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Seelsorger und Leibsorger

Essays über Hebel, Hauff, Mörike, Vischer, Auerbach und Hansjakob

Hermann Bausinger

2011, 160 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-95-2

€ (D) 10,– (Ladenpreis aufgehoben)*

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»Seelsorger und Leibsorger« frisch aufgelegt. Und um einen Essay über Berthold Auerbach noch verstärkt!

»Ein Professor, der verständlich schreiben kann, was für ein Glück für unser Land!« Südkurier
 
»Seelsorger und Leibsorger« – die Kombination dieser beiden Begriffe findet sich bei dem badisch-katholischen Pfarrer und Dichter Heinrich Hansjakob. Sie besagt eigentlich etwas ziemlich Selbstverständliches: Wer sich um den seelischen Zustand der Menschen müht, kann an den materiellen Voraussetzungen und den physischen Bedingungen nicht vorbeisehen.
Das gilt nicht nur für Geistliche; aber bei ihnen fällt das praktische Wirken stärker auf, weil sie von frommen Gemütern leicht in eine Sphäre gehoben werden, in der Lust und Leid des Leibes wenig verloren haben.
 
 
Hermann Bausinger stellt in diesem schönen, sehr gelobten (und jetzt erweiterten) Bändchen sechs Literaten vor, deren Weg auf ein geistliches Amt zuführte, die aber früher oder später (meist früher!) eine andere Richtung einschlugen.
Bei Hansjakob wurde das schnell korrigiert, er war fast ein halbes Jahrhundert im kirchlichen Dienst, und Johann Peter Hebel brachte es nach über 30-jähriger Schultätigkeit noch zum evangelischen Prälaten. Für die andern – Hauff, Mörike, Vischer, Auerbach – stand nach ihrem Abschied von der Theologie die Poesie im Zentrum; und doch blieben sie Seelsorger und Leibsorger.
 
Kein frommes Brevier und nur gelegentlich ein Blick in den religiösen Überbau – es geht überwiegend um recht weltliche Themen:

Geistreich und sachlustig - Johann Peter Hebel erklärt die Lust am Rauchen
 
Magentrost - Wilhelm Hauff präsentiert einen Meisterkoch
 
Selbstgespräch und Gespräch - Eduard Mörike schreibt an Freunde
 
Keine geteilten Menschen - Friedrich Theodor Vischer lobt die gymnastischen Künste
 
Das frische Leben - Berthold Auerbach klagt den Polizeistaat an
 
Natur und Poesie - Heinrich Hansjakob attackiert die Kultur
 
 

Das Buch in der Kritik:

»Nicht das Übliche, nicht das, was man auch im Internet nachlesen könnte über Hebel, Hauff und die anderen. Stattdessen nie Gehörtes, schon Vergessenes und viel gänzlich Unvermutetes. Bausinger schreibt, als hätte er in den Pfarrhäusern und Dichterstuben damals mit am Tisch gesessen. Feine Portrait-Miniaturen von einem Kenner. Ein beglückendes Lese-Erlebnis.« Deutschlandradio Kultur
 
»Lebensnah, farbig: Bausinger nähert sich fünf Literatenpfarrern.« Schwäbisches Tagblatt
 
»Wer hätte gedacht, dass sich renommierte Theologen profunde Gedanken über so weltliche Dinge wie den Tabakgenuss oder die Gymnastik gemacht haben? Bausinger präsentiert in seinem neuen Buch Essays zu fünf großen Köpfen, die Originelles zu allzu Irdischem niedergeschrieben haben.« epd
 
»Dem Anthropologen Hermann Bausinger geht es ganz besonders darum, die sozialen und materiellen Voraussetzungen für kulturelle Leistungen zu beachten. In diesem Sinne ist der Titel seiner neuen Essaysammlung durchaus Programm: Die Trennung von Seele und Leib soll aufgehoben werden.« Die Welt
 
»Ich kann dieses Büchlein wirklich nur wärmstens empfehlen. Es enthält wunderbare Geschichten!« Frank Elstner in der Sendung »Menschen der Woche«
 
»Ebenso eindringliche wie plausible Charakterskizzen. Diese Dichter-Miniaturen sind dazu angetan, den Leser selbst ›sachlustig‹ werden zu lassen und mit dem Bausingerschen belehrenden Vergnügen im Gepäck die Textes eines Hauff, Mörike, Vischer, Hebel und Hansjakob wieder zu lesen.« literaturkritik.de
 
»Auf angenehme Weise belehrend und unterhaltsam.« Heilbronner Stimme



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