»Wir können alles.«

Filz, Korruption & Kumpanei im Musterländle

Josef-Otto Freudenreich (Hg.)

2009, 5. Auflage, 238 Seiten, geb. m. Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-12-9

Leider vergriffen
€ (D) 19,90 / (A) 20,50 [Preis inkl. Umsatzsteuer]

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Mit einem Vorwort von Felix Huby.
In Zusammenarbeit mit Meinrad Heck, Wolfgang Messner und Rainer Nübel.
Baden-Württemberg ist überall Spitze, ein Musterland eben.
So tönt es jeden Tag aus allen Sprachrohren, vorneweg aus der Regierungszentrale.
Aber die ganze Wahrheit ist es nicht.
Ein mächtig aufregendes Buch, ein Handbuch, eine Pflichtlektüre für kritische Geister.
Eine ganz andere Art Heimat- und Wirtschaftskunde.

 
Ein Buch wie unser Land!
 
Ein Autorenteam um Josef-Otto Freudenreich, den Chefreporter der Stuttgarter Zeitung, zeigt die Bögen und Linien auf, die zwischen den Mächtigen des Landes verlaufen. Die kundigen Journalisten zeichnen ein Bild von Baden-Württemberg, das kein Blendwerk der Propaganda ist, sondern einen Blick auf Seiten eines Landes wirft, bei dem das ›Muster‹ einen ganz anderen Sinn bekommt.
 
 
Aus dem Inhalt:
 
Schwäbische Mafia - Baden-Württemberg von Berlin aus betrachtet
Das Land der Landräte - Fromm und heimlich seitwärts in Oberschwaben
Das Manifest Big Money: der Fall Flowtex und seine Rätsel
Loyaliät um jeden Preis - Dunkle Geschäfte bei Daimler
Raffe, raffe, Leut’ beklaue - Die Badenia-Bausparkasse und ihre Schrottimmobilien
Treibholz in der Donau - Die Zentrale des Islamismus in Ulm
Ein christliches Blatt auf dem Boulevard - Wie die Schwäbische Zeitung ihre Leser heimatlos macht 
 

Das Buch in der Kritik:
 
»Es menschelet überall: Ein ganz besonderer Beitrag zur Gemeinschafts-, Heimat- und Wirtschaftskunde.« Felix Huby
 
»Ein Sittengemälde des Musterländles.« SWR
 
»Skandale aus Politik, Justiz und Wirtschaft, die zumindest in dieser Form nicht in den Zeitungen stehen.« Deutschlandradio
 
»Das alles erinnert an italienische Verhältnisse.« Neue Zürcher Zeitung online
 
»Mächtige Strippenzieher, strippenziehende Mächte.« Stuttgarter Zeitung
 
»Das Musterländle hat Schattenseiten: ein gut geschriebenes, außerordentlich unterhaltsames Buch, das zuweilen gewaltig-schön sprachlich perlt und schäumt.« stern.de
 
»Ein bunter Strauß Abwegigkeiten. Es werden Zusammenhänge aufgezeigt, Seilschaften offenbart und Netzwerke entwirrt.« Badisches Tagblatt
 
»Was andere vertuschen wollen: ein amüsantes Buch über Machenschaften im Südwesten. Nie mit erhobenem Finger, lieber spöttelnd, mit klammheimlicher Freude am Sujet und an der Ironie. Wissen die Autoren doch, dass sie sich mit ›Schlawinern‹ anlegen« Südkurier
 
»So kompakt, so bissig-treffend und launig wurde bislang noch nicht zusammengetragen, wie es um die inneren Verhältnisse des Landes – und die wahren Machtstrukturen – bestellt ist. Kompakt, bissig-treffend: großartiger, spannender Journalismus.« Pforzheimer Zeitung

»Mutiger Journalismus« NDR
 
»Baden-Württemberg sonnt sich gerne in seinem Ruf als Spitzen-Bundesland. Dass hier jedoch auch Filz und Kumpanei zwischen Politik, Justiz und Wirtschaft perfekt funktionieren, erhellt jetzt ein Buch, das den Skandalen zum Beispiel um Flowtex, um die Pleitestadt Aulendof, um ›dunkle Geschäfte‹ bei Daimler oder um die Ekel-Ei-Affäre bei Birkel unter Lothar Späth nachgeht.« Reutlinger Generalsanzeiger  
 
 »Ein gelungenes Stück gesellschaftskritischer Analyse: spannend, farbig, ironisch und anekdotenreich zu Papier gebracht.« Das Parlament
 
»Raffe, raffe, Leut' beklaue: Mit viel Sarkasmus, aber in landsmannschaftlicher Verbundenheit erzählen die Autoren wie man als Bundesrichter am Rhein billig eine Villa erwirbt, als Männerfreund eines lange unter Mafiaverdacht stehenden Pizzawirts trotzdem Ministerpräsident werden kann und wie man als Heimat-Zentralorgan seine Leser heimatlos macht.« Financial Times Deutschland
 
»Journalisten wissen oft mehr als sie schreiben. Ein neu erschienenes Buch über Filz, Korruption und Kumpanei räumt damit auf.« Südwest Presse Ulm
 
»Das Buch nimmt die Skandale nicht als Einzelfälle. Erzählt werden Fälle, die ein Muster aufweisen: Der Staat ist Begünstigter von Straftaten finanzkräfiger Bürger. Das Systematische daran verdient bundesweit Interesse. Der Rechtsstat soll eigentlich Rechtsbrüche ohne Ansehen der Person verfolgen. Zur Realität des Rechtsstaats gehört aber auch, dass der Staat zu Lasten großer Gruppen seiner Bürger versagt, wenn er Begünstigter und Strafverfolger zugleich ist. Diesem Konflikt wird in Deutschland häufig mit Wegsehen begegnet.
Die Lektüre diese Buches vermag dem Satz es wird streng nach Recht und Gesetz geurteilt eine ganz neue Bedeutung gegeben. « Hans-Jochen Luhmann, Süddeutsche Zeitung
 

Das Buch in der Kritik:




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