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Wie ich Günther Jauch schaffte

13 Zappgeschichten

Hermann Bausinger

2011, 200 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-86351-020-6

€ (D) 10,– (Ladenpreis aufgehoben)*

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Erzählungen rund ums Fernsehen, in denen alltägliche Zuschauererfahrung auf televisionäre Hintergründigkeit trifft.

In diesem Buch geht‘s ums Fernsehen.
 
Aber nicht nur um das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Vielmehr schildern die Geschichten, was von den bunten Bilderfolgen ausgelöst wird: Begeisterung, Enttäuschung, Gewissensbisse, Fluchtversuche, Gemeinsamkeit und auch Streit.
 
Die Reaktionen von uns Zuschauern beschränken sich ja nicht nur aufs Ein- oder Abschalten, aufs Hin- oder Wegschauen. Sondern sie offenbaren sich in oft merkwürdigen Kapriolen der Anhänglichkeit oder Abneigung.
 
Diese dreizehn »Zappgeschichten« erzählen also, mit Hintersinn und Witz, was das Fernsehen mit uns anstellt – und was wir mit dem Fernsehen anstellen.
 
»Hermann Bausingers Geschichten aus der virtuellen Welt des Fernsehens, der unsere Wirklichkeit und unser reales Leben längst dienend untergeordnet ist, als zweite Welt, handeln von grotesken Szenen, mit denen uns das Fernsehen in seine großen Rate-Spiele, Fußball-Übertragungen und geheimen allzeit offenen Porno-Kammern zappt – komische und unheimliche Geschichten wie die Vexierbilder von Maurits Cornelis Escher. Eine Welt, die uns
in unserem Kopf auf den Kopf stellt.« Hellmuth Karasek

Das Buch in der Kritik:

»Charmant und gewitzt. Der gescheite Professor kann auch Geschichten schreiben und – er hat Humor.« Oswald Burger, Südkurier
 
»Leicht und unterhaltsam.« ekz
 
»Der Sog der flimmernden Idole, die Reiz- Reaktionsmuster vor und hinter der Mattscheibe werden durch Bausingers Skizzen auf vergnügliche Weise entlarvt. Scharfsichtig und hellsinnig, hellsichtig und scharfsinnig macht uns der Autor die voller Untiefen steckende Oberfläche der Mattscheibe transparent. Aus dem blinden Spiegel, der uns alltäglich entgegenflimmert, der uns anglitzert, die Sinne verwirrt und das Sehen verdirbt, der uns animistisch verzaubert und magisch lähmt, aus diesem Flimmerspiegel erblüht der Stoff für putzmunter satirische Texte. Deren Verfasser den Wissenschaftler und großen Analytiker der Alltagskultur zwar durch seine Kenntnis und seinen Scharfblick offenbart – nicht aber etwa durch einen akademischen Schreibstil. Auch dies höchst bemerkenswert: Hier schreibt ein Wissenschaftler, der darüber hinaus auch genuiner Schriftsteller ist, ein großartiger Stilist, dessen feinsinniger Humor uns zu schmunzelnder Selbsterkenntnis einlädt.« SWR2, »Musik und Literatur« 
 
»Humorvoll, mit viel Ironie, kritisch, dabei aber durchaus liebevoll, beleuchten die kurzen Geschichten die Bedeutung, die das Fernsehen auch in Zeiten des Internets bei uns hat.« feierabend.de
 
»Komisches und Kurioses aus dem Reich der Flimmerkiste verspricht er in seinem Kurzgeschichtenband. In 13 Episoden streift der Wissenschaftler durch das deutsche Fernsehen, von Quizshows über Fußball bis hin zu Liebesschnulzen - und untersucht dabei die komischen Seiten des deutschen Medienkonsums.« dpa  


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