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Vor allem der See

Erinnerte Kindheit

Bruno Epple

2009, 156 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-30-3

€ (D) 12,00 / (A) 12,40*

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»Auf dass ich den entdecke, der ich einmal gewesen bin.« Bruno Epple über sein Buch.

 
»Erinnerungskünstler Bruno Epple beherrscht die ernste Kunst der Heiterkeit«
Südkurier
 
Große Literatur, anrührend, ganz originär.
 
»Da ist auffallend Bruno Epples Bereitschaft, Kindheit und Jugend nicht einfach hinter sich zu lassen, die Weigerung, seine Persönlichkeit an eine Welt der kalkulierten Nützlichkeit auszuliefern. Von dieser Fähigkeit zum ›ganzen Menschen‹ lebt seine künstlerische und literarische Arbeit nicht zuletzt. Kindheit ist das eigentliche Guthaben, der eigentliche Thesaurus des Künstlers, Epples zumal.« Manfred Bosch
 
»Bruno Epple, diesen Eindruck macht er auf mich, kann nichts falsch machen. Dem ist alles gegeben, was er malt und was er schreibt. Er weiß wahrscheinlich auch, von wem, das müssen wir aber nicht wissen. Er hat eine vollkommene Sicherheit im Ausdruck des Seienden. Alles reine Eppliaden. Das ist schon schön. Mehr kann man nicht sein.« Martin Walser
 
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
Erinnerung duftet mich an, lockend, weckt in mir Wehmut um ein Haus, von dem ich meinte, dass ich es längst überlebt habe, mehr als fünfundsechzig Jahre. In meinen Gedanken hat es sich wieder aufgerichtet. Ich bin wie durchsummt davon. Ein Zärtliches rührt mich an, ein Inniges stimmt mich dazu, die anderthalb Jahre, die ich von diesem Haus aus als Acht- und Neunjähriger erlebt habe, nochmals zu durchleben. Bilder suchen mich heim. Ein Bild ruft das andere hervor, jedes wie aus dem Schweigen, doch fordernd, dass es sich endlich aussprechen kann. Dass es sich aus dem Erstarrtsein löse ins Geschehen, vielleicht in eine Geschichte. Ich will nicht im voraus wissen, was sich abspielen wird oder wie mir mitgespielt werden könnte, während ich mich schreibend darauf einlasse. Auch nicht, was dabei herauskommen wird. Dies aber ist zu ahnen: Was ein Achtjähriger erlebt und aufnimmt, wirkt in der Tiefe ein Leben lang weiter. Und es lockt mich, dies mir bewusst zu machen, wie ich damals in atemvoller Neugierde Leben eingesogen habe.«
 
Das Buch in der Kritik:
 
»Wer bis dato nicht wusste, was Martin Walser meint, wenn er vom "Epple-Effekt" spricht, der durfte sich in einen Sog von malerischer Sprachgewalt hineinziehen lassen. Bruno Epple, der Poet und Maler, hat in einer unglaublichen Intensität aus seinen sprachgewaltigen Texten gelesen.« Schwäbische Zeitung
 
»Ein beeindruckender Bilderbogen eines ›Seh- und Seehungrigen‹, der keine Idylle zeichnet, sondern jenen wieder aufleben lässt, der einmal ›in atemvoller Neugier Leben eingesogen‹ hat.« literaturkritik.de 
 
»Aus der Prosa Epples fließt sie förmlich heraus, die Lust am Erzählen und Erinnern.« Südkurier Friedrichshafen
 
»In kurzen Prosastücken beschwört der 1931 in Rielasingen geborene Schriftsteller, Maler und Mundartdichter eine versunkene Welt herauf, in der Erinnerung so ›silbrig verzückt‹ wie der See, der stets im Hintergrund zu leuchten scheint. Oder zu ›fischlen‹ in der Nase. Ein kleines Handbuch des Verschwindens ist der Band, nostalgisch, aber nichtwehmütig.« St. Galler Nachrichten
 
»Mit einem Lob des schönen Daseins endet das pralle, erwärmende, nachdenklich machende und erfreuende Buch Bruno Epples.« Südkurier Konstanz
 
»Bruno Epple gelingt es in der ihm eigenen Sprache, Vergangenheit lebendig werden zu lassen. So bleiben die Leser nicht nur Beobachter des Kindes beim Zündeln, beim Schwimmen lernen, beim Ministrieren oder bei der ersten scheuen Liebe, sondern fühlen eigene Kindheitserinnerungen aufsteigen. Unspektakulär und trotzdem bewegend.« Tagblatt Anzeiger, Tübingen
 
»Ein sprachschönes Werk mit eigenem Zauber: melodisch, rhythmisch und mitnehmend.« Staatsanzeiger 
 
»39 liebenswerte Miniaturen. Hier wird nicht nur erzählt, hier wird die ganze Zeit wieder lebendig. Die Zeit des Dritten Reichs aus der Sicht des Achtjährigen, der schon wusste, dass in der Klinik hinter der Mauer ein Soldat mit zerfetztem Bein liegt.« Schwäbische Zeitung, Friedrichshafen
 
»Epple ruft Orte, Dinge, Menschen und Gefühle aus dem Leben des acht- oder neunjährigen Buben auf der Halbinsel Mettnau am Bodensee wieder auf, um sie mit eigentümlicher Kraft poetisch zu einem eindrucksvollen Gemälde der Zeit Ende der 30er Jahre zu verdichten.« allmende 
 
»Es schwingt soviel mit, zwischen den Zeilen. Was anfangs nach alemannischen Lausbubengeschichten aussieht, ist der gelungene Versuch, eine Welt einzufangen mit den Augen eines hellwachen Kindes. Man spürt den Atem der Zeit und die Bodenseelandschaft.« Schwäbische Zeitung, Leutkirch
 
»Es macht den besonderen Reiz von Epples Erinnerungsstücken aus, dass er überwiegend aus dem Blickwinkel des Achtjährigen berichtet. Zusammen ergeben diese Schnappschüsse ein vielschichtiges, aber keineswegs idyllisches Kindheitspanorama.« Die Märkische

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