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Stillhalten - ebook

Roman

Nina Jäckle

2017, ebook, 190 Seiten
ISBN 978-3-86351-329-0

€ [D], [A] 13,99*

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Sehnsucht macht ungerecht:
Die bewegende Erinnerung an ein nicht gelebtes Leben.

»Liebe Nina, gestern hab ich am Stück Dein Manuskript, hab ich konzentriert von Tamara Danischewski, von Deiner Großmutter also und ihrem ›Stillhalten‹ gelesen. Und siehe: das war nicht bloß einfach gut. Sondern das war richtig gut. Glückwunsch, Trommelwirbel! Präzise Deine Sprache, eindringlich der Klang, klar Deine Psychologie(n), faszinierend Deine Retardierungen und Voranklänge: richtig, richtig gut. Und das ist nicht nur charmiert und vorlaut groß gesprochen! Es ist mir vielmehr eine tiefe Freude, Dich damit verlegen zu dürfen.«
Hubert Klöpfer am 3. Februar an Nina Jäckle


1933 ist Tamara Danischewski 21 Jahre alt. Sie studiert in Dresden Tanz bei Mary Wigman und Gret Palucca. Abends tritt sie im Kabarett auf, um für sich und ihre Mutter Geld zu verdienen. Dort lernt sie den Maler Otto Dix kennen, der sie während vieler Sitzungen porträtiert, eine Freundschaft entsteht. Dann aber verlässt Dix, als einer der ersten Künstler in der NS-Zeit aus dem Lehramt entlassen, die Stadt. Tamara bekommt einige große Auftrittsangebote, doch sie geht das Wagnis eines ungesicherten Lebens als Tänzerin nicht ein.

Stattdessen heiratet sie 1936 einen Mann, der ihr und ihrer Mutter zwar eine gesicherte Existenz bieten kann, Tamara jedoch das Tanzen verbietet und dem sie sich, wie viele Frauen ihrer Generation, zur Gänze unterordnet. Alt geworden, erinnert sich Tamara an ein glanzvolles Leben, in dem noch alles möglich schien.

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