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Das Liebesgedächtnis

Roman

Sibylle Knauss

2017, 2. Auflage, 192 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-092-3

€ [D] 20,– / [A] 20,60*

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Ein anrührender, ein ansteckender, ein lebensmutmachender Roman über eine späte Liebe.

»Im Sommer 2001 verliebte ich mich noch einmal und begann mein Gedächtnis zu verlieren.«

Beate ist Ende sechzig. Auch der Mann, in den sie sich verliebt, drei Jahre älter als sie, ist vom Leben gezeichnet,
gesundheitlich angezählt. Aber die Liebe nimmt keine Rücksicht darauf. Weder körperliche noch geistige Defizite
können ihr etwas anhaben. Denn erstens ist sie das beste Aphrodisiakum, das die Welt kennt. Und zweitens
verfügt Beate außer ihrem Gehirn noch über ein anderes Speichermedium: die Festplatte ihres Laptops. Ihr vertraut
die ehemals erfolgreiche Schriftstellerin alles an, was sie nicht vergessen will: die Geschichte einer großen Liebe,
die sogar ein wenig unsterblich ist. Denn da gibt es noch Emma, die Enkelin, die eines Tages, lange nach deren Tod,
das Liebesgedächtnis der Großmutter öffnen und dabei selbst die Liebe finden wird.

Aus einem Spiegel-Interview mit Volker Hage:

»Frau Knauss, Ihre Romane sind anschaulich und unterhaltsam. Dürfen wir Sie unter der Rubrik Unterhaltungsliteratur
verbuchen?«
»Herr Hage, das will ich doch hoffen. Unterhaltsam zu sein ist für Schriftsteller die anspruchsvollste Herausforderung.
Wer sagt denn, dass sich das ausschließen muss: Emotionalität und Intellektualität?«

Ein paar Zeilen zur Probe:

»Als ich mehr als ein Jahr später zum ersten Mal mit dir frühstücke, fragst du mich: Was möchtest du? Möchtest
du Leberwurst? Leberwurst. Warum nicht? Kurz darauf sehe ich, wie du eine Brotschnitte mit Leberwurst bestreichst. Du verwendest dazu ein Taschenklappmesser. Ist das für mich?, frage ich. Ja, sagst du. Es ist ein Moment, so wunderschön wie banal. Ich möchte ihn nicht vergessen. Deine Wohnküche. Die Unordnung auf dem Tisch. Bücher. Zeitschriften. Papiere. Der Duft von Kaffee. Das Taschenklappmesser in deiner Hand. Der unscheinbarste der Momente, in denen etwas von dir mich berührt. Die bescheidenste aller Liebeshandlungen, die du an mir vornimmst. Bis zu diesem Augenblick habe ich ja nicht geahnt, wie sehr mir das gefehlt hat, ein Mann, der ein Leberwurstbrot für mich schmiert. Ich glaube, mir sind sogar beinahe die Tränen gekommen.«


Das Buch in der Kritik:

»Liebe im Alter (...) ist ja inzwischen im Film und auch im Roman zum beliebten Thema geworden. Bislang war die literarische Qualität allerdings eher dürftig. Sibylle Knauss schließt hier eine Lücke: Ganz und gar fasziniert kann der Leser, vermutlich eher die Leserin, dem Aufkeimen des Gefühls beiwohnen. Mit großer Zartheit, sprachlicher Feinheit und eleganten Retardierungen setzt Knauss die erwachende Liebe, das lange Hin und Her zwischen den beiden sich unsicher annähernden Personen in Szene.« Astrid Braun, Literaturblatt

»Eine zarte, anrührende Liebesgeschichte. Ein kluger Roman über die Ängste, Bedenken, ja und auch Vorteile, die eine späte Liebe hat.« viva!

»Der Schriftstellerin Sybille Knauss ist ein ergreifend schöner Text gelungen. Seltsam melancholisch und beglückend zugleich.« Christel Freitag, NDR

»Spannend, berührend, auch humorvoll, als hätte sie vor, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu beweisen, dass Altersliebe nicht nur ein Wort sein muss.« Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung

»Davon, dass man die Tür nicht immer zuhalten will, erzählt Sibylle Kauss' neuestes Buch "Das Liebesgedächtnis". Manchmal klopft das Leben eben unerwarteterweise an. Und so beginnt das Buch mit einem Satz, der wie ein Paukenschlag wirkt. " Im Sommer 2001 verliebte ich mich noch einmal und begann, mein Gedächtnis zu verlieren" schreibt die 69-jährige Protagonistin. Es geht also um Liebe und den Gedächtnisverlust zugleich. Zwei Dinge, die viele nicht zusammendenken wollen, die Sibylle Knauss aber ganz bewusst zusammenführt.« Hilke Lorenz, Stuttgarter Zeitung Ludwigsburg

»Sibylle Knauss ist eine virtuose Schriftstellerin, die scheinbar einfach erzählt, tatsächlich aber kunstvoll mit Vor- und Rückgriffen arbeitet und eine untergründige Spannung in diese berührende Geschichte hineinbringt.« Sabine Rahner, Badisches Tagblatt

»Liebe im Alter gehört immer noch zu den Tabuthemen. Die Erfolgsautorin und frühere Dozentin an der Ludwigshafener Filmakademie, Sybille Knauss, packt in ihrem neuen Roman "Das Liebesgedächtnis" dieses Thema auf anrührende und sehr würdige Weise an.« Angelika Baumeister, Ludwigsburger Kreiszeitung

»Jeder Erzählanfang ist das Konzentrat des ganzen Romans. Für eines ihrer kürzesten Werke hat sich Sibylle Knauss einen furiosen Beginn ausgedacht: „Im Sommer zweitausendeins verliebte ich mich noch einmal und begann, mein Gedächtnis zu verlieren.”« Gerhard Sauder, Saarbrücker Zeitung

»Sibylle Knauss ist ein berührender Roman über die Wirkungsmacht der Liebe gelungen. Ein Buch voller wahrer, treffender Sätze für Leser jedes Alters.« WDR5, Bücher

»Wie dankbar bin ich für dieses kluge Buch, das mich nicht nur erfreut, sondern auch nachdenklich gestimmt hat. Unbedingt lesen, wenn Sie sich noch einmal neu verlieben wollen« Stefanie Theile, buchtipp-neuerscheinungen.de

»Sehr ehrlich, sehr gescheit geht Sibylle Knauss mit der Demenz um, die nicht nur Wissen, sondern auch Gefühle verschwinden lässt. Dass sie es ausspricht, betrübt und hilft zugleich, damit umzugehen.« Monique Cantré, Reutlinger General-Anzeiger

»Anrührend und einfühlsam setzt sich die Autorin mit dem Thema "Demenz" auseinander und kann dabei das Gefühlschaos, in dem die Protagonistin steckt, fein ausloten.« Gabriele Fachinger, ekz.bibliotheksservice

»Es ist ein ergreifender, stets authentisch wirkender Text über eine Frau, die trotz Alter und Krankheit das Leben und die Liebe bis zur Neige auskostet und die am Ende doch unterliegen muss, sprachlich sensibel, niemals trivial und voller Melancholie.« Helmer Passon, Buchprofile/Medienprofile

»Die Angst vor Demenz durchzieht das Buch, wird ein Spielgegner der Zeit. Dennoch erzählt Knauss mit Witz und Elan, ihre Sprache bleibt unkompliziert und geradlinig.« Christine Langer, Südwest Presse

»Ein Meisterwerk!« Adalbert Melichar, Bücherschau.at

»Sibylle Knauss hat ein anrührendes und bewegendes Buch geschrieben, in dem sich nicht nur Liebende wiederfinden können, die zu spät kommen.« Otto A. Böhmer, Wiener Zeitung

»Sybille Knaussens "Liebesgedächtnis" ist ein selten kostbares Stück Literatur.« Thomas Weiss, Doppelpunkt

»Sibylle Knauss erzählt berührend, voll Pathos und trotzdem sehr geerdet von einer Schriftstellerin, die die Erinnerung an ihre späte, große Liebe vor dem drohenden Gedächtnisverlust retten will.« Stephanie Laaser, WDR 3



Nachrichten über "Das Liebesgedächtnis":



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