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Geschichten aus Oberschwaben

Elmar L. Kuhn, Peter Renz (Hg.)

2009, 400 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-40-2

€ (D) 14,- / (A) 14,40 (UVP)*

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Eine schöne Sammlung, die jeder gute Oberschwabe und überhaupt jeder Liebhaber Oberschwabens unbedingt gelesen haben sollte.

»Riecht das Unterland nach Schweiß, Kraut, Dieselöl und Wein, so riecht das Oberland nach Wiesenblumen, Weihrauch, Käse und Heu.« Thaddäus Troll
 
 
Wer von Oberschwaben redet, denkt zumeist an das »Himmelreich des Barock«, ein drumlin-hügeliges Bauernland mit bodenständiger Beharrlichkeit. Kulturferne Provinz also? Von wegen! Diese Landschaft, schlicht »Das Oberland« genannt, hat weit mehr zu bieten: Hier ist nicht nur der Himmel weiter und höher als anderswo, hier sind die Bauern auch mit Streitschriften gegen die Obrigkeit aufgestanden, hier wurde das erste Shakespeare-Stück in deutscher Sprache aufgeführt, übersetzt von dem Oberschwaben Christoph Martin Wieland. Von ihm bis Martin Walser, von Abraham a Sancta Clara bis Sebastian Sailer, von Schenk Ulrich von Winterstetten bis Günter Herburger, von Eduard Mörike bis Peter Hamm, von Maria Beig bis Josef W. Janker u.v.a reicht die Palette von Gedichten, Erzählungen und Essays in diesem faszinierend kontrastreichen Band »Geschichten aus Oberschwaben«.
 
 
Die Autoren:
 
Katharina Adler · Otl Aicher · Armin Ayren Julius Baum · Johannes R. Becher · Maria Beig Jakob Bidermann · Sebastian Blau · Peter Blickle · Manfred Bosch · Wolfgang Brenneisen · Michael Richard Buck · Volker Demuth · Werner Dürrson· K.D. Friedrich · Ulrich Christoph · Gradmann Peter Hamm · Martin Heidegger · Gerhard Heller · Günter Herburger · Johannes Hösle · Norbert Jacques · Josef W. Janker · F. Georg Jünger · Michael von Jung · Wilhelm Kiefer · Siegfried Landauer · Roland Lang · Hartmut Löffel · Sebastian Lotzer · Sepp Mahler · Golo Mann · Maria Menz · Gustav Mesmer · Robert Minder · Eduard Mörike · Maria Müller-Gögler · Walter Münch · Gerd Nebel · Karl-Heinz Ott · Dr. Owlglass · Johann Baptist Pflug · Peter Renz · Otto Rombach · Elisabeth Rupp · Sebastian Sailer · Abraham a Sancta Clara · Wilhelm Schäfer · Adolf Schahl · Christoph Schappeler · Rudolf Schlichter · Ursula Schlude · Carlo Schmid · Christoph von Schmid · Wilhelm Schussen · Gustav Schwab · W. G. Sebald · August Springer · Arnold Stadler · Thaddäus Troll · Christoph Türck · Wendelin Überzwerch · Arnold Ulitz · Willibrord Verkade · Martin Walser · Karl Julius Weber Carl · Borromäus Weitzmann · Wilhelm Ludwig Wekhrlin · Christoph Martin Wieland · Philipp Jakob Wieland · Schenk Ulrich vonWinterstetten · Zimmersche Chronik · u.a.m.
 
 

Das Buch in der Kritik:

»Ein schön gemachtes Buch, jedem anempfohlen, der diese Landschaft und die Kultur ihrer Menschen kennenlernen will. Der verklärenden Sicht auf Land und Leute ist freilich nur das erste von sechs Kapiteln gewidmet. Unter der Überschrift ›Unterdrückung und Aufbegehren‹ ist ebenso Raumf für die Zwölf Artikel der Bauern von 1525 wie für einen Bericht über einen Arbeiterstreik in Tuttlingen.« Schwäbische Zeitung 
 
»Ein repräsentativer Überblick über eine Literaturlandschaft, die so kontrastreich ist wie die Region selbst.« Süddeutsche Zeitung

»Irgendwo will jeder wurzeln. Im Nirgendwo ist es zu unwirtlich. Auch wenn sich der Sammelband von Elmar L. Kuhn und Peter Renz ausdrücklich als literarisch verpackte ›kritische Heimatkunde‹ vorstellt - er lässt in jedem der ausgesuchten Texte einen anderen Aspekt dessen aufscheinen, was uns Geborgenheit gibt in dieser schroffen Welt. Stundenlanges (Vor)Lesen ist mit diesen Geschichten garantiert!« Traunsteiner Tagblatt 
 
»Ein schönes Buch von zwei Experten, die sich offensichtlich aufs Beste ergänzen, wenn es um ›Geschichten aus Oberschwaben‹geht.« Südkurier
 
»In einer weit gespannten Auswahl versammelt der Band Gedichte, Auszüge aus Erzählungen und Romanen, Erinnerungen, Aufsätzen und Vorträgen. Oberschwaben war und ist sicher keine traditionell literarische Landschaft. Minnesänger zog es in weinseligere Gegenden, kritisch-kreative Geister suchten oft früh den Weg in die Großstadt. Erst im Laufe des 20. Jahrhundert hat sich die Situation zwischen Donau und Bodensee verändert. Es waren eigenwillige, mutige Frauen, die mit ihren Arbeiten ein Publikum fanden, bald auch über die Region hinaus. Die drei Marien, Maria Beig, Maria Menz und Maria Müller-Gögler, sind bis heute fester Bestandteil eines eher bescheidenen literarischen Kanons der hügeligen Gegend.« lit-os.de
 
»Eine großartige Sammlung!« Heilbronner Stimme
 
»Die lebendig geschriebenen Beiträge sind so bildreich und vielfältig, dass sie auch denjenigen, der noch nie vom ›Oberland‹“ – wie es im Volksmund heißt – gehört hat, in ihren Bann ziehen und durch die Jahrhunderte führen werden.« Walter Neumann, Südkurier
 
»Man lächelt und möchte ganz bald da hinfahren.« Stuttgarter Nachrichten 
 
»Spannend zu lesen, was sich zwischen Allgäu und Schwarzwald, Donau und Bodensee literarisch, kulturell und politisch getan hat. Ein Buch zum Stöbern, mit Anregungen zum Weiterlesen.« Allgäuer Zeitung  
 
»Kulturferne Provinz, in der der Schaffer viel und der Poet nichts gilt. Von wegen! Elmar Kuhn und Peter Renz haben Gedichte und Prosa aus und über Oberschwaben zusammen getragen - eine Auswahl, die keinen vollständigen, aber einen repräsentativen Überblick über eine Literaturlandschaft gibt, die so kontrastreich ist wie die Region selbst.« Badische Zeitung 
 
»Vielfalt fern der Metropolen: Autoren aus Oberschwaben sprengen in dem neuen Sammelband das Bild der Barockidylle.« Stuttgarter Zeitung 
 
»Die Texte ergeben ein Mosaikbild der Region, von furchendampfenden Heimatgedichten von Maria Menz bis zu W.G. Sebalds wunderbarer Geschichte über einen Lehrer, der Heimatkunde außerhalb des Klassenzimmers vermittelt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
»Ein besonderer Verdienst der Herausgeber ist es, dass sie auch Gruppen, die eigentlich zu den literarischen Zirkeln keinen Zugang haben, eine authentische Stimme geben, so etwa den Fabrikarbeitern durch August Springers Beitrag ›Streik in Tuttlingen‹. (...) Der Titel dieser wunderbaren Anthologie ist wohlbegründet. Denn allen Texten – seien es auch Essays oder Gedichte – gemeinsam ist, dass sie dem Leser reichlich Anregung zum eigenen Weiterfabulieren bieten.« Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung


Nachrichten über "Geschichten aus Oberschwaben":



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