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Gegenzauber

Gedichte

Susanne Stephan

2008, 104 Seiten, geb. m. Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-17-4

€ (D) 16,–/ (A) 16,50*

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Ein Gedichtband der Thaddäus-Troll-Preisträgerin 2007, der durch die Kunst der Reduktion besticht.

 
Aus der Begründung der Jury zum Thaddäus-Troll-Preis 2007:
 
»Die Gedichte Susanne Stephans zeigen einen beeindruckenden sprachlichen Reichtum. Die Lyrikerin protzt nicht mit den Möglichkeiten der Sprache, über die sie verfügt, sie kann bei ihr alltäglich sein oder festlich, farbig und in ihrer Schlichtheit manchmal auch fast feierlich. Da ist keine Pose dabei, keine Eitelkeit – Ehrgeiz ja, es mit den Wörtern aufzunehmen, mit ihrer Kraft und ihrem Können. Susanne Stephan beherrscht die ruhigen Bewegungen, aber auch die spielerischen, übermütigen der Sprache.«
 
Jenny Erpenbeck in ihrer Laudatio zum Kleinen Hertha König-Literaturpreis 2008:
 
»Die eigentliche Schönheit ihrer Gedichte liegt in der Freiheit, mit der sie zwischen verschiedenen Dimensionen umherstreift.«
 
 
Einige Verse zur Probe:

Unter Tage

Einmal hat er es gesehen,
vor Jahren, als er noch bei den Jägern war,

und einmal hat er es gemalt
bei diesem unsicheren Licht
der Fettfackel, letzten Gabe vom Tier:

wie es vorüberzog, sein Pferd,
allein über die Steppe dahin
und schon wieder mitgerissen von der Herde

in einem stiebenden Lauf
von ihm weg –

für immer den anderen hinterher.



Stromausfall

Wo sind die Kerzen?
Im Keller bei den Weihnachtssachen,
wo keiner hinfindet.

Wo sind die Streichhölzer?
In der großen Schublade,
wo sich keiner auskennt.

Wo ist die Taschenlampe?
Im Kinderzimmer und kaputt.
Wo sind wir denn.

 
 
Der Gedichtband in der Kritik:
 
»Unter Tage, im unsicheren Licht der Fettfackel – dabei immer mit ruhigen, genauen Sprachbewegungen erkundet Susanne Stephan die Zeitschichten unserer troglodytischen Existenz. Ob vor den Wandmalereien von Lascaux oder hinter den gläsernen Fronten eines französischen Hypermarché, ihre neuen Gedichte ergründen den unauflöslichen Zusammenhang von Mensch und Tier, von Jäger und Beute, von Sprachfülle und Sprechen im Wortlaut der eigenen Poesie.« Lutz Seiler
 
»Die Sprache dieser Gedichte wirkt wie die Kraft eines Amuletts.« Walle Sayer 
 
»Stephans Verse sprechen oft in einem Ton, der nicht zeitgebunden ist, vergewissern sich aber auch der Gegenwart. Das macht ihren Reiz aus.« Stuttgarter Zeitung
 
»Diszipliniert und präzise: Gegenzauber betreibt auch Susanne Stephan, die in vielerlei Ich-Gestalten auf abenteuerliche Reisen geht. Dabei fängt sie streunende Wörter ein und bündelt sie zu ebenso schlichten wie anschaulichen Gedichten. In ruhig dahinfließenden, freien Versen erprobt die Stuttgarterin Mittel gegen Ängste, Verlust, Verlorenheit und Tod.« Die Welt
 
»Susanne Stephan ist eigentlich eine Realistin, die nur beschreibt was sie sieht – vielleicht sieht sie ja einfach ein wenig mehr.« www.hugendubel.de 
 
»Weit ab vom Einheitsbrei entfaltet sich eine Sammlung unterschiedlichster Momentaufnahmen, Sprachbilder und Wortmuster.« Das Gedicht, hg. v. Anton Leitner, Bd. 16
 
 
Die Autorin ist zu Lesungen gerne bereit.
 

Das Buch in der Kritik:




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