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Uhlandgymnasium

Roman

Lothar Müller-Güldemeister

2013, 324 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-386351-052-7

€ (D) 22,– / (A) 22,70*

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Ein Kriminalfall in besten Kreisen und eine Pauker-Geschichte, die vor allem eines lehrt: Alles kehrt wieder. Auch nach Tübingen.

»Ein spannender Roman mit viel Tübinger Lokalkolorit. Ein Mann zwischen Moral und Scheitern oder Unmoral und Überleben.« Ute Kaiser, Schwäbisches Tagblatt
 
»Humanistischer« Primaner auf kriminellen Abwegen erst, dann Anwalt mit Skrupeln und Zweifeln: Zwei weit auseinanderliegende Tage im Leben des Konstantin Raffay. Zwei Tage, nach denen nichts mehr ist, wie es war. Zwei packend erzählte Kapitel Zeitgeschichte.

Ein Julitag in den Sechzigerjahren. Ein nächtlicher Einbruch. Ein tödlicher Schuss auf den Wachhund. Das »erste Mal«, mit der Mutter eines Mitschülers. Die Generalprobe der Unterprima für die Aufführung von Sophokles’ »Aias«. Der Plan für einen Bankraub. Der Verrat am besten Freund, das alles zusammen: Für lange Zeit der letzte Tag, den Konstantin, genannt »Primus«, Schüler am altehrwürdigen Tübinger Uhlandgymnasium, in Freiheit verbringt.

Neununddreißig Jahre später zwingt ein Millionenprozess am Tübinger Landgericht den Rechtsanwalt Konstantin Raffay, wieder in die Stadt zu kommen, die er nie mehr hatte betreten wollen – und aufs Neue gerät er in ein tödliches Dilemma. Damals war es seine Sucht nach Abenteuer gewesen, die ihn in den Abgrund gezogen hat. Jetzt ist es seine Sucht nach Gerechtigkeit, die droht, das Gleiche zu tun. Denn was damals passiert ist, ist noch nicht zu Ende, unerbittlich laufen die Schicksalsfäden der beiden Tage aufeinander zu.
 
Ein Roman, der sich jeder Einordnung in die gängigen Genres und Klischees entzieht. Schülertragödie und Adoleszenzgeschichte, Gerichtsthriller, Krimi, Gesellschaftskritik, Heimatroman, Heldenreise: »Uhlandgymnasium« hat von allem etwas. Aber nichts von Langeweile.
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
»Er ging die Haaggasse hinunter. Er ging vorbei an Nachtschwärmern und erleuchteten Kneipenfenstern und über den Platz beim Haagtor. Aus den ›Silcherstuben‹ hörte er den Männerchor singen, ›dass die Zeit einst golden war, will ich nicht bestreiten, denke ich im Silberhaar der vergangenen Zeiten‹. Er ging weiter, durch den düsteren Schleifmühleweg zum Westbahnhof, vorbei an der Filiale der Sparkasse, an der Diskothek, den Gärtnereien und den letzten Häusern der Stadt, dann überquerte er die Bundesstraße und nahm den steilen Weg hinauf in die Obstwiesen und die Weinberge. Oben hoben sich die nachtschwarzen Baumwipfel scharf und gezackt vom gestirnten Himmel ab, die Blätter rauschten im Wind und der modrige Geruch des Bodens stieg in seine Nase. Des Waldes Dunkel zog ihn an.«

Das Buch in der Kritik:

»Müller-Güldemeister hat den historischen Fall weitergedacht und aus dem Stoff einen präzise inszenierten, feingliedrigen Kriminalroman gemacht, der in zwei aufeinander zulaufenden Erzählsträngen immer wieder die Frage aufwirft, wie weit die eigene Moral wohl reicht.« CULturMAG
 
»Der Roman erzählt die Geschichte einer Schülertragödie, ›die sich in jeder deutschen Kleinstadt hätte abspielen können‹. Sie handelt von beharrenden Vätern, aufbegehrenden Söhnen und ›in ihrem Nazi-Saft schmorenden Kleinbürgern‹, von einer Gemengelage aus Klatsch, Intrigen, Kungelei und Neid. Sie handelt von Schülern eines als streng geltenden, humanistischen Gymnasiums, in dem sich Jugendliche eingeengt fühlten und ausbrechen wollten. Müller-Güldemeister ist mit ›Uhlandgymnasium‹ ein spannender Adoleszenz-Roman mit viel Witz und Tübinger Lokalkolorit gelungen. Man kann darin nicht nur viel über schwäbisches Kleinbürgertum und die Stimmung in den 60er-Jahren erfahren, sondern vor allem in Erinnerungen schwelgen - vorausgesetzt, man hat zu dieser Zeit in Tübingen gelebt.« Reutlinger General-Anzeiger
 
»Poetische Wahrheit mit Lokalkolorit.« Schwäbisches Tagblatt
 
»Eine stilistisch brillante, in jeder Zeile glaubwürdige Studie über die conditio humana, spannender als ein Thriller und von erzählerischer Vitalität.« ekz
 
»›Uhlandgymnasium‹ ist mehr, als nur ein Krimi: Das Buch ist eine Schulgeschichte mit Niveau, ein Schmöker mit Tiefgang, ein gesellschaftskritischer Heimatroman und vor allem eines: wirklich, wirklich spannend geschrieben.« NDR1, »Bücherwelt«
 
»Jetzt hat der Autor die reale geschichte [der Tübinger Rotbartbande] weitergesponnen und daraus seinen Roman „Uhlandgymnasium“ gemacht. Er erzählt spannend von zwei weit auseinanderliegenden Tagen im Leben seines fiktiven Protagonisten Konstantin Raffay.« Helmut Pusch, Südwest Presse
 
»Was als Adoleszenz-Geschichte in den 60er-Jahren beginnt, wächst zu einem packenden Kriminalfall heran.« Esslinger Zeitung


Nachrichten über "Uhlandgymnasium":



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