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Stammheim

Der Vollzugsbeamte Horst Bubeck und die RAF-Häftlinge

Kurt Oesterle

2007, 1. überarb. und erw. »barrique«-Auflage 2007, Klappenbroschur
ISBN 978-3-86351-348-1

€ (D) 5,99 (A) 5,99*

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Mit Neuigkeiten zu Jean-Paul Sartres legendärem Gefängnisbesuch bei Andreas Bader. Und der Erklärung, warum sich Erich Fromm solch einem Gesprächsansinnen entzog, sich nicht vereinnahmen lassen wollte.

Horst Bubek, so heißt der Mann, der im Gefängnis von Stammheim jahrelang für den siebten Stock zuständig war, in dem in den 1970ern die RAF-Terroristen der ersten Generation einsaßen. Tagtäglich hatte er Umgang mit ihnen. Und obwohl er von Baader, Meinhof & Co beleidigt, geschlagen, getreten wurde, hat er nie dagegen gehalten. Nach Jean-Paul Sartres legendärem Stammheim-Besuch wusste Bubeck, welche Lügen die Terroristen über die Haftbedingungen in Umlauf brachten. Doch nicht nur die inhaftierten Terroristen setzten den Vollzugsbeamten zu, sondern auch die Presse von rechts und links. Und auch vom Staat fühlten sie sich im Stich gelassen.
Auf nahezu aussichtslosem Posten, einer Art letzten Bastion des Rechtsstaats, wird der ohnmächtige Vollzugsbeamte zum Chronisten und Erzähler der berühmten Staatsfeinde im Knast. 
Sichtbar wird ein verzweifelt-perfider Kampf um die Freiheit, und mittendrin ein einfacher Amtsinspektor als Zeitzeuge, eine ganz andere Perspektive: ›Stammheim‹, eine Komposition aus Erzählung, literarischer Reportage und historischem Essay.

Ein Absatz zur Probe:
 
»Am 28. April 1974 stand der Amtsinspektor Horst Bubeck an einem Zellenfenster im siebten Stock des Gefängnisses von Stammheim und wartete auf den Hubschrauber, der Frau Meinhof und Frau Ensslin bringen sollte. Es war Sonntag, morgens zwischen acht und neun Uhr. Tag eins der neuen Stammheimer Zeitrechnung, für die es noch keinen Kalender gab.«

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