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Geschichten aus Stuttgart

Irene Ferchl (Hg.)

2011, 352 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-97-6

€ (D) 14,– / (A) 14,40 - UVP*

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Ein facettenreiches Bild dieser Großstadt, die sich – und da sind Schwärmer und Skeptiker ausnahmsweise einer Meinung – mit keiner anderen wirklich vergleichen lässt.

Stuttgart ist eine Stadt, die polarisiert – seit jeher und bis heute. Die einen preisen die herrliche Lage mit Weinbergen an den Hängen, den Gärten und Parks, andere schimpfen auf das unerträgliche Klima im Kessel; Lob auf die Weltoffenheit wechselt mit Spott über die angebliche Borniertheit oder mangelnde Geselligkeit der Stuttgarter.

Einheimische, Zugezogene und Durchgereiste, Lokalpatrioten und Nestflüchter kommen in dieser Sammlung zu Wort, vor allem sind es Dichter und Schriftsteller aus den letzten Jahrhunderten bis heute, von denen mehr als meistens angenommen in und über Stuttgart geschrieben haben:

Berthold Auerbach · Samuel Beckett · Sebastian Blau · Paul Bonatz · Ludwig Börne · Horst Brandstätter · Fréderic Chopin · Peter O. Chotjewitz · F. C. Delius · Reinhard Döhl · Ilja Ehrenburg· Zsuzsanna Gahse · Albrecht Goes · Johann Wolfgang von Goethe · Carl Theodor Griesinger · Hector Wilhelm von Günderode · Friedrich Hackländer · Anna Katharina Hahn · Peter Härtling · Wilhelm Hauff · Helmut Heißenbüttel · Günter Herburger · Theodor Heuss · Friedrich Hölderlin · Therese Huber · Felix Huby · Victor Hugo · Jean Paul · Alfred Kerr · Hermann Kurz · Isolde Kurz · Nikolaus Lenau · Hermann Lenz · Henrike Leonhardt · Jella Lepman · Eduard Mörike · Helmut Pfisterer · Johannes Poethen · Herbert von Pückler-Muskau · Magdalena Sibylle Rieger · Joachim Ringelnatz · Manfred Rommel Joseph · Victor von Scheffel · Anna Schieber · Friedrich Schiller · Wolfgang Schorlau · Gustav Schwab · Kurt Schwitters · W. G. Sebald · Walter Serner · Heinrich Steinfest · Susanne Stephan · Hannelies Taschau · Thaddäus Troll · Frances Trollope · Ludwig Uhland · Wilhelm Waiblinger · Robert Walser · Ottilie Wildermuth · Rainer Wochele · Friedrich Wolf · Manfred Zach und viele andere mehr.

Gedichte und Prosa, Romanpassagen und Essayistisches zeigen die Einzigartigkeit der Stadt: Denn ihre Spezialitäten reichen von der besonderen Topographie (mit mehreren hundert »Stäffele«) über die reichhaltige Kulturszene und eine mindestens diskussionswürdige Architekturlandschaft bis hin zu einer unvermuteten Politisierung der Bevölkerung in letzter Zeit.
 
Stuttgart im Spiegel von Literaten:
 
»Ich habe meinen Auffenthalt verändert, und zwar in Rücksicht auf gesellschaftlichen Umgang sehr vortheilhaft, weil hier in Stuttgardt gute Köpfe aller Art und Hanthierung sich zusammenfinden.« Friedrich Schiller

»Stuttgart wurde mir je länger je lieber. Die guten Menschen da können nichts für die Nässe und die Gluth, die mir und ihnen so vieles verdarben.« Jean Paul

»Verdammtes Kloakental!« Nikolaus Lenau

»Ja, Stuttgart ist schön, gegen dies Scheißmünchen ein Paris!« Joachim Ringelnatz

Das Buch in der Kritik:

»Von Waiblinger bis Wochele, von Herwegh bis Huby: In einem Textband versammelte Schlaglichter von 71 Essayisten, Lyrikern, Historikern, Romanciers auf Provinzialität und Urbanität, auf Querköpfige, Verhockte und Weltoffene. Von Spaziergängern, Gästen, Bewohnern. Die Stadt als Sujet, lebendig in ihren geografischen, historischen und kulturellen Dimensionen. Außen- und Innenansichten, die, kritisch und wertschätzend, den Blick weiten. Über den Hauptbahnhof hinaus, dessen Bedeutung sich jedoch neu erschließt.« Lift Stuttgart

»Stuttgart? Nun ja, um die baden-württembergische Hauptstadt machte man lange nicht viel Aufhebens, es gab weiß Gott aufregenderes als Stuttgart, über dessen Neckarstraße schon Beckett ein Gedicht verfasste, in dem es heißt ›Vom Nichts an diesem Ort/der alte Glanz lange fort./Und der Verdacht ist groß:/hier war schon früher nichts los‹. Dann aber kam der Streit um den Bahnhof, auf einmal war die Stadt in allen Medien und viele fragten sich, was das eigentlich für welche sind, diese Stuttgarter. Da kommt ein Buch gerade recht, das Geschichten aus Stuttgart versammelt, zusammengetragen von Irene Ferchl, die als freie Kulturjournalistin in der Landeshauptstadt lebt und unter anderem Chefredakteurin beim von ihr gegründeten Literaturblatt Baden-Württemberg ist.« fehrgelesen.de
 
»Ein repräsentativer Reigen.« Allmende
 
»Der Verlag hat mit der Kulturjournalistin, Buchautorin und Redakteurin des ›Literaturblatts Baden-Württemberg‹ die adäquate Herausgeberin gefunden, deren intime Kenntnis der schwäbischen Literaturgeschichte diesem Band mit jedem Griff anzumerken ist. Sowohl nach Autoren/Autorinnen (von S. Beckett und S. Blau bis zu O. Wildermuth und R. Walser) wie nach Aspekten und Gattungen hat sie eine überzeugend gruppierte, repräsentative, lebendige und aktuelle (P. Bonatz über den Bahnhofsbau!) Auswahl getroffen. Selbst die ausführlichen Autorenhinweise enthalten noch viele weiterführende Lokalbezüge.« ekz
 
»Die Literaturwissenschaftlerin hat weniger auf prominente Namen geachtet, sondern mehr auf originelle Betrachtungen. So stellt Theodor Heuss vergeblich Vergleiche mit Florenz an, Thaddäus Troll sieht gar Cannstatt als das eigentliche Herz von Württemberg, während Krimiautor Wolfgang Schorlau ganz im Heute weilt. Zu lesen gibt es auch die Konzeptionsgedanken von Paul Bonatz zu seinem Stuttgarter Kopfbahnhof.« Stuttgarter Nachrichten
 
»Wahrlich eine Fülle anregender Spitzen, sich Stuttgart zu nähern.« Südwest Presse
 
»Ein Lesebuch von Auerbach bis Zach. Ein Kaleidoskop an Erzählungen, Gedichten, Romanauszügen und Essays.« Stuttgarter Wochenblatt
 
»Stuttgarts besondere Topographie, das Klima, der Wein und die meist als reichhaltig empfundene Kulturlandschaft sind wiederkehrende Motive. Leichtfüßig spaziert der Leser durch die sich über die Jahrhunderte verändernde Stadt. Entdeckt mit Helmut Heißenbüttel Besonderheiten wie die Stuttgarter Stäffele, mit Victor Hugo Bauten wie die Stiftskirche und erlebt Zeitgeschichte mit Heinrich Steinfest: ›Überall in der Welt gibt es ›Stuttgarter Plätze‹, die daran erinnern, dass die Freiheit vom Kopf ausgeht.‹ Ein Vergnügen!« einundzwanzig
 

 



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