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»Der Mann mit dem Hut«

Geschichten meines Lebens

Joel Berger

2013, 384 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und einer beigefügten CD (in Kooperation mit SWR2)
ISBN 978-3-86351-054-1

€ (D) 25,— / (A) 25,70*

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Aufgezeichnet von Heidi-Barbara Kloos, mit einem Vorwort von György Dalos.
Der frühere württembergische Landesrabbiner erzählt von Krieg und Frieden, von Ungarn zu Zeiten der Nazis und der Kommunisten, von seiner Flucht und dem Leben in der Nachkriegs-BRD.



»Widerspenstig und heiter! Und da der Stil, wie Stendhal sagte, selbst der Mensch ist, können wir in dieser leichten, genussvollen Erinnerungsprosa die besondere menschliche Kraft des Autors erkennen – nämlich seine selbst dem jüdischen Schicksal trotzende Heiterkeit.« György Dalos, Schriftsteller und Historiker

Wenn Joel Berger, der ehemalige Landesrabbiner von Württemberg, erzählt oder im Radio den jüdischen Glauben und das jüdische Leben erklärt, dann schlägt er seine Zuhörer geradezu in Bann. Dies gelingt ihm auch mit seinen Lebenserinnerungen, die von der farbigen Erzähltradition seines Geburtslandes Ungarn leben.

»Die Befreiung, 1945, währte nur fünf Minuten«, so lapidar fasst er die ersten 30 Jahre seines Lebens, seine Kindheit im Holocaust und seine jungen Jahre im Kommunismus zusammen. Der gelehrte Rabbiner, der auch Geschichte studiert hat – und (»trotz zweier linker Hände«) auch einmal als Feinmechaniker gearbeitet hat, verknüpft seine Erlebnisse und Anekdoten mit der Zeitgeschichte in ihren vielfältigen Facetten. Mit der ihm eigenen Chuzpe schafft er 1968 die Ausreise nach Deutschland.

Regensburg, Düsseldorf, dann Bremen und schließlich und insbesondere Stuttgart sind die Hauptstationen seines Wirkens als Rabbiner. Und in diesen Kapiteln gibt er einen tiefen Einblick in die Entwicklung und Kultur jüdischen Lebens in Deutschland mit all seinen Möglichkeiten und Problemen.

Joel Bergers Lebensbericht, seine Geschichte und Geschichten rühren den Leser an, sie machen ihn nachdenklich – und machen ihn lachen.
 
»Lehrer und Erklärer jüdischen Lebens und Glaubens, ein begnadeter Diskutant über alle Dinge dieser Welt, ein hinreißender Witze-Erzähler, ein profunder Fußballkenner, ein engagierter, offener Mensch.«
Thomas Schnabel, Haus der Geschichte Baden-Württemberg
 
Erzähltes Leben!

Und was für ein großartiger, schlagfertiger, sprachmächtiger und überaus temperamentvollerErzähler Joel Berger ist, das belegt höchst eindrucksvoll die dem Buch beigegebene CD: Joel Berger im Gespräch mit Jörg Vins vom Südwestrundfunk.

»Im Geiste der Verständigung und des fortwährenden Dialogs hat Joel Berger mit seinem Wirken stets zum Wiedererstarken eines jüdischen Lebens beigetragen, das zum kulturellen und religiösen Reichtum unseres Landes seit Hunderten von Jahren fest dazugehört.« Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Auch als Taschenbuch erhältlich und zwar hier.

Das Buch in der Kritik:

»Eine Geschichtensammlung, in der dem Bitteren der Vergangenheit nicht der Stachel gezogen wird. Aber der Ton der Erinnerungen an Großeltern und Eltern, an die frühen Tage im internationalen Ghetto der Donaustadt, an die vierzig im Holocaust umgekommenen Familienmitglieder, an Schulzeit, Ausbildung, Ausreise in den Westen und Wanderjahre von Regensburg über Dortmund, Düsseldorf, Göteborg, Bremen nach Stuttgart macht hier die Musik.« Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung  
 
»Joel Berger ist ein wortgewaltiger und temperamentvoller Mann. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und bleibt sich immer treu. Seine Klugheit, sein Witz und die Freude am Leben, auch in den schlimmsten Situationen, ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Vita. Der Mann mit dem Hut - Geschichte meines Lebens ist der Titel seiner Lebenserinnerungen, die die Rundfunkredakteurin Heidi-Barbara Kloos jetzt aufgezeichnet hat. Bergers Lebensbericht, seine Geschichte und Geschichten rühren an, sie machen nachdenklich - aber man kann viel lachen, auch über ihn. Er ist in Deutschland wirklich angekommen, der Lehrer, Gelehrte, Fußballfan, der Wiederspenstige und manchmal Bärbeißige, hier fühlt er sich zu Hause.« Jüdische Allgemeine
 
»Der ehemalige Landesrabbiner von Württemberg schildert mit Offenheit und Witz die Stationen seines bewegten Lebens« Die Welt
»Joel Bergers Buch ist so packend und spannend geschrieben, dass man es gar nicht mehr weglegen möchte.« Reutlinger Generalanzeiger
»Neben der interessanten Wissensvermittlung – insbesondere in Bezug auf Entwicklung und Kultur des jüdischen Lebens – bestechen Bergers Geschichten durch eine unverkrampfte, offene, humorvolle Sicht auf sein eigenes Schciksal in einer von unterschiedlichen Faktoren beeinflussten Welt. Ein sehr empfehlenswertes Buch.« Buchprofile
»Joel Berger erzählt sein Leben schlicht, ohne großes Pathos. Selten fällt er ins Dozieren. Immer wieder blitzen Witz und schwarzer Humor durch. Trotzdem herrschen ernste Töne vor. Aners kann es wohl bei diesem Leben auch nicht sein. ›Ich würde gerne maches vergessen, aber ich kann nicht.‹ Gut, dass er uns am Nicht-Vergessen-Können Anteil gibt.« arbeit + besinnung
 
 
 


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