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von weit

Gedichte

Thomas Weiß

2010, 210 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-45-7

€ (D) 19,50 / (A) 20,10*

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Gibt's das noch: eine ernstzunehmende zeitgenössische »religiöse« Lyrik? Eine, die keine schlicht-fromme Trost- und bloße Verkündungslyrik ist? Wir glauben: ja.

Was also haben wir mit seinem neuen Gedichtband ›von weit‹ vor uns?
Gewiß, keine Bibelparaphrasen, auch keine Bibelexegesen. Dazu ist er zu sehr Sprach-Künstler. Zu sehr auch Schrift-Gelehrter, dem die Schrift nicht bloßer Steinbruch ist.
 
Thomas Weiß ist vielmehr etwas ganz Eigenes, Unverwechselbares gelungen.
Seine Gedichte sind Versuche, biblische Texte dadurch ernst zu nehmen, dass er sie umschreibt, neu schreibt, weiter schreibt. Auf diese Weise werden die Ur-Texte wieder neu buchstäblich an-stößig.
 
›von weit‹ kommen die Worte, auf die sich Thomas Weiß bezieht. Aber durch sein Schreiben werden sie nicht ›weit weg‹ geschickt. Sie werden ›ganz nah‹. Unheimlich nah. Wer wissen will, was ›Ge-Dichte‹ sind, der schlage in diesem Band nach – und fange also an, ihn zu lesen.«
Professor Dr. Karl-Josef Kuschel in seinem Vorwort zu diesem Band
 
»Seit je misstraue ich der Verquickung von Religion und Literatur. Dort, wo der Traktat vorlaut wird, scheue ich zurück. Und davor hütet sich auch Thomas Weiß in seinen Gedichten: Sie sind von sich auf die Wortkontur verlassender Lakonie und von emotionaler Genauigkeit.«
Peter Härtling
 
»Thomas Weiß hört intensiv und achtsam auf die Sprache, auch auf einzelne Wörter und lässt sich dadurch inspirieren. In der Sprachmaterie sind ja viele Überraschungen verborgen, Schätze auch, die darauf warten, gehoben zu werden.«
Kurt Marti
 
 
Ein paar Verse zur Probe:
 
am anfang

am anfang

das wort

aber noch kein

ohr

da schufst du dir

schall

raum

und gehör

die welt war

ausgesprochen

gut

 
 
patientenverfügung

meine tränen

entfernt nicht

legt sie

wie das alte herz

in die schale

zu den bildern und geschichten

ich will sie noch vererben

Das Buch in der Kritik:


»Das Sagbare im Nichtgesagten. Bedeutsam, dieses Buch!«
Joachim Faber, Karlsruher KirchenZeitung

»Thomas Weiß entfaltet Poesie in einem konsequent eigenwillig-heutigen Modus vor dem Hintergrund religiöser Verkündigung - und eröffnet dieser damit Sprachbrücken für einen neuen Zugang zur Welt.« Walter Neumann, Stuttgarter Zeitung
 
»Natürlich geraten Verse eines praktizierenden Pfarrers aus dem badischen Gaggenau in den Verdacht, reine Verkündigungsliteratur zu sein. Doch von jeglichem Pathos entschlackt und nicht im Geringsten kuschelig nimmt das fünfte Buch des Thomas Weiß Skeptikern den Wind aus den Hohnsegeln. Epigrammatisch kurz denkt Weiß über das Verhältnis von Sprechen und Schweigen nach, über Anfang und Ende, Altern und Tod, vor allem aber über eine wohltuende Entschleunigung des Redens, der Sprache, im Lärm des Zeitgeistes.«
Dorothea von Törne, Die Welt
 
»Es ist grandios, wie der Autor mit Sprache spielt, wie er achtsam auch mit einzelnen Wörtern umgeht. Wer sich in diesen schönen Band einliest, wird Schätze entdecken und Ur-Worten der Bibel, die ja von weit herkommen, ganz nah kommen.« Waldemar Wolf, Brennpunkt Gemeinde
 
»Ein literarisches Kleinod mit religiösem Tiefgang. Der Blick der Lyrik auf die Theologie bleibt fremd, unangepasst, eigenständig, wenn schon in theologischen Kategorien zu beschreiben, dann erhebt Weiß den Anspruch, die Theologie nicht einlinig, sondern ›dreifaltig‹ zu sehen. Der Gedichtband eignet sich zur Predigtvorbereitung, wenn man bekannte Texte gegen den Strich bürsten will, genauso wie als Geschenk für Kirchenferne und Zweifelnde.«
Vincenzo Petracca, Pfarrvereinsblatt

»Der Theologe Thomas Weiß fokussiert die Sinnfrage und er hinterfragt die Texte der Evangelisten und lässt sie neu er-lesen. Ein wunderbarer Gedichtband!« Medienprofile


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