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»Mein Geist ins unbekannte Land …«

Dichter und Denker auf Tübinger Friedhöfen

Karl-Josef Kuschel, Tilman Rösch, Wilfried Setzler

2009, 192 Seiten, geb. mit Schutzumschlag mit zahlreichen SW-Fotografien
ISBN 978-3-940086-25-9

€ (D) 15,– (Ladenpreis aufgehoben)*

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In Text und Bild werden hier Räume ausgeleuchtet, die nicht von »Grabesruhe« künden, sondern von lebendiger geistiger Energie und einzigartiger Schönheit in der gewachsenen Natur.

Es gibt viele Bücher zur Tübinger Stadt- und Universitätsgeschichte, es gibt gar ausführliche Aufzeichnungen und Notate über die Toten auf dem Tübinger Stadtfriedhof, aber es gibt kein Buch, das ähnlich intensiv Zwiesprache hält mit den »großen Geistern« auf den Tübinger Friedhöfen – von Ernst Bloch über Theodor Eschenburg, Friedrich Hölderlin und Hans Sahl zu Carlo Schmid, Eduard Spranger und Ludwig Uhland.
 
Tübingens Friedhöfe sind aber nicht nur Orte der Begegnung mit großen Gestalten, sondern auch eindrückliche Landschaften aus Bäumen, Pfaden und Steinen. Sie spiegeln über zwei Jahrhunderte hinweg den Tübinger Umgang mit Tod, Bestattung und Erinnerung.
Und gerade die Grabmale und Grabstätten dokumentieren mit ihren wechselnden Stilen die immer neue Auseinandersetzung der Lebenden mit den Toten. 
 
 
Die in diesem schönen Band ausführlich porträtierten 16 großen Tübingerinnen und Tübinger:
 
Ferdinand Christian Baur (1792–1860)
Ernst Bloch (1885–1977)
Johann Sebastian Drey (1777–1853)
Theodor Eschenburg (1904–1999)
Friedrich Hölderlin (1770–1843)
Ernst Käsemann (1906–1998)
Kurt Georg Kiesinger (1904–1988)
Hermann Kurz (1813–1873)
Isolde Kurz (1853–1944)
Carlo Schmid (1896–1979)
Wilhelm Schussen (1874–1956)
Friedrich Silcher (1789–1860)
Eduard Spranger (1882–1963)
Primus Truber (1508–1586)
Ludwig Uhland (1787–1862)
Ottilie Wildermuth (1817–1877)
 
 
Mit einem Eröffnungs-Essay von Karl-Josef Kuschel »Energieräume des Geistes. Nachdenken über Tübinger Friedhöfe« sowie einem Schluss-Essay von Wilfried Setzler »Totenstadt und Gottesäcker: Gärten des Gedächtnisses. Tübinger Friedhöfe und ihre Geschichte.«
 
 
Das Buch in der Kritik:
 
»Tilman Rösch hat Ruhestätten aus verschiedenen Perspektiven fotografiert, hat deren Umgebung atmosphärisch einbezogen, auch um das jeweils wesentliche und eigene der Grabstellen zu unterstreichen. Karl-Josef Kuschel sowie Wilfried Setzler haben dazu umfangreich Informationen über Leben und Werk einzelner Personen zusammengetragen, um ein möglichst vielschichtiges Personenbild zu vermitteln.« Stuttgarter Nachrichten
 
»Dieses Buch entwickelt historische, philosophische, politische und geisteswissenschaftliche Querverbindungen. Seinen besonderen Reiz erhält der Band durch die hervorragenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Tilman Rösch.« Schwäbische Heimat
 
»Der Theolgoe Karl-Josef Kuschel und der Historiker Wilfried Setzler lassen Tübinger Friedhöfe als ›Energieräume des Geistes‹ erleben. Und der Maler und Fotograf Tilman Rösch hat ihre große Baumgestalten, ihre Nischen und Steine sensibel in Schatten-und-Licht-Kompositionen eingefangen.« Stuttgarter Zeitung
 
»Ein schönes, gelungenes Buch, eine bereichernde Lektüre!« Friedhof und Denkmal
 
»Einprägsam und einfühlsam nähert sich Karl-Josef Kuschel verblichenen Gelehrten. Ein schön aufgemachtes Lese- und Bilder-Buch, das nicht zuletzt durch Tilman Röschs menschenleeren Schwarz-Weiß-Fotografien beseelt wird -  allemal eine sinnvolle Ergänzung zur Stadtgeschichte.« Schwäbisches Tagblatt
 
»Jede der Grabstellen birgt ihre bis in die Gegenwart hineinreichende Geschichte. Es dürfte kaum eine bessere Einstimmung auf einen Dialog zwischen den Lebenden und den Toten geben als das Betrachten und die Lektüre dieses in jeder Hinsicht vorzüglich gestalteten Buches.« universitas. Orientierung in der Wissenswelt
 
»Das ist einmal ein aufregender Friedhofsspaziergang. Schön sind diese Tübinger Friedhofslandschaften aus Bäumen, Pfaden und Steinen – und zauberhaft fotografiert.« publik forum
 
»Der Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel und der frühere Kulturamtsleiter der Stadt, Wilfried Setzler, lassen uns auf eine ganz besondere, ganz subjektive Weie bei dem Text/Bild-Band an ihrer Einkehr und der individuellen Erinnerung an große und herausragende Leben teilhaben, die eng mit der Stadt- und Universitätsgeschichte verknüpft sind.« Tübinger Blätter

Das Buch in der Kritik:




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