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»Die schönste Stadt ist Calw an der Nagold.«

Dreißig Texte der Calwer Hermann-Hesse-Stipendiaten. Mit einem Vorwort von Andreas Narr

Friedrich Pfäfflin (Hg.)

2010, 398 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-66-2

unverbindliche Preisempfehlung € (D) 10,– *

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»Zwischen Bremen und Neapel, zwischen Wien und Singapore habe ich manche hübsche Stadt gesehen. Die schönste Stadt von allen aber ist Calw an der Nagold.« Hermann Hesse

Seit fünfzehn Jahren lädt die Calwer Hermann-Hesse-Stiftung Jahr für Jahr zwei bis drei zeitgenössische Autoren ein, ein dreimonatiges Stipendium unter den Dächern von Hermann Hesses Geburtsort zu verbringen:
Volker Braun, Ragni Maria Gschwend, Wulf Kirsten, Walter Kappacher, Ursula Krechel oder Joseph Zoderer sind mit vielen anderen prominenten Schriftstellerkollegen dieser Einladung gefolgt.
 
Das Stipendium bedeutet schöpferische Auszeit. Zwischenzeit. Nachtzeit.
 
Plötzlich Zeit haben. Zeit zum Atmen haben, zur Langsamkeit, zum Beobachten.
 
Erbeten wird vom Stipendiumsstifter indes ein »Calwer Manuskript«, ein Tagebuch, ein Bericht, eine Skizze, eine Reminiszenz oder eine Werkprobe, die während des Stipendiums entstanden ist.
 
Der Band versammelt erstmals die Arbeiten von 30 Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland, die dieser Einladung gefolgt sind: Es sind bunte, überraschende Szenenbilder vom Welttheater, dessen Bühne Hermann Hesses Geburtsort ist.
 
»Eine Stadt im Kopf haben, jederzeit in sie zurückkehren können, im Geist die Räume einer Wohnung durchwandern, im Arbeitszimmer der Calwer Stadtschreiberwohnung aus dem Fenster schauen, hinunter auf die Marktstraße, hinein in die Badstraße, wo die Giebel der alten Fachwerkhäuser sich zuneigen. Das Ritual der Einstimmung zur Arbeit jeden Morgen, als erstes die ›moments musicaux‹ von Schubert anhören, während ich unruhig im Zimmer auf und ab gehe, Tee trinke, in der Küche aus dem Fenster schaue, ob etwa die beiden Katzen des Nachbarhauses (des Geburtshauses von Hermann Hesse) sich auf der Dachterasse sehen lassen. Nichts stört mich, es ist ein idealer Platz zum Schreiben.« Walter Kappacher
 
»Über Nacht tauchte Calw in ein anderes Licht. Es war Schwaben, der Raum von Schillers früher Kindheit und Jugend, der seiner Eltern, seiner Schwestern. Marbach, Lorch, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd, Schloß Solitude, Hohenasperg, Leonberg, Gerlingen, Cleversulzbach. Alles lag – wie ich auf der Landkarte sah – nicht weit entfernt, alles konnte ich von Calw aus erreichen …« Sigrid Damm
 

Das Buch in der Kritik:

 
»Eine Anthologie, die aus einem Anlass entstand, der zusammenführte, was sonst so nie zusammengekommen wäre. Eine Lektüre, die man gerne mehr als einmal in die Hand nimmt.« lit-os.de
 
»Volker Braun fand Hesses Hochsitz, Wulf Kirsten unterhielt sich mit der Wasseramsel, Wolfgang Schlüter endeckte das Schafott, Eveline Hasler verband Calw mit dem Tesin und vice versa, Sigrid Damm recherchierte von dort aus für ihre Schiller-Biografie und Petra Morsbach führte ein instruktives Tagebuch. Jetzt alles zum Nachlesen.« Literaturblatt Baden-Wüttemberg   
 


Nachrichten über "»Die schönste Stadt ist Calw an der Nagold.«":



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