenschaftsliteratur.

»Die Wirklichkeit ist das, worum man sich am allerwenigsten zu kümmern braucht.«
Will sagen: »Ohne Magie war diese Welt nicht zu ertragen.« Hermann Hesse
 
Hermann Hesse ist auch 2012, fünfzig Jahre nach seinem Tod, einer der weltweit meistgelesenen deutschen Autoren. Dieser Band mit literarischen Echos und Essays illustriert eindrücklich, worauf dieser Erfolg beruht: Hermann Hesse ist über die Zeiten hinweg ein wunderbarer Gesprächspartner, an- und aufregend, provozierend, belehrend, enervierend, tröstlich – und auf vertrackte Weise immer freundlich.
 
Dieses Buch »Heimweh nach Freiheit« gibt die gute Möglichkeit, sich mit einer Handvoll Hesse-Texte, die ins Buch aufgenommen sind, auseinanderzusetzen. Verhandelt wird dabei weniger der Hesse des »Steppenwolfs« oder des »Glasperlenspiels«, sondern der nicht minder faszinierende Meister des Kleinformatigen: von Betrachtungen, Essays, Rezensionen, von autobiographischen Skizzen, von Lyrik und kurzer Prosa. Es ist dieser Band »Heimweh nach Freiheit« ein spannendes »Lesebuch« zwischen schöner Literatur und Wissenschaftsliteratur. Gerade diese Kombination schöngeistiger und gelehrter Perspektive ergibt reizvolle Fragestellungen: Was provoziert die Hesse-Lektüre bei wem – und auf welche Weise? Wo genau bei Hermann Hesse bleibt die professionelle Leserschaft aber hängen? Dass Schriftsteller anders lesen, schreiben und werten als Kritiker und Wissenschaftler – und nochmals ganz anders die gebildete »gewöhnliche« Leserschaft – das ist eine diesem »Resonanzen- Band« innewohnende, einkalkulierte Provokation.
 
Stimmen zu Hermann Hesse:
 
»Hesse kann, was nur wenige können, er kann einen Sommerabend und ein erfrischendes Schwimmbad und die schlaffe Müdigkeit nach körperlicher Anstrengung nicht nur schildern – das wäre nicht schwer. Aber er kann machen, dass uns heiß und kühl und müde ums Herz ist.« Kurt Tucholsky
 
»Hesse besitzt alle Eigenschaften, die ich aufs höchste schätze: jene seltene und kostbare Verbindung von Eleganz und Tiefe, von künstlerischer Disziplin und schöpferischer Kraft. Er besitzt außerdem einen ausgesprochenen Sinn für Humor, was für einen deutschen Schriftsteller eine Ausnahme darstellt. Er ist fähig, über sich selbst zu lachen, doch ohne Bitterkeit oder Zynismus, sondern mit heiter-ironischer Distanz ...« André Gide
 
Und sie sind Hermann Hesse auf der Spur:
 
Peter Bichsel · J. Ulrich Binggeli · Urs Frauchiger Susanne Fritz · Eveline Hasler · Henriette Herwig Franz Hohler · Alexander Honold · Nikolas Immer Nina Jäckle · Wolfgang F. Kersten · Händl Klaus Sonja Klein · Friederike Mayröcker · Klaus Merz Michel Mettler · Volker Michels · York-Gothart Mix · Adolf Muschg · Hans-Georg Pott · Alois Prinz · Walle Sayer · Hansjörg Schertenleib Sikander Singh · Jürgen Theobaldy · Florian Trabert · Peter Utz · Thomas Vogel · Peter Weber Volker Wehdeking · Peter K. Wehrli · Gabriele Wohmann · Matthias Zschokke
 
 

Das Buch in der Kritik:

»In ganz unterschiedlichen Zugängen nähern sich da Literaturwissenschaftler wie Alexander Honold, Peter Utz oder Volker Wehdeking, flankiert von Autoren wie Friederike Mayröcker, Walle Sayer, Peter Weber, Klaus Merz oder Eveline Hasler, vor allem den kleineren Formaten Hesses an, seinen Essays, Rezensionen und Gedichten. Dabei nimmt Bichsels trockene Feststellung zu Beginn bereits das fulminante Fazit aus allen Annäherungen an Hesses Texte vorweg: ›Und alles, was man über ihn sagt, stimmt letzlich nicht.‹« NZZ
 
»›Heimweh nach Freigeit‹ ist eine charmante Einladung in einen Hesse-Lesezirkel, der neue Sichten auf einen Autor gewährt, der einem nur allzu bekannt erscheint.« Tagblatt Anzeiger
 
»Was sich bei der Lektüre des so anregenden und klug zusammengestellten Bandes bestätigt, ist die Tatsache, dass die poetische Welt, in die Hesse sich und seine Leser entführt, ihre besänftigende, träumerische und dann auch wieder aufrüttelnde Dimension vor dem Hintergrund einer unerträglichen lebensgeschichtlichen Erfahrungssubstanz ausbreitet.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mit dieser orginelle Buchidee tritt Hesse aus de Klischee des Zeitgeistautors heraus, und viele Grundfragen des Daseins gewinnen literarisch an Gewicht.« Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart

»Es geht um Eigensinn, das Verhältnis zur Natur, die philosophische Betrachtung von Glück, um Weisheit, Humor und um den Sinn utopischen Denkens. Auf all diese Ebenen hat Hermann Hesse unschätzbare Einträge geliefert und ist daher nach wie vor Vordenker ganzer Generation von Gültigkeit. Oder um es mit Hesse zu sagen: ›Ohne Magie ist diese Welt nicht zu ertragen.‹ « Udo Barth, Badisches Tagblatt

»Das Buch ist keine Sammlung von Hesse-Texten. Es besteht in ›Resonanzen auf Hermann Hesse‹, die allerdings sehr unterschiedlich ausfallen. Da stehen kunsthistorische Betrachtungen über die unterschiedliche Bewertung von Hesses Malerei neben literaturwissenschaftlichen Essays über biografische Hintergründe oder Naturlyrik bei Hesse und Brecht, literarische Texte neben einer ›andächtigen Nachzeichnung eines Hesse-Bildchens‹. Dieser letzte Text, er ist von Adolf Muschg, ist eine sehr ironische, aber auch feine Antwort auf einen Text von Hesse, dem ›Kaminfegerchen‹“. Oder ist er eine böse Demontage?« Literaturkritik.de 



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