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Nächster Halt Himmelreich

Roman.

Otto A. Böhmer

2013, 216 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-055-8

€ (D) 19,50 / (A) 20,10*

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Es gibt die Liebe auf den ersten Blick. Was aber ist mit der Liebe auf den letzten Blick? Otto A. Böhmer geht in seinem neuen Roman dieser Herzensfrage nach.

Mit Esprit, skurril – und anrührend auch.

Die Liebe ist auf Verwirklichung aus, bedarf aber auch der Träume. Davon weiß der Erzähler des Romans »Nächster Halt Himmelreich« zu berichten, der am liebsten zur Zeit der deutschen Romantik gelebt hätte, wofür es aber leider zu spät ist. Aus einer Betreuungsanstalt in die Freiheit entlassen, kommt er in ein fremd gewordenes Leben zurück, dem er als Verlierer begegnet, der großmäulig genug ist, seine Niederlagen ins Gegenteil zu verkehren.
 
Bei einer Generalswitwe in Freiburg nimmt er Quartier und bekommt wenig später einen Ein-Euro-Job in einer Rehaklinik im Schwarzwald. Er soll sich um vernachlässigte Patienten kümmern. Dieser Tätigkeitsbereich ist neu im chronisch defizitären Gesundheitsbereich und hat Zukunft. Als sich die Generalswitwe überraschend zum Pflegefall erklärt, ist er auch bei ihr als Betreuer gefordert. Er gibt sein Bestes, wird zum Geschichtenerzähler und Alleinunterhalter, der zu guter Letzt sogar die Frau seines Lebens wiederfindet. Wem so viel Glück widerfährt, darf getrost schwach werden: Er verabschiedet sich und fährt noch einmal hinauf in den Hochschwarzwald. Dort, oberhalb der Bahnstation »Himmelreich«, kommt er seiner Wahrheit so nahe, dass es ihn fortreisst und er verschwindet – ein Abgang mit Folgen.
 
»Nächster Halt Himmelreich« ist ein teils fröhlicher, teils wehmütiger Roman, der von Liebe und Romantik, aber auch von den wiederkehrenden Pannen menschlicher Selbsterfahrung berichtet. Am Ende landen wir da, wo wir
hingehören: es geht, so Novalis, »immer nach Hause«, das Paradies hat durchgehend geöffnet ...
 
Der Autor in der Kritik:

»Wundersam leichte Wehmut und doppelbödige Heiterkeit durchziehen Otto A. Böhmers Prosa, die dem Leser intellektuelles Vergnügen und anrührende Herzenswärme zugleich verschaffen: was für ein kunstvolles Arrangement!«  ORF

»Otto A. Böhmer brilliert mit lakonischen Formulierungen, mit starken Bildern, die bleiben.« Die Weltwoche, Zürich
 
»Otto A. Böhmer schreibt in einem verfürerisch süffigen Stil, altertümliche Eleganz mit modernem Schwung vortragend, visionär-psychologisch, schelmisch-interpretatorisch, begriffssicher aus einem üppigen Bildungsfundus erinnerungsbunte Deutungen ziehend.« Wiener Zeitung

»Otto Böhmer passt eigentlich ins Rampenlicht, in die Manege. In das Runde, in dem sich Artisten tummeln, die ihre Werkzeuge bestens beherrschen, die auf dem Trapez durch die Lüfte fliegen und ihre Zuschauer staunend zurücklassen. Böhmer ist so ein Artist, ein Wortartist, einer, der die Literatur und die Literaturgeschichte zum Programm gemacht hat. Staunend folgt man seinen Flügen durch die Welt der Sätze und Passagen, der Formulierungen und Worte.« ekz

Ein paar Zeilen zur Probe:
 
»Liebe Fernanda!
 
Wenn man mit der Höllentalbahn hinauf in die Berge fährt, kommt gleich nach Kirchzarten die Station ›Himmelreich‹. Es gibt imposantere Orte im Schwarzwald, aber der Name steht für eine innige Hoffnung, eine Erwartung – für ›etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat‹. Vielleicht sehen wir uns dort einmal wieder? Könnte doch sein, Fernanda, könnte doch sein.«
 

.

Das Buch in der Kritik:

»Hier nun legt der 1949 geborene und in Westfalen aufgewachsene Autor ein weiteres vielschichtiges Werk vor, das wesentliche Elemente seines Œuvres vereint: die melancholische Introspektion, die Vorliebe für romantische Erzählkunst und philosophische Sonderlinge, Elemente des skurrilen Schelmenromans. Wie immer bei Böhmer kommt das Unterhaltsame nicht zu kurz, sein besonderes Faible für kuriose Personenporträts und eine Dialogführung am Rande des Slapsticks. Eine ebenso erhellende wie kurzweilige Lektüre.« Walter Gödden, Westfalenspiegel
 
»Witzig, sprachgewaltig und unangestrengt philosophisch.« Martin Halter, FAZ
 
»deutsche Schriftsteller und Philosoph Otto A. Böhmer unternimmt einen herrlich ironischen, sprachgewandten Streifzug durch die Weiten und Stuben der Romantik. – Ein Feuerwerk an Phantasie und Esprit.« Wiener Zeitung
 
»Was ist das jetzt: ein Bildungsroman, ein Schelmenroman, ein autobiographischer Roman? Wohl nichts von all dem und doch all dieses zugleich. Auf jeden Fall eine heitere, tief menschliche Lektüre voller Verständnis für ein Dasein, das so gar nicht zu meistern ist. Dieses Buch ist mit Esprit geschrieben, aber auch mit Herzenswärme, Poesie und einem untrüglichen Sinn für skurrile Volten des real existierenden Lebens.« Widmar Puhl, puhlswritinglife.blogspot

 

»Von einer Handlung kann man bei diesem Ragout aus Anekdoten, Märchen, Träumen und Lebensbildern von Bretano bis Eichendorff zwar kaum sprechen, aber auch darin erweist sich Böhmer als echter Romantiker. Man war wissbegierig, heißt es über die Zeit der progressiven Universalpoesie, ›hatte sich eine neu entdeckte Neugier zugeschrieben, freimütig, stolz, bescheiden, eine Neugier, die sich vom eigenen Ich, das seltsam jugendfrisch, ja berauschend wirkte, begeistern ließ, damals.‹« Martin Halter, Badische Zeitung
 
»Diesmal also, so hofft man, könnte der Ich-Erzähler, der durch Otto A. Böhmers Romane streift, sie wirklich finden, die Heimat der Seele, wobei er zunächst vom Heimweh nach der Vergangenheit getragen wird, nach Gefühlen, die er einst empfunden hat. Doch dann nimmt er sich vor, sich noch einmal zu verlieben.« Michael Humboldt, Gießener Allgemein
 
»Man kann Böhmers neues Buch einen ebenso nostalgischen wie frechen postmodern-romantischen Schelmenroman nennen. Für alle Leser, die eine Handlung lieben, in der Höhen und Tiefen menschlichen Lebens ebenso eindringlich wie anrührend präsentiert werden, in einem literarischen Stil, der einfach brillant ist.« Buchprofile 
 
»Heiter mit einem ordentlichen Schuss Melancholie.« Heilbronner Stimme


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