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Bürgerlich!

Ein Familienalbum

Henric L. Wuermeling

2014, 648 Seiten und 117 s/w-Abbildungen, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-86351-079-4

€ (D) 30,– / (A) 30,90*

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Die Geschichte zweier Familien über 250 Jahre hinweg, beginnend bei Johann Peter Hebel, und ein »Geschichtsbuch« mit vielen Originaldokumenten.

Je länger je mehr: Ein Buch, das richtig Leselust macht. Ein »dickes«, ein vielstimmiges Buch, das gut und gern ein halbes Dutzend »gewöhnlicher« Geschichtslehrbücher ersetzt. Eine andere Art »Heimat-Buch«: so intensiv, so stark wie der Film von Edgar Reitz.


Die faszinierende Geschichte zweier Familien aus Baden und dem Elsass über mehrere Generationen hinweg: Von der gemächlichen Postkutschenzeit über die Industrialisierung, den Eisenbahnbau, die Badische Revolution von 1848/49, die Weltwirtschaftskrise bis in die Nazizeit – und schließlich und endlich bis zum Untergang der deutschen Armee in Russland.

Werlin Würmelin war einst Bürgermeister in Colmar und besaß das Monopol auf das Transportwesen auf der Ill und dem angrenzenden Rhein. Geheimnisvollerweise verschwindet die Familie plötzlich aus Colmar und taucht eines Tages auf der anderen Rheinseite wieder auf – in der Nähe einer Familie Heidenreich.

Diese Heidenreichs ihrerseits stellten im 18. Jahrhundert den Reichsposthalter für das Unternehmen von Thurn und Taxis, erbauten den zugehörigen Gasthof vor Müllheim im Markgräflerland, Johann Peter Hebels Lieblingswirtschaft: »z’ Müllen an der Post« …

Die ganze Poststrecke aber endete auf ihrer letzten Etappe in Lörrach beim Gasthof »Hirschen«, der später Markus Pflüger gehörte, einem der führenden Köpfe der Badischen Revolution und der liberalen Idee in Deutschland überhaupt. In seinem Gasthaus verkehrte auch die Basler Gelehrtenschaft: Jakob Burckhardt und Friedrich Nietzsche – und andere.

Die Würmelins wanderten indes rheinabwärts nach Münster, bis sich die Wege beider Familien im Markgräflerland nach Jahr und Tag schicksalhaft wieder kreuzten.
 
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
»Da sich die Würmelins in die Akten Colmars hineingeschrieben hatten, ist es um so merkwürdiger, daß ihre letzte Erwähnung vom Jahr 1512 stammt und dann abbricht. Ausgestorben ist die Familie wohl nicht, eher sind die Würmelins abgewandert. Aber wohin? Während Ende des 16. Jahrhunderts im selben oberrheinischen Streckenabschnitt ein Georg Heidenreich ankommt und durch die Jahrhunderte einen Stammbaum aufbaut, taucht linksrheinisch Anfang des 16. Jahrhunderts eine Familie ab. Die Spur der Würmelins verlor sich. Waren sie weggegangen wie Georg Heidenreich ›aus Liebe zur evangelischen Religion und anderen Ursachen …‹?

Waren es Glaubensgründe, die Reformation, die Bauernkriege oder später der Dreißigjährige Krieg, etwa der Spanische Erbfolgekrieg, oder der Siebenjährige Krieg Preußen gegen Österreich in Schlesien? Ganze 262 lange Jahre sind die Würmelins wie vom Erdboden verschwunden, bis sie 1774 in Haimar bei Hannover auftauchen. Wie kommen sie von Colmar nach Minden, vom Elsaß nach Westfalen?«

Und hier spielen diese »Bürgerlichen Geschichten«:

Lörrach · Schopfheim und das Wiesental · Müllheim · Staufen und das Markgräflerland · Freiburg · der Schwarzwald · Titisee · der Kaiserstuhl · der Bodensee · der Hotzenwald · der Hoch- und Oberrhein · Heidelberg · Reutlingen · Tübingen · Berlin · Münster in Westfalen · Köln · Colmar · Paris · Basel ·  Zürich · die deutschsprachige Schweiz Lausanne · das Kleinwalsertal · Schwetz (Swiecie) · Manchester · Valparaiso · Woronesh und anderswo

Das Buch in der Kritik:

»Mit den Mitgliedern verschiedener badischer Familien reist der Leser durch die Jahrzehnte und lernt unterschiedlichste, vom jeweiligen Zeitgeist geprägte Menschen, Orte und Ereignisse kennen - mal aufgrund einer direkten Verbindung, mal durch eine gewisse räumliche Nähe der Begleiteten zum jeweiligen Geschehen. Mit ›Bürgerlich!‹ ist Henric L. Wuermeling ein gut lesbares und gefällig illustriertes Geschichtswerk gelungen, das die historischen Ereignisse und Schauplätze sowie ihre bekannten und weniger bekannten Akteure ansprechend darstellt - und Letztere druch ihre schriftlichen Zeugnisse selbst zu Wort kommen lässt.« Badische Zeitung

»Die mit vielen Details ausführlich und umfassend beschriebene Familiensaga bietet einenlebendigen, minutiösen Einblick in die jeweilige Zeitgeschichte.« ekz

»Das Buch ist Familiengeschichte, Heimatgeschichte und Weltgeschichte in einem einem und kann allen historisch interessierten Lesern wärmstens empfohlen werden.Gute Unterhaltung ist garantiert!« Buchprofile, Marion Sedelmayer




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