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Der Mond im Ei

Geschichten für Menschen in mittelhohen Häusern

Peter Ertle

2014, 255 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-090-9

€ (D) 22,– / (A) 22,70*

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Glossen, Mini-Essays und Anekdoten, z.T. bereits veröffentlicht im Schwäbischen Tagblatt in den Rubriken »Übrigens« und »Kulturphänomene«.

»Mit Peter Ertles Sprachspielereien und Querdenkereien beginne ich meinen Zeitungstag am liebsten. Ertle ist gescheit, hat Witz, von ihm krieg’ ich immer allerbeste Morgenlaune. Schade, dass er manchmal Ferien hat.«
Eine Tübinger Leserin

Glossen, Mini-Essays, Anekdoten, deren Kunst in der Verschränkung von ernsthafter Analyse, überraschendem Blickwinkel und unterhaltsamer Methode liegt, ein attraktiv-irritierendes Wechselspiel aus Klarheit und Manierismus. Endlich erfahren wir, warum Fußgänger manchmal zusammenstoßen, warum Bushaltestellen immer verspuckt sind, warum wir einen Linksdrall haben, warum immer etwas fehlt, wie es sein kann, dass alles zum Tabuthema erklärt und dann ständig darüber gesprochen wird. Große Fragen wie die Zeit, die Kunst, die Arbeit oder die Langeweile werden genauso abgehandelt wie das Croissant, der Mann im Mond, der Mensch als Nudel oder die Spitzenreiter der bei Google eingegebenen Fragen. Seine Volten gegen Schnäppchenjäger, Technikblödsinn, inflationäres Krisengerede und leer drehendes Ereignisgedöns sind mitunter im besten Sinne politisch. Aber stets verspielt, um die Ecke gedacht, bisweilen hoch poetisch. Oder, wie ’s der Autor Hans Magnus Enzensberger schrieb: »Ein Quodlibet, amüsant zu lesen, bei Klöpfers ganz sicher gut aufgehoben.«

»Nirgendwo wundert man sich so angenehm über die Welt wie bei Peter Ertles 100 Versuchen, die Welt ganz aus der Nähe zu betrachten. Leser in Tübingen wissen das, sie haben Glück, seit Jahren rückt Ertle in der Lokalzeitung ihrer alltäglichen Welt und ihren Wunderlichkeiten auf den Leib, gleich morgens, in einer schönen leichten Sprache, worin er sich mit dem Leser spielend unterhält. Nachdenklich zu sein ist mit Ertle ein Vergnügen, ohne Vergnügen  wird kein Mensch klug.« Rolf Vollmann

Ein paar Zeilen zur Probe:

»Vor allem möchte ich Ihnen den grundlegendsten Einwand gegen das Schnellermachen und Schnäppchenjagen nicht vorenthalten: Schnellermachen macht, dass das Leben schneller und besinnungsloser vorbei geht. Die  Schnellermacherei und Schnäppchenjägerei ist eine schlecht verhüllte Suizidaltendenz unserer Zeit. Schneller machen heißt schneller auf den Tod zu. Das letzte Schnäppchen sind Sie selbst. Und zugegriffen wird todsicher.«

»Es war eine kritische Phase. Ich stand ständig neben mir und man sah es mir an. ›Wer war der nächste bitte?‹ fragte mich eine Verkäuferin, in deren Laden ich mutterseelenallein stand. Höflich wie ich bin, ließ ich mir den Vortritt.
›Der einzige Unterschied zwischen mir und einem Verrückten ist der, dass ich nicht verrückt bin‹, erklärte ich der Frau beim Hinausgehen. Was ich nicht sagte: Der Satz stammt von Salvador Dali. Mit dem Verrückten hat er mich
gemeint.«

Das Buch in der Kritik:

»Ertles Texte sind weit mehr als Sprachspielereien. Sie hätten nicht diese charismatische Wirkung, wenn darin nicht auch eine tiefe Menschlichkeit und persönliche Anteilnahme läge: eine Begeisterungsfähigkeit noch für das unscheinbarste Phänomen und eine große Empathie. Ertle nimmt Menschen und Dinge beim Wort.« Schwäbisches Tagblatt

»Ertle ver-rückt die Dinge gern: Die Texte sind voller wundersamer Assoziationen, kühner Kapriolen und Volten, selbstrefenzieller Späße und geistreicher Sprachspielereien.« Südwest Presse

»Der in Tübingen lebende Autor ist ein Meister darin, unscheinbaren Dingen, Themen und Sätzen eine Geschichte zu entlocken. Er erkundet seine Umwelt mit scharfer Beobachtungsgabe und gespitztem Ohr, bevor er die Petitessen durch launig-schräge Analyse so lange hin und her wendet, bis sie ihre Skurilität offenbaren.« Esslinger Echo

»Anders als bei einer Lokalzeitung kann der Autor in einem Buch endlich durch die unendlichen Weiten des sprachlichen Universums assoziieren, ohne seine mittelhohen Gedankengebäude auf einem Grundstück im Kreis Tübingen platzieren zu müssen.« Stefan Zibulla, die kleine (Tübingen)

»Vom weltpolitisch Großen bis zum alltäglich Kleinen. Peter Ertle beherrscht das hervorragend.« Barbara Honner, Tübinger Blätter



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