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Freya, Iduna & Thor

Vom Charme der germanischen Göttermythen

Vera Zingsem

2010, 263 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-80-8

Leider vergriffen
€ (D) 10,– (Ladenpreis aufgehoben)*


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Freya bringt Strickwaren. Iduna versichert. Weleda und Wala machen schön. Walküren gibt’s bei Wagner, Nornen bei Droste-Hülshoff. Und Thors Hammer schmückt Frauen und Männer. Aber warum? Was verbirgt sich dahinter?

Die Germanen feierten und liebten die Liebe. Sie verehrten die Sonne. Waren große Poeten, Sänger. In ihrer ganzen Götter- und Mythenwelt ging es frei und urdemokratisch zu. Anders auch, als es das Vorurteil sagt: Die Germanen wollten den Frieden und nicht den Krieg. Und statt dass sie mächtige Tempel bauten, begnügten sie sich mit Hainen und Wäldern als heilige Orte. Sie waren offen, weltoffen gar: Ihre Religion, nicht unwesentlich schamanisch, bildete die Brücke zwischen den sibirischen und nordamerikanischen Kulturen. Vieles von den alten germanischen Mythen ist in unseren Märchen erhalten geblieben.

Vera Zingsem geht es nun in diesem aufklärend-unterhaltsamen Buch just darum, den verborgenen Schatz der Überlieferungen wieder freizulegen, neu zu entdecken, gewissermaßen zu »rekultivieren«. Allzu lange nämlich haben wir die überkommene Mythenauslegung der Nazis für voll und wahr genommen – und sind damit einer grandiosen Geschichtsfälschung aufgesessen.

Es gilt: Die Götterwelt der Germanen war »gänzlich anders« – und war ganz gewiß nicht nationalistisch, nicht rechtslastig, nicht treudoof-tumb. Ja: Der Mythos der Germanen war charmant, fröhlich, lebensleicht, menschenfreundlich. Höchste Zeit, dass man davon wieder liest.

»In der Schule fragte der Pastor einmal: ›Na, Lina, wie hießen denn unsere ersten Eltern?‹ Und Lina, ohne mit der Wimper zu zucken: ›Thor und Freya‹.« Astrid Lindgren

Das Buch in der Kritik:
 
Ein Interview mit der Autorin können Sie auf der Website des Radiosenders Wüste Welle nachhören.
 
»Vera Zingsem hat die ›Göttliche Komödie‹ der Germanen entdeckt. Für sich und für uns. Wider das todernste Pathos der nationalsozialistischen Ideologie. Eine Pionierarbeit, die Anerkennung verdient und dem Leser beste Unterhaltung beschert.« Deutschlandradio
 
»Trotz der vielen Fakten bleibt ein gewisses Lesevergnügen erhalten, denn die Nacherzählungen der Sagen erscheinen lebhaft und anschaulich.  Wer sich bisher nicht an diese  Materie heran getraut hat, kann dieses Werk als guten Einstieg nehmen, um vielleicht später auch die Original-Quellen, zum Beispiel die oben erwähnte Edda, besser zu verstehen. Es ist erstaunlich, wie die Autorin Fakten teils nur mit Hilfe das Wortstammes belegen kann und das sogar manchmal über mehrere Sprachen hinaus. Damit zeigt die Mythen- und Symbolforscherin die globale Bedeutung dieser vielfältigen Kultur und kann eventuell sogar Mythen-Muffel mit ihrem Wissen begeistern. Der sprachliche Stil im Buch ist herrlich unkompliziert und unwissenschaftlich.« Periplaneta.de 
 
Dieses Buch ist geeignet, den Mythos der Germanen neu zu entdecken.« Buchhändler heute
 
»Diejenigen, die ihren Blick weiten wollen hin in Richtung einer unbefangenerem und unverstellteren, ja charmanten Sichtweise auf die germanische Mythologie, werden nicht enttäuscht. Sie ist ihr angemessener und wird ihr gerechter. Diese Aspekte in unterhaltsamer und mitunter augenzwinkernde Weise nahe zu bringen ist das große Verdienst dieses Buches.« Nürtinger Statt-Zeitung
 
»Ein rundum gelungenes Buch für alle, die die germanische Mystik verstehen wollen, wie die heimischen Mythen, Legenden und Märchen von zum Beispiel Dornröschen, König Drosselbart und Frau Holle. ›Freya, Iduna & Thor‹ bietet die spannend aufbereiteten Informationen eines guten Sachbuchs, gleichzeitig jedoch auch den hohen Unterhaltungswert eines tollen Romans.« Miroque, Zeitschrift für lebendige Geschichte 
 
»Eine Fundgrube an Geschichten, Anekdoten und Erzählungen - ausgesprochen amüsant zu lesen. Und es erleichtert das Germanin-Sein so sehr, denn mit klugen Riesen und mutigen Göttinnen als Ahnen lebt es sich irgendwie angenehmer.« heilnetz.de

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Nachrichten über "Freya, Iduna & Thor":



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