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Geteilte Erinnerung

Polen, Deutsche und der Krieg

Bruni Adler

2006, 368 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-937667-83-6

€ (D) 24,80 / (A) 25,50*

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»Das Buch ›Geteilte Erinnerung‹ von Bruni Adler will Brücken schlagen nicht nur zwischen Deutschen und Polen, zwischen Christen, Juden und Atheisten, sondern auch zwischen den Generationen.« Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Warschau. »Ein Buch, das Polen und Deutschen zum Verstehen verhilft.« Rüdiger Safranski

18 Gespräche, 18 Lebensgeschichten, 18 mal ›geteilte Erinnerung‹:
 
Käte Adler: Eine Kindheit in Niederschlesien, die Nürnberger Rassegesetze – und der Freitod der Mutter. Czeslaw N.: Ein Leben, ein Überleben im Generalgouvernement. Helene und Georg U.: Über eine Geburt auf dem Küchentisch während der Flucht. Edmund Nawrocki: Von Kollaboration und Entnazifizierung in Polen. Ulla und Helmuth Mohns: 60 Jahre verschollen: ein Wiedersehen zweier Geschwister. Magdalena: Nachkriegslager für Deutsche in Polen. Stanislaw Kryzaniak: Sechs Jahre Gefangenschaft – und das Bundesverdienstkreuz. Cecylia: Mehr als ein halbes Jahrhundert danach: das erste Gespräch mit einer Deutschen. Eugenia: Grenzverschiebungen – und die Deportation der Juden aus Teschen. Günther Reichhelm: Ein hoher Offizier, beteiligt an Lagebesprechungen mit Hitler, beteiligt an den Plänen für den Überfall auf Polen und Rußland. Regina: Der Bromberger Blutsonntag – und die Liebe zwischen einer Polin und einem deutschen Soldaten. Kazimiera und Jan Michalzyk: Die Odyssee zweier Zwangsarbeiter aus Lodz und Lemberg, die später Deutsche wurden. Feliks Tych: Ein jüdischer Junge überlebt außerhalb des Warschauer Ghettos. Czeslaw Rajca: Über die Kriegswirren in einem deutsch-polnisch-ukrainisch-jüdischen Dorf. Walendy: Die besondere Geschichte einer deutschen Masuren-Familie. Zbigniew Soboczynski: Drei Jahre Auschwitz. Janusz Skrzycki: Kämpfer im Warschauer Aufstand. Jan Belina: Ein nach Sibirien verschleppter polnischer Junge entflieht einem kasachischen Bergwerk durch die Hungerwüste und erreicht als Soldat der Roten Armee bei Kriegsende Berlin.
 
 
 
Das Buch in der Kritik:
 
»Ein wichtiger, ein notwendiger Beitrag zur grenzüberschreitenden Sensibilisierung und Überwindung ideologischer Gereiztheiten und Grabenkämpfe. Ein Buch, das Polen und Deutschen zum Verstehen verhilft.« Rüdiger Safranski
 
 »Das Buch ›Geteilte Erinnerung‹ von Bruni Adler will Brücken schlagen nicht nur zwischen Deutschen und Polen, zwischen Christen, Juden und Atheisten, sondern auch zwischen den Generationen. Der Leser ist aufgefordert, sich für die Erfahrungen, für das Leid des anderen zu öffnen. Das Miteinander-Teilen von Erinnerung soll ein Schritt hin zu einem gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichtsverständnis sein und damit im wörtlichen Sinn völkerverbindend – und also wäre es sehr zu begrüßen, wenn es bald auch eine polnische Ausgabe dieses Buches gäbe.«
Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Warschau
 
»Bruni Adlers Buch bewegt sich auf vermintem Gelände, vermint durch den Zweiten Weltkrieg, für den Hitlers Deutschland hauptverantwortlich war, sowie durch die unmittelbaren Kriegsfolgen. Wir dürfen den Fragen, die in diesem Buch zur Sprache kommen, in unserem eigenen Interesse nicht aus dem Weg gehen. Bruni Adlers Buch ist wichtig,weil es zeigt, daß Normalität in den Beziehungen zwischen Polen und Deutschen auf der Basis von Wahrheit und Empathie möglich, wenn auch manchmal unbequem ist. Menschen, frei von Obsession, frei von atavistischem Denken, wissen das längst. Aber vielen ist diese Wahrheit noch nicht aufgegangen.«
Prof. Dr. Feliks Tych, Warschau  

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