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Der herbe Charme des Landes

Gedanken über Baden-Württemberg

Hermann Bausinger

2011, vierte überarbeitete und erweiterte Auflage, 208 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-98-3

Leider vergriffen
€ (D) 10,– (Ladenpreis aufgehoben)*


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Klöpfer & Meyers »Festauflage«
zum 60. Geburtstag Baden-Württembergs im April 2012!

Hermann Bausingers berühmte »leicht verhaltene« Liebeserklärung als einmalige Fest- und Sonderausgabe zum 60. Geburtstag Baden-Württembergs im April 2012mit einem neuen Kapitel: »Quo vadis, Ländle?«
 
»Hermann Bausinger: nie elitär – und schon gar nicht besserwisserisch. Immer aber: Wissenschaft, geistvoll, überraschend und auch fröhlich.« Südwestrundfunk
 
 
In gar vielen Büchern wird das Lob des Landes Baden-Württemberg gesungen, mit romantischen Obertönen und in bunten Bildern. Andere Bücher wiederum liefern nüchterne und meist karge Darstellungen der südwestdeutschen Geschichte. Und dieses Baden-Württemberg-Buch von Hermann Bausinger ist nun ein farbig-poetischer Essay und eine sachliche  Beschreibung in einem. In gedrängter Form, in lebendigen Skizzen wird das Bild des Landes entworfen. Das Buch bringt die historischen Bedingungen ins Spiel, aber mit dem Blick auf die daraus entstandenen gesellschaftlichen Formen, auf das heutige Leben in den Städten und Dörfern des Landes. Es geht um die Landschaft in ihrer Vielfalt und Schönheit, um die wirtschaftlichen Gegebenheiten und den Alltag der Menschen, um die besonderen Ausprägungen der Kultur und auch um den Versuch, die geistige Atmosphäre im Land zu charakterisieren. Die Probleme verschwinden nicht hinter Lob- und Werbesprüchen: Hermann Bausinger hält Baden-Württemberg nicht für die Krönung der Schöpfung, und er hat offensichtlich überhaupt gewisse Zweifel, ob die Menschen hier wirklich alles können – außer Hochdeutsch. Aber sein Buch ist doch eine verhaltene Liebeserklärung an ein Land, das im Umbruch ist, das viel Fremde und viel Fremdes aufgenommen hat und das bemüht ist, Eigenart und Tradition nicht nur ängstlich zu bewahren, sondern in der Auseinandersetzung und Verbindung mit dem Neuen aufs neue zu gewinnen.
 
»Hermann Bausinger ist immer ein Aufklärer geblieben. Und ein gutes Beispiel dafür, daß Wissenschaft nicht nur etwas für Eingeweihte ist, sondern sogar Freude machen kann.« Stuttgarter Nachrichten
 
Ein paar Zeilen zur Probe:
 
»Baden und Württemberg: Die Landschaft trumpft nirgends auf – keine monumentalen Bergriesen wie in den alpinen Regionen und keine überwältigende Monotonie wie in Teilen der norddeutschen Tiefebene, alles ist maßvoll und ausgeglichen. Sind aber in diese Charakteristik auch die Badener und die Württemberger, die hier lebenden Menschen eingeschlossen? Bis zu einem gewissen Grad bestimmt. Wer im Lande bombastische politische Reden hält, hat für längere Zeit ausgespielt als anderswo. Glanz ist weniger gefragt als Rechtschaffenheit. Unternehmer sprechen von ihrem ›Fabrikle‹. Die Globaliserung führt dazu, daß auch andere Töne angeschlagen werden. Aber nach wie vor reicht die Untertreibung bis hinein in den Stil des gehobenen Managements.
 
Ein erfahrener,weitgereister Mann soll gesagt haben, im Südwesten Deutschlands habe er keinen einzigen Angeber getroffen. Der Mann wird oft zitiert – verdächtig oft.Vielleicht äußert sich das Angeben hier ja nur anders, etwas leiser, heimlicher, bescheiden, aber mit demonstrativer Bescheidenheit. Die Landschaft jedenfalls gibt nicht an. Sie biedert sich auch nicht an. Sie präsentiert sich in einem herben Charme – oder besser: sie präsentiert sich überhaupt nicht, sondern ruht in sich selbst, ist einfach da. Und wahrscheinlich ist es gerade das, was auf die Menschen von anderswo einen ganz
besonderen Reiz ausübt.«

Das Buch in der Kritik:

»Der Blick zurück in die Geschichte, die Charakterisierung der Sprachräume und -grenzen, die Städtebilder, die Erinnerung an die Umwälzungen des Landes durch die so genannten Vertriebenen und Arbeitsemigranten in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik, die künstlerische Vielfalt und kulturellen Zentren auch in der Fläche, das alles ist gut geschrieben und wissenswert.« Allmende
 
»Ein farbig-poetischer Essay und eine sachliche Beschreibung in einem. In gedrängter Form, in lebendigen Skizzen wird das Bild des Landes entworfen. Die Probleme verschwinden nicht hinter Lob- und Werbesprüchen: Hermann Bausinger hält Baden-Württemberg nicht für die Krönung der Schöpfung, und er hat offensichtlich überhaupt gewisse Zweifel, ob die Menschen hier wirklich alles können - außer Hochdeutsch. Aber sein Buch ist doch eine verhaltene Liebeserklärung an ein Land, das im Umbruch ist, das viel Fremde und viel Fremdes aufgenommen hat und das bemüht ist, Eigenart und Tradition nicht nur ängstlich zu bewahren, sondern in der Auseinandersetzung und Verbindung mit dem Neuen aufs neue zu gewinnen.« Pforzheimer Zeitung  


Nachrichten über "Der herbe Charme des Landes":



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