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Wem sonst als Dir.

Roman.

Uta-Maria Heim

2013, 264 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-064-0

€ (D) 20,– / (A) 20,60*

Auch als ebook verfügbar!


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Was heißt Gerechtigkeit? Lässt sich Vergangenheit bewältigen? Und wenn ja - wie?

«Wem kann man trauen? Was heißt eigentlich Schuld? Ein ehemaliger Strafgefangener und ein Richter verstricken sich in den Fallen der Vergangenheit. Ein so feinsinniger wie boshafter Roman auf der Grenze zwischen Dokudrama und Schwabo-Western.

Christian Schöller wurde wegen Totschlags zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, er habe seine Mutter erstochen. Schöller, der über Friedrich Hölderlin und seine Diotima schrieb, galt als Sonderling. Sein Prozess war ein Indizienprozess, Schöller schwieg. Nach seiner Haftentlassung wurde er ins Psychiatrische Zentrum Freudenthal überführt.

Zwanzig Jahre später nimmt der damalige Staatsanwalt K. Kontakt zu Schöller auf – und bittet um Vergebung dafür, dass er damals für die Höchststrafe plädierte. K., heute Richter, fürchtet, sein Plädoyer mündete in ein Fehlurteil.

Ist Schöller unschuldig? Dass Schöller in einer Einrichtung untergebracht ist, deren »Anstaltspfleglinge« 1940 fast alle der »Euthanasie« zum Opfer fielen, macht ihm schwer zu schaffen. Seine Mutter hat in Grafeneck als Küchenhilfe gearbeitet, als dort 1940 annähernd 11.000 Menschen im Gas ermordet wurden. Für Richter K., der sich durch Aktenberge wühlt, wird der Fall immer undurchsichtiger. Tatenlos, ohnmächtig muss Klara, die Lebengefährtin von K., zusehen, wie er sich in eine Geschichte hineinsteigert, an der sich nichts mehr ändern lässt. Zu spät begreift K., welch tragische Rolle er spielte.
 
Auch als Taschenbuch erhältlich und zwar hier.

Das Buch in der Kritik:

»Uta-Maria Heim hat in den Tiefenschichten von Geist, Wahn und Gewalt eine Geschichte freigelegt, wie sie grauenvoller ›kaum sein könnte. Und deutscher. Und geistreicher.« Elisabeth von Thadden, Die ZEIT
 
»Ist es Krimi oder Roman? Oder einfach die grauenvolle Wahrheit deutscher Geschichte? Ein pralles, geistreiches Wortfeuerwerk und viel Tiefsinnigkeit und Doppelbödigkeit hat die Autorin Uta-Maria Heim in ihr neues Werk ›Wem sonst als Dir‹ gepackt.« Reutlinger Generalanzeiger
 
»›Wem sonst als Dir‹ ist ein raffiniertes, literarisch kunstvolles Buch, das sich als Krimi tarnt. Aber eigentlich geht es nicht um Totschlag, sondern um alles: um Schuld und Vergebung, Familie, Identität, Literatur und - Weihnachten.« Dina Netz, WDR5

»›Wem sonst als Dir.‹ ist ein so grantiges, wie liebevolles und doch auf ganzer Linie widerborstiges Heimatbuch, dioser Roman, ein intensives Leseerlebnis. Da hatte die Autorin einen echten Lauf.« Frank Rumpel, SWR 2, Buchkritik

Sämtliche Figuren in Uta-Maria Heims Roman tragen ein Geheimnis mit sich herum, sind so gar nicht mit sich im Reinen. Dadurch bleibt diese komplexe Geschichte, die da wie nebenbei eine ganze Reihe von Themen, etwa der Umgang mit Schuld und mit Vorstellungen von Gerechtigkeit anreißt, bis zum Schluss überraschend.« Frank Rumpel, Schwäbisches Tagblatt
 
»Spannend und ungewöhnlich: Uta-Maria Heims Krimi ›Wem sonst als Dir.‹ überzeugt rundum. Daran ändern auch die ungewöhnlichen Fußnoten und die Hölderlin-Zitate nichts. Man wird unweigerlich in das Labyrinth der Geschichte hineingezogen - Klein-Auschwitz auf der Schwäbischen Alb inklusive.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Uta-Maria Heim hat einen höchste eigenwilligen Kriminalroman verfasst: Es gibt keine Polizeiermittlungen und keine Action, dafür aber schwäbischer Dialekt und einen ungewöhnlichen Schreibstil.« Frankfurter Rundschau

»Uta-Maria Heim hat offenbar nicht die geringste Angst, ihren Roman mit zu viel symbolischem Gepäck zu überfrachten. Das muss sie im Grunde auch nicht, denn das üppige Gepäck geht einher mit einer selbstbewusst barocken Sprachgestaltunge, in deren weitem Faltenwurf so allerhand Platz findet.« taz

»Ein Krimi? Nein, damit wird man Uta-Maria Heims „Wem sonst als Dir.“ nicht in Ansätzen gerecht. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin legt einen vielschichtigen, eindringlichen Roman vor, den man nicht so nebenbei konsumiert.« Westfälische Nachrichten

»Um Lebenslieben und Lebenslügen, um einen ungeklärten Mord vor langer Zeit, auch um die unglückliche deutsche Geschichte von Hölderlins Zeiten bis zur RAF geht es in dem Roman. Da wird vielstimmig, anspielungsreich und manchmal rätselhaft erzählt. Regional? Und wie: Von der Schwäbischen Alb geht's hinab nach Tübingen, Stuttgart und in die Abgründe deutscher Vergangenheit. Ein Leseerlebnis, eine Herausforderung - nicht nur für Krimifans und nicht nur wegen der schwäbischen Brocken. Schad' aber nix, wemmer se vrschdod.« Der Freitag

»Keine Frage, wer seinen Stoff so im Griff hat wie Uta-Maria Heim, wer sein Personal so plastisch und doch geheimnisvoll entwickeln kann, wer so vielschichtig in die Persönlichkeiten der Figuren einsteigt, der darf auch opulent schreiben, so, als sei das ganze Buch aus einer einzigen Bewegung entstanden. Ist es natürlich nicht. Denn zu fein konstruiert ist das Zeitgeflecht, sind die Beziehungen zwischen Generationen im Süden der Bundesrepublik, die als Aktive nicht ganz in das Raster von Weltkrieg, Studentenrevolte, Wiedervereinigung passen, und die doch unauslöslich darin eingeflochten sind.« Schwarzwälder Bote 

»Uta-Maria Heim hat mit "Wem sonst als Dir." ein Kabinettstück geschrieben, dass nur vordergründig ein Schwabenkrimi ist. Das Buch ist eine Gesellschaftsstudie, die den Bogen von Hölderlin zur RAF schlägt, vom deutschen Soldaten in Russland bis zur Stasi, von der Liebe bis zur Zweckgemeinschaft.« Heilbronner Stimme


Nachrichten über "Wem sonst als Dir.":



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