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Heimatjahre

Roman

Felix Huby

2014, 476 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und einem Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-083-1

€ (D) 25,– / (A) 25,70*

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»Heimatjahre«, ein autobiografischer Dorf- und Entwicklungsroman par excellence.

Ein Roman, ganz wie ihn das Leben schreibt: »menschenseelenkundig«.

Und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Felix Hubys Credo heißt: »Ich schreibe für die Welt, in der ich lebe!« Und entsprechend »lebendig« erzählt er in seinem neuen Roman »Heimatjahre« die Geschichte und die Geschichten des jungen Christian Ebinger, seiner Familie und seiner Nachbarschaft im überschaubaren Kosmos eines schwäbischen Dorfes während der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit.

Indem Felix Huby vom Leben Christians und all der Menschen um ihn herum berichtet, erzählt er damit »stellvertretend« drei Jahrzehnte jüngster deutscher Geschichte: wie ein Volk versucht, auf selbst verschuldeten Trümmern ein neues Land aufzubauen. Während sich die Dörfler und ihr Dorf ständig weiter verändern, entwickelt sich auch die Gesellschaft der Bundesrepublik. Immer aber sind wir den Menschen sehr nahe, deren Schicksale sich auf vielfältige Weise miteinander verflechten.

Felix Huby lässt sich beim Erzählen Zeit. Sein Roman strömt dahin wie ein breiter Fluss, bei dem es freilich immer wieder auch überraschende Biegungen und nicht vorherzusehende Stromschnellen gibt – dem man aber folgen will,
bis er mündet.


»Ich finde: Heimatschriftsteller ist ein Ehrentitel.« Martin Walser

»Felix Huby hat sich zum wirklichen Nachfolger von Thaddäus Troll gemausert!«
Südwest Presse

»Dialoge sind Felix Hubys Stärke. Manchmal genügt ihm ein Satz, um eine Figur zur Person zu machen, und seine Handhabung der Sprache ist dabei unübertroffen.« Die Zeit

Ein paar Zeilen zur Probe:

»Albert Ebinger stand vor der großen Landkarte, die er selbst auf Pappe aufgezogen und mitReißnägeln an die Wand gepinnt hatte. Ein roter Wollfaden, der sich in einer Zickzacklinie fast über die ganze Breite der Landschaften zog und immer dort die Richtung änderte, wo Ebinger eine Stecknadel gesetzt hatte, zeichnete den Verlauf der Front nach. Mit einem tiefen Seufzer zog Ebinger eine Nadel nach der anderen heraus und platzierte sie ein Stückchen weiter westlich. ›Man hätt es wissen müssen‹, sagte er. Seine Frau Luise, die auf dem Sofa saß, hob den Blick von ihrem Strickzeug, sagte aber nichts.

›Napoleon hat seinen Russlandfeldzug auch im Winter verloren‹, sagte ihr Mann. ›Ihr habt ja eurem Hitler geglaubt.‹
›Ja, leider.‹
›Und jetzt sagst du, man hätt es wissen müssen.
Jetzt, wo ’s zu spät ist.‹

Albert Ebinger schaute seine Frau an. Diesen verbitterten Ton kannte er nicht von ihr. Über seine
Parteizugehörigkeit sprachen sie selten. ›Du hast in dieser Partei nichts verloren‹, hatte
sie damals gesagt.

Und er hatte geantwortet: ›Das verstehst du nicht.‹«


Das Buch in der Kritik:

»›Heimatjahre‹ ist ein süffiges Buch über die Zeit zwischen den Enden des Zweiten Weltkrieges und den frühen sechzigern Jahren geworden. Huby erweist sich in diesem Sittengemälde endgültig als großer Erzähler.« Dresdner Neueste Nachrichten

»Dieses Buch schreit danach verfilmt zu werden.« Südkurier

»Huby, bekannt für seine ›Tatort‹-Krimis mit Kommissar Bienzle, erzählt schnörkellos von der Familie Ebinger und den anderen Dörflern. Kleine menschliche Dramen, die fesseln.« HÖRZU

»In geradlinig unverkünstelter Sprache schafft er atmosphärische Dichte, man möchte sagen: Wie im Film.« Reutlinger General-Anzeiger

»Die Saga um Kriegsheimkehrer, Mitläufer, Bekehrte - er hat sie wohl selbst miterlebt. Authentisch wirken sie. Wie der Stoff für eine neue Serie.« Badische Zeitung

»Einer unserer großen Kriminalschriftsteller schreibt einen Heimatroman aus der Nachkriegszeit, 473 Seiten stark. (...) Weit mehr Leute, als es zugeben, kommen vom Dorf. Aber dorthin zurückzukehren, kurz vor 75, und einen solchen - in so vielen Dingen ebenso genauen und harten wie weichen und verständnisvollen - Roman zu schreiben, das wagen nicht viele.«  CulturMag.de

»Der Roman trägt eindeutig autobiografische Züge. Und ist so ein auch stilistisch gutes literarisches Zeugnis der deutschen Nachkriegsgeschichte, meisterhaft geschildert und spannend wie authentisch erzählt. Sehr zu empfehlen.« Günter Bielemeier, Buchprofile

»Die Dialoge sind durchweg gekonnt und legen eine Verfilmung des Romans nahe.« Martin Blümcke, Schwäbische Heimat

» ›Heimatjahre‹ (...) erzählt, wie ein Dorf und ein Land aus selbst verschuldeten Trümmern etwas Neues aufbauen, mit aller Spieß- und Ängstlichkeit, allem Wagemut.« Strandgut

»Das Buch bietet eine anrührende, aufwühlende Lektüre, deren Spannungsgrad uns die Geschichte selbst liefert: Wir werden Zeugen einer von Manchen nicht bestandenen Zerreißprobe der Nachkriegsgeschichte.« Reinold Hermanns, Tübinger Blätter


Nachrichten über "Heimatjahre":



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