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Heimstadt muss sterben

Roman

Uta-Maria Heim

2016, erscheint am 11. Januar 2016, 360 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-413-6

€ [D] 22,– / [A] 22,70*

Auch als ebook verfügbar!


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Ein furchtloser Abgesang auf die Untiefen des gewohnten Regionalkrimis.

Ein Kriminalroman? Nicht nur! Auch ein Schelmenroman, schräg, witzig. Ein Plädoyer fürs geistreiche Widerwort.
Ein ziemlich anderer Blick auf das, was da so »Heimat« heißt.


Heimstadt am Neckar ist ein Hort von Waffenhändlern und Waffenschiebern. Da regiert eine Horde hedonistischer Honoratioren. Vom Weltverbesserer bis zum Erzkonservativen sind alle irgendwie miteinander verfilzt. Was aber sagen sie dazu, dass mit Heimstadts Hilfe weltweit Kriege geführt werden? Gar nichts natürlich! Stattdessen treiben sie gehörig um: sie fasten, festen, feiern, um mit Fleiß und Vorsatz dem Stillstand zu dienen.

Bei all der kommunalen Ablenkung verschlafen sie sogar die Willkommenskultur. Zwei junge Mexikaner nutzen das aus. Aber sie haben Holger Marte, den Geschäftsführer der Gewehr- und Waffenfabrik Maurer & Beck, nicht umgebracht. Graf aber, ein knitzer Kleinverleger, kämpft gegen die Bekräftigung des Bestehenden. Gegen die normative Kraft des Faktischen. Und gegen das, was halt schon immer so war.

Das Buch in der Kritik:


»›Heimstadt muss sterben‹ ist ein Regional-Krimi der besonderen Art - und einer der Extraklasse!« Andreas Linsenmann, NRWZ

»Großartig.« CulturMag

»Sprachlich wie inhaltlich ist er weit gespannt.« Andreas Trojan, Börsenblatt

»Das ist grandios, sprachschöpferisch wild daherfabuliert, oft im schwäbischen Konjunktiv und mit 116 Fußnoten.« Helmut Pusch, Südwestpresse

»Artistisch jongliert sie mit reichem Sprach- und Wortschatz, mit raffinierten Zwischentönen. (...) Solche Bücher zu haben und lesen zu dürfen ist mehr als ein wohlfeiles Privileg.« Con=Libri

»Ein Erlebnis. Eine Wucht und eine Wonne, was sie mit Sprache macht.« Hammett Krimibuchhandlung, Berlin

»Mit "Heimstadt muss sterben" hat Uta-Maria Heim den schwäbischen Gesellschaftsroman vorgelegt: boshaft, knitz, ironisch und ein bisschen verquast. Ein Lesevergnügen.« Andrea Bachmann, Tagblatt Anzeiger

»Ein durch und durch skeptischer, beherzt schräger, tief in die schwäbische Seele blickender Heimatroman ist es, sprachlich klar verortet, komplex und verspielt gleichermaßen, angereichert mit jeder Menge, in Fußnoten gepackten Verweisen, Ergänzungen und Kommentaren und ausgestattet mit einem ziemlich stachligen Humor, der vor gar nichts haltmacht. Großartig.« FrankRumpel.wordpress.com

»Wer trockenen Humor liebt und wissen will, wie man aus einer Waffenschiebergeschichte einen schrägen Schelmenroman strickt, sollte unbedingt zugreifen.«  Frauke Kaberka, dpa

»Uta-Maria Heims Roman ist so regional wie elitär, so bodenständig wie geistreich und vor allem springlebendig im Erzählfluss.« Christiane Lenhardt, Badisches Tagblatt

»Die Texte in dem Buch sind durchgehend schräg, voller ungewöhnlicher Wortfindungen, Ausdrücke, Namensgebungen.« Erwin Wiesner, Buchprofile




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