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Käuze in Pfeffer und Salz

Roman

Gerhard Köpf

2008, 278 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-10-5

€ (D) 19,90 / (A) 20,50 *

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Im Hinterzimmer eines Münchner Grand Hotels treffen sich regelmäßig fünf honorige ältere Herren und erzählen reihum gegen die Auswüchse unserer Zeit an, gegen die Verbitterung im Alter, gegen die verstreichende Zeit und gegen den nahen Tod. Ein Roman über Siege und Niederlagen – und vom aufrechten Gang im Alter. Witzig, schräg, zum Wundern, zum Lachen – und nicht immer »politisch korrekt«.

Wunderbar leicht. Dezent verschroben.
 
Alles beginnt mit einer kuriosen akademischen Feier anlässlich der Ernennung zum Doctor jubilaris im Hinterzimmer eines Münchner Grand Hotels. Eine pensionierte Altherrenriege, jeder einst eine Kapazität auf seinem Gebiet, alte »Käuze« eben. Sie gründen nach englischem Vorbild einen Männerclub namens Societät, geben sich eine skurrile Satzung, kleiden sich in Tweed, in »Pfeffer und Salz«, verköstigen genussvoll ausgefallene Whiskeysorten, kommentieren die Zeitläufe und hängen ansonsten erzählend ihren Erinnerungen, Wünschen, Sehnsüchten nach. Zu diesen Erzählungen gehören aber auch die verlesenen Briefe ihres rastlos durch die Weltgeschichte reisenden »korrespondierenden Mitgliedes«, eines alten Schwerenöters, der sich schließlich trotz seines reifen Alters als gerissener Heiratsschwindler entpuppt – und von einer Heiratsschwindlerin mit seinen eigenen Waffen glorreich geschlagen wird ...
 
 
Ein Absatz zur Probe:
 
 »Wir vom Antiquariat sind Geisterreiter. In leicht altersbedingter Schräglage. Ein handverlesenes Häuflein betagter Gentlemen, Buben und Könige, einst Prinzen von Arkadien, distinguierte Käuze in Rang und Erscheinung, gekleidet in Pfeffer und Salz, zuverlässiger als Tweed, entfernt gekitzelt von einem vagen republikanischen Herrengefühl, kreuzfidel und verschworene Partisanen wider das sozialverträgliche Frühableben, das uns zu Wegwerf-Rentnern machen will. Wir wiederum wissen, was sich gehört und setzen auf Noblesse, Stil und Eleganz. Alte Klasse eben. Wir sind durchaus keine Snobs oder Dandies, sondern schlicht Gentlemen. Wir kommen aus anderen Zeiten und hoffen, in andre zu geh’n.«
 
 
Das Buch in der Kritik:

»Gerhard Köpf kehrt als Romanautor zurück. Köpf hat seinen hintergründigen Humor behalten, seinen Beobachtungsposten am Rande des Zeitgeschehens behauptet, sein Fabulieren mit sich und der Welt fortgesetzt.« Augsburger Allgemeine

»Das ist ungemein erheiternd, teilweise tragisch aber immer von enormer Wissensfülle... ›Pfeffer und Salz‹ hat dieser Roman in jedweder Form.« RBB
 
»Frech, witzig und mit einem guten Schuss Selbstironie porträtiert Köpf die Ruheständler, die mit der Abgeklärtheit des Alters über ihr bisheriges Leben räsonieren und dem Tod gelassen ins Auge schauen.« Braunschweiger Zeitung
 
»In diesem mit hintersinniger Komik erzählten Roman geht es um sechs emeritierte Professoren, die sich regelmäßig zu ›Abendandachten‹ treffen, in denen sie ihre Auserwähltheit und ihre subtile Bildung feiern. Nicht die Beschwörung eines verstaubten Akademikerklüngels, sondern ein literarisches Bravourstück. Es fallen kluge, ironische Bemerkungen über eine Gesellschaft zwischen Jugendwahn und Altersüberheblichkeit.«
FOCUS, Literatur-Tipp von Harro Zimmermann
 
»Ein nicht immer ganz korrekter, sanft anarchischer Roman über den störrischen aufrechten Gang im Alter.« www.liesmalwieder.de
 
»Ein wahrhaft meisterliches, nur aus reifer Lebenssicht mögliches Werk, grundiert von unendlich melancholischer Gegenwartswahrnehmung. Dieser Roman steht mit jedem Satz quer in der Fahrrinne des Main Streams.« Dieter Heß / Bayern 2 (Büchermagazin »Diwan«)
 
»Hier ist eine geradezu schamanische Ironie am Werk. Eine, die das Altvordere und Überständige an ihren Helden so sehr auf die stilistische Spitze treibt, dass ein ungewöhnliches Gegenlicht auf die Realität fällt. Diese Ironie als ›Erinnerungskunst‹ arbeitet sich mit angespitztem Temperament hinauf auf den schmalen Grat zwischen gestern und morgen, die Gegenwart dazwischen wird von einer Erzählintensität erfasst, die unser Zeitbewusstsein ins Schweben bringt.« Deutschlandfunk / Büchermarkt
 
»Noblesse und Stil: Gerhard Köpf ist ein Meister des ironischen Erzählens, mit allen Wassern der literarischen Tradition ist er gewaschen. Einen herrlichen Spaß hat sich der Erzähler Gerhard Köpf gemacht in diesem vor Komik sprühenden Buch.« Die Welt
 
»›Käuze in Pfeffer und Salz‹ ist eine Pflichtlektüre für Freunde des feingeistigen Humors.« Pullheimer SonntagsPost

Das Buch in der Kritik:




Nachrichten über "Käuze in Pfeffer und Salz":



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