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Hermann Kurz: Das freye Wort

Eine demokratische Streitschrift

Andreas Vogt

2013, Herausgegeben von Werner Ströbele und Andreas Vogt, 178 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen. Mit einem Vorwort von Heribert Prantl und einem Nachwort von Werner Ströbele.
ISBN 978-3-86351-073-2

€ (D) 18,– / (A) 18,50*

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Eine engagierte Parteinahme für Pressefreiheit und Bürgerrechte, unvermindert aktuell: eine Wiederentdeckung.

Eine Hommage zum 200. Geburtstag von Hermann Kurz am 30. November 2013, der mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird.
 
Der 1845 erschienene Essay »Die Fragen der Gegenwart und das freye Wort« des Dichters und Schriftstellers Hermann Kurz (1813–1873) ist ein »vergessener« Text – und doch einer der bedeutendsten Texte des Vormärz im Südwesten. Die Fragen der Gegenwart, das waren für Kurz die Fragen nach einer Verfassung, nach dem Verhältnis zur Monarchie, nach der politischen Beteiligung des Volkes. Kurz, der damals in Karlsruhe lebte, plädierte ganz im Geist des Liberalismus für das »freye Wort«, für »Öffentlichkeit«, für die freie Meinungsäußerung aller Teile der Bevölkerung und für die »Freiheit der geistigen Richtungen«. Ganz entschieden wandte er sich gegen die allgegenwärtige Zensur, von der er als Redakteur der führenden Zeitung der Demokraten in Württemberg selbst betroffen war.
 
Hermann Kurz – wie Büchner, Hebbel und Wagner gehört er zum »Rebellenjahrgang« 1813 – zählt zu den interessantesten Schriftstellerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Obgleich er zeitlebens seiner schwäbischen Heimat verbunden blieb, ist das vielseitige Werk des Freundes von Auerbach, Uhland, Mörike und Heyse das eines Weltbürgers. Seine Bedeutung für das Literaturland Baden-Württemberg ist neu zu entdecken.
 
www.hermann-kurz-reutlingen.de
 
Über Hermann Kurz: 

1813 in Reutlingen geboren, Dichter, Schriftsteller (»Der Sonnenwirt«), Übersetzer (u. a. von Ariost, Cervantes, Chateaubriand) und Publizist. Nach dem Studium der Theologie am Tübinger Stift ab 1836 freier Schriftsteller und Redakteur in Stuttgart und Karlsruhe, 1848– 1854 Redakteur des Stuttgarter Oppositionsblattes »Der Beobachter«. Ab 1863 Bibliothekar an der Tübinger Universitätsbibliothek. 1873 gestorben in Tübingen.

Über Vorwort-Geber Heribert Prantl:

1953 in Nittenau (Oberpfalz) geboren, Jurist, seit 1995 Leiter des Ressorts Innenpolitik und seit 2011 Mitglied der Chefredaktion der »Süddeutschen Zeitung«, zuvor Anwalt, Richter und Staatsanwalt. Veröffentlichte zahlreiche politische Bücher und Essays, wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis.
 
Über Nachwort-Geber Werner Ströbele:

1955 in Tübingen geboren, Leiter des Kulturamts der Stadt Reutlingen, promovierte bei Hermann Bausinger über die Anfänge der Lokalpublizistik am Beispiel der »Tübinger Chronik«.

Das Buch in der Kritik:

»Große Szene eines predigenden Demokraten: ›Das freye Wort‹ auf der Kanzel-Bühne des Hermann Kurz.« Frankfurter Allgemeine Zeitung


Nachrichten über "Hermann Kurz: Das freye Wort":



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