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Hoffnung, vergangen. Aber

Collage eines Lebens. Mit einem Nachwort von Rainer Nübel

Stefan Daniel

2010, 156 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-940086-48-8

€ (D) 17,50 / (A) 18*

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Ein bestürzendes Buch. Bestürzend lebensnah. Ein Buch über zwei Buchstaben: MS.

Zum Inhalt:
 
»In meinem Kopf kreisten nur zwei Buchstaben, und jedes Mal, wenn der eine oder der andere in den Vordergrund rückte, blähte er sich auf, wurde riesengroß, fing an zu schwingen, hämmern und hatte in dem Moment alle Macht.« Die zwei Buchstaben, die das Leben von Stefan Daniel urplötzlich umschreiben: MS. Multiple Sklerose. Chiffre einer menschlichen Tragödie. Mit fünfundzwanzig!

Langsam hat sich die Krankheit in sein Leben geschlichen. Zunächst in nur leisen, ganz vagen Andeutungen. Dann aber, als die Krankheit ausbricht, läuft der Sportler vor ihr weg. Bis sie ihn einholt, überrennt und um Lebenslängen schlägt. Stefan Daniel kämpft gegen ihre Wirklichkeit an: gegen den zermürbenden Kreislauf von Chemotherapien, phasenweisem Stillstand der Krankheit – und die immerneuen Schübe. Stefan Daniel kämpft um Hoffnung, Normalität und Zukunft – im Wissen, dass sie vergangen sind.

Sein Buch handelt von einer Krankheits- und Leidensgeschichte, es erzählt von Schmerz, Angst, Wut, von zerschlagenen Lebensträumen. Es erzählt von der Konfrontation mit dem Tod. In einer Offenheit und einer radikal-genauen Sprache, die unter die Haut geht – und die ganz zweifellos »literarisch« ist.

Indes, sein Buch ist nicht »bloß« dunkel. Es ist vielmehr ein Buch über das Leben, ist die Collage eines Lebens. Die existenzielle Ausnahme- und Extremsituation hat Stefan Daniel den Blick dafür geschärft, was es ausmacht und zusammenhält: Hoffnung und Verzweiflung, Sehnsüchte und Abstürze, Liebe und Leid, Wille und Ohnmacht, Weg und Kreis. Leben und Sterben.

Stimmen zum Buch:
 
»Was auch immer über dieses Manuskript gesagt und geschrieben werden wird: wir bringen es, wir verlegen es. Stefan Daniel soll eine Stimme haben.« Hubert Klöpfer, Verleger

»Es gibt Dinge, Ereignisse und Menschen, von denen kann man sich nicht verabschieden. Niemals. Weil die Spuren, die sie hinterlassen haben, zu tief sind. Weil die Schmerzen, die sie zugefügt haben, zu sehr die Seele verletzten. Weil das Glück, das sie hinterlassen haben, unauslöschbar ist.« Stefan Daniel

»Dies ist die Stimme eines unheilbar Kranken, der angesichts der zynischen Verwaltung des Leidens über seinen Kampf um Würde und Selbstbestimmung bis zum Lebensende spricht. Diese Stimme muß man hören!« Sibylle Knauss
 
»Dieses Buch ist eine wahre Schule der Empathie.« Prof. Georg Marckmann, Medizinethiker
 

Das Buch in der Kritik:

 
»Stefan Daniel schreibt von Einsamkeit und Abschiednehmen, von Wut, Ohnmacht und Schmerz, von alltäglichen Problemen, die die immer stärker werdende Behinderungen mit sich bringt, von Sterbehilfe und von seiner ›unbändigen Lust, wieder gesund zu leben‹. Seine ›Collage eines Lebens‹ geht ans Eingemachte.‹ SuR
 
»Die zeitliche Perspektiven vermengen sich, die Sprache ist im Grundton poetisch. Sie kontrastiert immer wieder die Träume und positiven Erlebnisse des Autors mit der Realität seiner eigenen Krankheit. Statt sich mit medizinischen Details abzugeben, schaut Stefan Daniel weit über den Rand diverser Kliniken, Arzt-Gespräche und Behandlungen hinaus.« Schwäbisches Tagblatt 
 
»Stefan Daniel legt mit diesem Buch keinen Ratgeber vor, keinen ausschließlich medizinischen Erfahrungsbericht, aber umso mehr einen Aufruf an unsere Gesellschaft. Er hat Speichernsich in die selbstbestimmteste Ecke seines Wesens begeben und auf der Zielgerade seiner Leidensfähigkeit sein Leben niedergeschrieben. Schonungslos - selbstkritisch - wehmütig - traurig - emotional - stur - hoffend und und kämpferisch.« Mr. Rail, lovelybooks.de 
 
»Poetisch sind die Beschreibungen seiner Gefühle: Wut, Angst bis hin zu Paniik, Sehnsucht und dann doch wieder Hoffnung...« Bibliophilin.de
 
»Ein bedauernswerter Mensch. Könnte man meinen. Aber genau das kommt in Daniels Bericht nicht zum Ausdruck. Hier schreibt eine, trotz alledem, starke Persönlichkeit, die der Gesellschaft einen Spiegel vorhält, in der die Hilflosigkeit und der Zynismus im Umgang mit kranken und behinderten Menschen zu sehen ist.« Tagblatt Anzeiger, Tübingen  
 
»Stefan Daniel schreit sein Leid und seinen Schmerz über das verlorene Leben raus und dafür wählt er eine derart lyrische Sprache, die jeden berührt. Stefan Daniel gilt als austherapiert. Sein Buch bewegt.« Evangelische Sonntags-Zeitung


Nachrichten über "Hoffnung, vergangen. Aber":



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28. März 2017
Winfried Hermann zur Gast bei der Buchpremiere »Die abenteuerliche Fahrt des Herrn von Drais«

19. März 2017
Buchpräsentation mit Sibylle Schleicher im Theater Ulm

16. März 2017
Klöpfer & Meyer in Halle 5 K108 auf der Leipziger Buchmesse

26. Februar 2017
Buchpremiere zum Filmstart: »Die Gabe zu heilen. Von wegen Wunder«

24. Februar 2017
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