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Stille Leben

Roman

Volker Demuth

2013, 336 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
ISBN 978-3-86351-058-9

€ (D) 22,50 / (A) 23,20*

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Die Liebesgeschichte von Arne und Caroline, ein Roman über die Bedingungen von Liebe und Kunst im 21. Jahrhundert.

»Volker Demuth hat klug, konzentriert und kompromisslos ein wirkliches Gesamtwerk geschaffen
Jury der Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 2012

Es ist der regengraue Morgen eines 3. Januar, an dem Arne, Biotech-Forscher, in Berlin das Flugzeug besteigt. Vor ihm liegt die Reise in einen anderen Kontinent, in die endgültige »Spurlosigkeit«, so hofft er. Hinter ihm liegen die Jahre seiner Ehe, vor allem aber die kurze, leidenschaftliche Beziehung zu der jungen Künstlerin Caroline. Erneut tauchen vor ihm die Bilder aus Paris, New York und Stockholm auf. So gerät er, während er mit dem Laptop noch einmal Carolines Stimme hört, immer tiefer in die Vergangenheit, in der sich glückliche und tragische Momente, Liebe und Gewalt wie in einem Kaleidoskop überlagern.
 
 
»Ein Roman, der das Lesen zu einem Abenteuer macht. Zu einem Abenteuer der Genauigkeit. Eine unaufhörliche Folge von immer noch schöneren Überraschungen. Und diese atemraubende Genauigkeit ist keine des Registrierens, sondern eine des Ausdrucks. So nah bei den Figuren zu sein, kann man sich nur erlauben, wenn Satz für Satz eine Entdeckung geschieht. So entsteht ein Reichtum, der den Leser selber zum Entdecker macht. Ich habe, das muß ich schon sagen, seit dem Ulysses von Joyce kein solches Leseerlebnis mehr gehabt.« Martin Walser
 
Mit seiner facettenreichen Sprache gelingt Volker Demuth ein scharfsinniger und intensiver Blick auf die ersten Jahre unseres Jahrhunderts, manchmal melancholisch und immer voller Lebenswissen. Dabei scheint es das Fleisch zu sein, dieser Grundstoff von coolen Körpern und zerbrechlichen Lebensentwürfen, das die letzte Schnittstelle zwischen Liebe und Sex, erregenden Bildern und dunklen Sehnsüchten bildet. Eine tief berührende Liebesgeschichte und zugleich ein spannender roman noir. Brillant erzählt Volker Demuth, wie unlösbar Glück und Verzweiflung, Leidenschaft und Tod miteinander verwoben sind.
 
Ein ergreifender, fesselnder Gegenwartsroman.
 
 

Das Buch in der Kritik:

»Demuths Buch entwickelt eine komplexe Magie, die sich seinem Ton, den verschachtelten Sätzen, der Schönheit seiner Sprache, der klugen Mischung aus Reflexionen und Wahrnehmungen und der Vielfalt seiner Gedanken und Lebensweisheiten verdankt.« Luzia Braun, ZDF


»Die Stille dieses Buches ist schmerzhaft mit Spannung aufgelanden, mit einer oft fast unhörbar hohen, intensiven Frequenz von Reflexion und Gefühl.« Joachim Kalka, Literaturblatt

»Volker Demuth hat einen beeindruckenden, menschlich wie intellektuell herausfordernden Roman vorgelegt.« Wiebke Poromka, FAZ

»Es geht in diesem ersten Roman des 1961 geborenen Lyrikers und Essayisten Volker Demuth um die ganz großen Themen: die Liebe, den Tod, das Fleisch, den Krieg, die Gewalt, das Heilige - und darum, wie diese Themen alle miteinander zusammenhängen.« Stuttgarter Zeitung
 
»Demuth erreicht mit der weit gespannten, nicht immer durchschaubaren Konstruktion seines Romans gegen Ende eine bemerkenswerte Intensität. Ein auch sprachlich sehr bemerkenswerter Versuch, die Situation des heutigen Menschen zu beschreiben.« Stuttgarter Nachrichten
 
»Die Geschichte in der faszinierenden Sprache Demuths ist spannend bis zur letzten Seite und auch ein wenig verstörend.« Südwest Presse
 
»Konzentriert, präzise und in unnachahmlich verdichteter Sprache, die keine Füllwörter braucht, lässt Demuth facettenreiche Stimmungsbilder in den Köpfen entstehen. Demuth konfrontiert mit mentalen, philosophischen Betrachtungen, ein Innehalten beim Lesen ist geradezu vorprogrammiert. Banales und Triviales avanciert zum erzählerischen Stilmittel, Geräusche und Gerüche - in Nebensätzen beiläufig erwähnt - vermitteln ein stimmiges Bild im Handlungsablauf.« Schwäbische Zeitung
 
»›Stille Leben‹ ist die Geschichte eines einsamen Mannes. Und der befindet sich auf einer Zeitreise. Kann Arne überhaupt Beziehungen leben? Ist er sich und seiner Familie, seinen Frauen letztlich fremd geblieben? Wo befinden sich seine großen Gefühle – ausschließlich in seiner Phantasie, im Ghetto seiner Vorstellungskraft? Volker Demuth beschreibt Arnes Psychogramm in einer faszinierenden Sprache. Selten finden analytischer Duktus und poetischer Zauber so beeindruckend zusammen wie in diesem Roman.« Radio Bremen
 
»Ein Leitmotiv dieses klug komponierten Romans ist die Allgegenwart von Körper und Fleisch.« Rainer Moritz, Deutschlandradio 
 
»Ein mutiges Buch. Volker Demuth gelingen atmosphärisch genaue und intensive Milieu-Beschreibungen (in einer Strassburger Künstlerküche, einer New Yorker Wohngemeinschaft, auf einem Biologenkongress in Stockholm, in einer Berliner Kneipe; bewundernswert die verzögernden Momente innerer Bilder und äusseren Sprechens während der Autofahrt vor dem tödlichen Unfall).« Angelika Overath, NZZ
 
»Faszinierend ist die wundervolle Sprache, mit der Volker Demuth seine Leser vor ein kunstvoll komponiertes Sittengemälde unserer Zeit führt. Eine Liebesgeschichte und ein großes intellektuelles Vergnügen!« Christine Brunner, Lift
 
»Eine bedrückend intensive Erfoschung des Taubseins füreinander.« Ingrid Bertel, Kultur


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