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Scherbenballett

Gedichte

Matthias Kehle

2012, 128 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-048-0

Leider vergriffen
€ (D) 10,– / (A) 10,30*


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»Die Gedichte von Matthias Kehle bedürfen gewiss keiner ›Auslegungsversuche‹. Ihr ›stilles Wirken‹ verdankt sich ihren vergleichsweise unauffälligen Wahrnehmungen. Das Ausgelassene ist anwesend in unscheinbaren Worten, die für den dafür empfänglichen Leser Gefühle, Einsichten, Vorstellungen zur Schwingung bringen, ohne dass diese eigens ausgesprochen werden.« Walter Helmut Fritz
 
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
 
Großvater
 
Nichts weiß ich vom
Großvater Scharfschütze
sei er im Krieg gewesen
 
Einmal zeigte er auf
einen Haubentaucher im Zoo
und sagte Peng
 
Hinterlassen hat er
ein Spanholzschächtelchen
 
darin einen Fadenzähler
und ein winziges Stück Gold
 
eingewickelt in ein
Strafmandat (Leipzig 1947)
 
 

 

Das Buch zum Reinschauen:

Das Buch in der Kritik:

»Matthias Kehle vertraut den Resonanzböden seiner Wörter, die auch in den banalsten Realitäten subtilste Botschaften im Leser nachklingen lassen.« Lyrikwelt

»Gedichte mit minimalistischer Leichtigkeit: Die schwebende Unbeschwertheit, die da anklingt und die zugleich getragen wird von höchster sprachlicher Präzision, die macht den Reiz dieser Lyrik aus.« Badische Neueste Nachrichten

»Man kann sich darin wiederfinden ohne sich zu verirren, kann die Szenen mit dem eigenen Erleben abgleichen oder tut es automatisch. Das liegt vor allem an der leisen Sprache, die Kehle verwendet, sanft und unaufdringlich.« Fixpoetry

»Kehles Gedichte schärfen den Blick aufs Detail, nehmen die Kleinigkeiten am Rande des Blickfeldes wahr, ergreifen sie und rücken sie ins Zentrum. Es geht um Genauigkeit, um das Sehen, Fühlen, Erfühlen all dessen, was direkt unter der hauchdünnen Oberfläche schwebt.« Fixpoetry
 
»Gedichte, die dazu einladen, Klang und Bedeutungsspektrum im Kleinen zu entdecken.« Stuttgarter Nachrichten
 
»Matthias Kehle ist alles andere als ein Leichtfuß, er setzt seine literarischen Schritte mit aller Vorsicht. Oder besser: Einsicht. Denn Kehle lässt sich von dem, was er sieht, hört, wahrnimmt beeindrucken, von dem Wort und der Sprache zuerst, die ihm bemerkenswert zur Verfügung stehen und über die er doch nicht willkürlich verfügt. Fast lakonisch, ab und zu ironisch setzt er ins Wort, was ihm vor Augen ist, und lässt dem Wort doch seinen eigenen Raum.« allmende
 
»Matthias Kehle ist ein Lyriker bitterschöner Bilder.« Noxiana Nr.23
 
»Die Gedichte lassen viel Raum für Fantasie und Reflexion, deuten an, sparen aus, schaffen Spielräume mit kontrastreichen Wortspielen und paradoxen Wendungen. Erinnerung an Kindheit und Jugend verschwimmen einerseits mehr und mehr, werden auch durch kleine, scheinbare Nebensächlichkeiten kurzfristig wieder lebendig, aber vom Glück der Kindheit bleibt ›ein Scherbenballett einmal durchs Dorf und zurück‹.« Der Evangelische Buchberater
 
»Matthias Kehle umreißt mit wenigen Worten ganze Szenarien, oft sind es kleine Kammerspiele mit sehr unterschiedlichen Charakteristiken.« Karlsruher Kurier


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