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Als die Giraffe noch Liebhaber hatte

Vier Entdeckungen

Michael Lichtwarck-Aschoff

2017, Auslieferung am 28. August 2017, 244 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-454-9

€ [D] 22,– / [A] 22,70*

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Oszillierende Miniaturen, der fröhlichen Naturwissenschaft und auch den Zufällen gewidmet, die sie und ihre Erforscher weiterbrachten.

Die großen Ideen der Wissenschaft kommen heillos und ohne Absicht in die Welt. Weil einer sich in das falsche Fräulein verliebt, oder weil die Käfigtür des Gürteltiers offenstand, solche unklugen Zufälle. Schaut man es vom Ende her und mit den Augen der großen Wissenschaftler an, dann steckte hinter jedem Fortschritt selbstverständlich immer ein genauer Plan, und man habe stets haarscharf gewusst, worauf man hinauswollte. Fräulein und Gürteltier sind vergeben und vergessen.

Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, Antoine de Lavoisier, Claude Bernard & Louis Pasteur: Michael Lichtwarck-Aschoffs vier Erzählungen über diese vier »Wissenschaftshelden« beschäftigen sich mit verschwiegenen Nebenumständen ihrer großen Entdeckungen – und mit dem nackten Zufall. Das meint insbesondere: mit Küchenrezepten für Fasan, mit Harnverhalt und Giraffenliebe, mit schwarzem Hosenstoff für die bescheidenen Weinreben, mit Neid, Homöopathie und Patriotismus bei der Erfindung der Tollwutimpfung. Wissenschaft braucht Enttäuschung. Auch Täuschung und ordinärer Betrug sind gelegentlich hilfreich.

Die Tatsachen, die in diesem Buch berichtet werden, sind meist nicht gänzlich unbekannt. Wie sie aber zusammenhängen, sucht man selbst in den Fußnoten der Wissenschaftsgeschichte vergebens …

Das Buch in der Kritik:

»Dem Mediziner Michael Lichtwarck-Aschoff gelingt es in vier Geschichten, aus Momenten der Wissenschaftshistorie äußerst lesenswerte Literatur zu schaffen.« Joachim Mohr, Literatur Spiegel

»In einem Reigen meisterhaft komponierter Erzählungen zeigt Michael Lichtwarck-Aschoff, unter welchen Umständen und beeinflusst von welchen Milieus bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden. Dicht, lehrreich und betörend schön geschrieben.« Berlin vis à vis

»Eines ist gewiss: Auch Michael Lichtwarck-Aschoff ist so ein Geschichtenerzähler, einer, der das Material in seinem Schreiblabor dreht, wendet, untersucht, pflegt und poliert, bis die Sätze Farbe annehmen, bis die Geschichten leuchten. Sie nehmen einen gefangen, diese vier Erzählungen um große Wissenschaftler, um ihre Entdeckungen, ihre Irrwege.« Birgit Böllinger, SätzeundSchätze.com

»Der Autor vermittelt seinen ungewöhnlichen Stoff bemerkenswert leichtfüßig, quasi durch die Hintertür. Seine fesselnden Kurzgeschichten haben literarische Qualität und öffnen neue Horizonte. Der Blick hinter die Kulissen des Fortschritts offenbart die Irrungen, Wirrungen und persönlichen Unzulänglichkeiten seiner Wegbereiter. Ein faszinierendes Buch für Wissensdurstige aller Couleur!« Ralf Krauter, Deutschlandfunk

»Fesselnd und unterhaltsam.«  Verena Burkeljca, ekz Bibliotheksservice

»Immer wieder ist der Leser hingerissen vom Sprachreichtum des Autors, von seinen poetischen Wendungen und seiner lebendigen Erzählweise.« Monika Ziegler, Kulturvision.de

»Ein wahres Liebhaber-Buch, mit wunderschönen Geschichten, die einen berühren und nicht mehr loslassen wollen. Es ist auch ein Buch zum immer wieder in die Hand nehmen, weil man immer wieder Neues entdeckt in diesen Geschichten, die bis ins Kleinste abgestimmt sind, teils lustig, teils beängstigend, aber nie ohne Gefühl.« Sarahs Bücherregal


Nachrichten über "Als die Giraffe noch Liebhaber hatte":



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